Papst Leo XIV. wird im Juni 2026 eine bahnbrechende apostolische Reise nach Spanien unternehmen, bei der er an einer Reihe religiöser und staatlicher Veranstaltungen teilnehmen wird. Der Höhepunkt des Besuchs wird die beispiellose Ansprache vor den vereinigten Kammern der Cortes Generales sein, die für den 8. Juni geplant ist. Neben Madrid wird der Heilige Vater Barcelona besuchen, wo er Antoni Gaudí in der Sagrada-Familia-Basilika huldigen wird. Die Pilgerreise findet im Schatten schwieriger Gespräche über Entschädigungen für Missbrauchsfälle und Warnungen des Papstes vor künstlicher Intelligenz statt.
Historische Rede im Parlament
Am 8. Juni wird Papst Leo XIV. als erster Papst in der Geschichte eine Ansprache im spanischen Abgeordnetenhaus halten.
Verbot der Nutzung künstlicher Intelligenz
Der Papst hat Priestern verboten, Homilien mit ChatGPT zu schreiben, und betont die Bedeutung persönlicher intellektueller Beteiligung.
Besuch in Barcelona und Sagrada Familia
Der Heilige Vater wird in der berühmten Basilika eine Messe feiern und Antoni Gaudí an seinem Grab huldigen.
Frage des sexuellen Missbrauchs
Die Pilgerreise findet im Schatten von Verhandlungen zwischen Regierung und Kirche über einen Entschädigungsfonds für Opfer statt.
Der für Juni 2026 geplante Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien wächst zu einem Ereignis von enormer historischer und politischer Bedeutung heran. Der Heilige Stuhl und das spanische Abgeordnetenhaus haben sich über die Teilnahme des Heiligen Vaters an einer feierlichen Sitzung der Cortes Generales geeinigt. Es wird der erste Fall in der Geschichte sein, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche eine Rede innerhalb der Mauern des spanischen Parlaments halten wird. Dieses für den 8. Juni angesetzte Ereignis stellt eine symbolische Geste der Annäherung in den Beziehungen zwischen Staat und Vatikan dar. Die logistischen Vorbereitungen, die vom dortigen Verteidigungsministerium als Herausforderung höchsten Ranges beschrieben werden, haben bereits begonnen, und die Regierung versichert, vollständig bereit zu sein, den Gast zu empfangen. Das Programm der Pilgerreise umfasst auch einen Besuch in Barcelona, der von kulturellen und religiösen Akzenten geprägt sein soll. Leo XIV. wird die Sagrada-Familia-Basilika besuchen, wo eine heilige Messe und eine Opfergabe am Grab des genialen Architekten Antoni Gaudí geplant sind. Das Erzbistum Barcelona hofft, dass die Anwesenheit des Papstes über die katholische Gemeinschaft hinausgehen und ein Impuls der Freude für alle Einwohner werden wird. Dennoch findet der Besuch in einem komplizierten gesellschaftlichen Kontext statt. Medien spekulieren über Druck des Vatikans zur Regelung der Entschädigungsfrage für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche, obwohl die spanische Bischofskonferenz entschieden bestreitet, dass die Reise von irgendeiner Vereinbarung mit der Regierung in dieser Angelegenheit abhängig sei. Der letzte Papstbesuch in Spanien fand 2011 statt, als Benedikt XVI. zu den Weltjugendtagen nach Madrid kam. Die Beziehungen zwischen Madrid und dem Vatikan waren in den letzten Jahrhunderten wechselhaft, vom Status der „katholischsten Nation“ bis zu Perioden starken staatlichen Laizismus. Gleichzeitig mit den Reisevorbereitungen hat Leo XIV. mit seinen neuesten Richtlinien zur Technologie für Aufsehen gesorgt. Der Heilige Vater hat Priestern angewiesen, das Schreiben von Predigten mit ChatGPT einzustellen. Der Papst argumentiert, dass „das Gehirn genutzt werden muss“ und dass Homilien aus dem Herzen und persönlicher Glaubenserfahrung fließen sollten, nicht aus algorithmischen Algorithmen. Diese entschiedene Warnung wirft ein Licht auf die breiteren Bedenken des Vatikans über den Verlust des Humanismus im digitalen Zeitalter. Vor dem Abflug nach Spanien plant der Papst auch einen Besuch im römischen Stadtviertel Quatricciolo, das für ein hohes Kriminalitätsniveau bekannt ist, was in seine Linie der Unterstützung der Peripherien passt. Zusätzlich wird Leo XIV. ein kleines europäisches Fürstentum besuchen, was der erste Besuch eines Nachfolgers des heiligen Petrus an diesem Ort seit fast fünfhundert Jahren sein wird, was den einzigartigen Charakter seiner bevorstehenden Reisen unterstreicht. „El cerebro debe ser usado y el corazón debe sentir. Una homilía no es un algoritmo.” — Leo XIV. Innere Spannungen in der spanischen Kirche werden auch durch die Frage der politischen Polarisierung geschürt, die nach Ansicht der Bischöfe in die Pfarrgemeinden einzudringen beginnt. Es gibt Befürchtungen, dass der Papstbesuch in den Auseinandersetzungen zwischen den Parteien genutzt werden könnte, insbesondere im Kontext der Debatte über Migration und die Rolle der extremen Rechten. Die Bischofskonferenz vermeidet es, private Gespräche des Papstes mit Hierarchen zu kommentieren, in denen Warnungen vor einer Radikalisierung der Stimmung gefallen sein sollen. Trotz dieser Schwierigkeiten erklärt Spanien, dass es der Aufgabe gewachsen sein wird, um Sicherheit und einen würdigen Rahmen für alle Veranstaltungen mit dem Bischof von Rom zu gewährleisten.
Perspektywy mediów: Medien betonen den Druck des Vatikans zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und die Notwendigkeit der Öffnung gegenüber Migranten als Bedingung für gute Beziehungen zur Regierung. Konservative Quellen konzentrieren sich auf die historische Dimension des Parlamentsbesuchs und die Verteidigung der traditionellen Rolle der Kirche vor der Säkularisierung.
Mentioned People
- Leon XIV — Der aktuelle Papst, der einen historischen Besuch in Spanien plant und neue Richtlinien für den Klerus einführt.
- Antoni Gaudí — Katalanischer Architekt, Schöpfer der Sagrada Familia, dessen Grab der Papst besuchen wird.