Ein 17-Jähriger ohne Führerschein hat gestanden, das Auto gefahren zu haben, das am Dienstagmorgen den achtjährigen Salaheddine im Viertel Pissevin in Nîmes tödlich erfasste. Der Täter floh vom Unfallort, wurde jedoch festgenommen und mit Anklage konfrontiert. Der Unfall ereignete sich auf einem Fußgängerüberweg, als das Kind auf dem Weg zur Schule war. Die Stadt ist in Trauer versunken, und die Familie sowie Nachbarn planen einen Gedenkmarsch zu Ehren des Opfers.
Festnahme des Täters
Der festgenommene 17-Jährige wurde mit dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr konfrontiert. Trotz seines jungen Alters war er der Polizei bereits wegen anderer Taten bekannt.
Fehlende Fahrerlaubnis
Die Ermittlungen bestätigten, dass der Jugendliche das Auto ohne Führerschein fuhr und absichtlich gegen die Fahrtrichtung unterwegs war, was zur Tragödie führte.
Gedenkmarsch
Am Samstag, den 21. Februar, um 13:30 Uhr findet ein weißer Marsch statt, der durch die Straßen von Nîmes ziehen wird, um dem verstorbenen 8-Jährigen zu gedenken.
Der tragische Unfall ereignete sich am Dienstag, 17. Februar 2026, gegen 08:20 Uhr in Nîmes. Der achtjährige Salaheddine wurde auf einem Fußgängerüberweg im Viertel Pissevin angefahren, als er zur Schule Paul-Langevin ging. Der Täter, der mit einem Pkw unterwegs war, verletzte drastisch die Verkehrsregeln, indem er gegen die Fahrtrichtung fuhr und eine rote Ampel ignorierte. Nachdem er das Kind angefahren hatte, leistete der Fahrer keine Hilfe und floh vom Unfallort, was zu einer sofortigen Polizeifahndung führte. Im Rahmen der intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Nîmes wurde ein 17-jähriger Mann festgenommen. Der Verdächtige, der keine Fahrerlaubnis besaß und der Justiz bereits bekannt war, bestritt zunächst seine Schuld, gestand aber schließlich, das Auto gefahren zu haben. Ihm wurde fahrlässige Tötung im Straßenverkehr unter erschwerenden Umständen wie Flucht und Fehlen eines Führerscheins vorgeworfen. Auf Anordnung des Gerichts wurde der Jugendliche in Untersuchungshaft genommen. Das Viertel Pissevin in Nîmes kämpft seit Jahren mit sozialen Problemen und einer hohen Kriminalitätsrate, weshalb die Verkehrssicherheit in diesem Gebiet häufig Gegenstand öffentlicher Debatten ist. Die lokale Gemeinschaft reagierte auf diesen Verlust mit großer Solidarität. Am Mittwoch versammelten sich in den Räumlichkeiten des Vereins Paseo mehr als hundert Menschen, darunter Teamkollegen des Fußballvereins L’Espérance nîmoise, um dem Jungen zu gedenken. Die Familie kündigte die Organisation eines weißen Marsches an, der am kommenden Samstag von der Schule des Opfers zum Unfallort führen soll. Das tragische Ereignis hat die Diskussion über die Notwendigkeit verschärfter Strafen für jugendliche Wiederholungstäter, die Verkehrsrecht verletzen, neu entfacht. 8 Jahre — hatte das Opfer des tödlichen Unfalls in Nîmes Chronologie der Ereignisse in Nîmes: 17. Februar, 08:20 — Unfall in Pissevin; 18. Februar — Festnahme des Verdächtigen; 19. Februar — Geständnis; 21. Februar, 13:30 — Weißer Marsch
Liberale Medien betonen die schwierige soziale Lage im Viertel Pissevin als Hintergrund für Probleme mit Jugendkriminalität. | Konservative Redaktionen legen Wert auf die Notwendigkeit einer Höchststrafe und die mangelnde Wirksamkeit der Überwachung von der Polizei bekannten Tätern.
Mentioned People
- Salaheddine — Achtjähriges Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls im Viertel Pissevin.