Der amerikanische Regisseur Steven Soderbergh hat sein Schweigen über den nicht realisierten Sequel der „Star Wars“-Saga gebrochen. Das Projekt mit dem Arbeitstitel „The Hunt for Ben Solo“, an dem der Filmemacher fast drei Jahre lang mit Adam Driver gearbeitet hatte, wurde vom Konzern Disney abgelehnt. Trotz voller Unterstützung durch Lucasfilm verzichtete das Studio auf die Produktion, ohne auch nur nach dem voraussichtlichen Budget oder Details des Drehbuchs zu fragen, was große Frustration bei den Machern und der Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy auslöste.

Der berühmte Regisseur Steven Soderbergh hat seine tiefe Enttäuschung über die Haltung des Disney-Konzerns zum Ausdruck gebracht, der sich entschieden hat, ein ambitioniertes Projekt aus dem „Star Wars“-Universum fallen zu lassen. Der Film, vorläufig betitelt „The Hunt for Ben Solo“, sollte sich auf das weitere Schicksal der von Adam Driver gespielten Figur konzentrieren. Soderbergh enthüllte, dass er fast drei Jahre unbezahlter Arbeit in die Entwicklung des Drehbuchs und des visuellen Konzepts investiert hatte, in dem Glauben, grünes Licht für die Realisierung zu erhalten. Obwohl Lucasfilm – die direkt für die Marke verantwortliche Einheit – von der künstlerischen Vision begeistert war, fiel die endgültige Entscheidung auf Konzernebene bei Disney, wo das Projekt als unnötig erachtet wurde. Die Entscheidung zur Absetzung der Produktion wurde ohne Durchführung standardmäßiger finanzieller Analysen getroffen. Soderbergh betonte, dass die Entscheidungsträger nicht einmal nach dem vorläufigen Kostenanschlag oder nach detaillierten Handlungslösungen gefragt hätten, was er als „Wahnsinn“ bezeichnete. Nach Angaben des Regisseurs erfasste die Frustration alle beteiligten Seiten, einschließlich Kathleen Kennedy, der Präsidentin von Lucasfilm, die das Projekt persönlich unterstützt haben soll. Adam Driver, der erstmals im Oktober 2025 die Existenz dieser Idee erwähnt hatte, verbarg ebenfalls seinen Bedauern darüber, nicht unter der Ägide eines so anerkannten Filmemachers zur Rolle des Ben Solo zurückkehren zu können. Nach der Übernahme von Lucasfilm durch Disney im Jahr 2012 für 4,05 Milliarden Dollar hat das Studio die Strategie zur Markenentwicklung mehrfach geändert, was zu zahlreichen Regisseurwechseln und der Absetzung von Projekten führte, unter anderem von den Machern von „Game of Thrones“ oder Patty Jenkins. Aktuell äußern Fans des Franchises in sozialen Medien starke Unzufriedenheit und verweisen auf das verschwendete Potenzial einer Zusammenarbeit mit einem <przypis title=