Mindestens drei Menschen kamen bei einer heftigen Explosion ums Leben, die sich in der Ortschaft Sertolowo in der Oblast Leningrad ereignete. Die Explosion führte zum teilweisen Einsturz eines mehrstöckigen Gebäudes des Kommandos der Militärpolizei. Vor Ort läuft eine groß angelegte Rettungsaktion, und russische Dienste untersuchen unter Aufsicht der Militärstaatsanwaltschaft die Ursachen des Vorfalls. Inoffiziellen Informationen zufolge könnten in dem Objekt Freiwillige vor ihrem Einsatz an der Front ausgebildet worden sein.

Drei Todesopfer

Rettungskräfte fanden die Leichen dreier Personen unter den Trümmern des eingestürzten Kommandos der Militärpolizei in der Ortschaft Sertolowo.

Explosion als Ursache der Katastrophe

Augenzeugen berichten von einer gewaltigen Explosion und dem Geruch von Schießpulver unmittelbar vor dem Einsturz mehrerer Stockwerke des Militärobjekts.

Militärische Ermittlungen

Die Militärstaatsanwaltschaft leitete Untersuchungen zu Fahrlässigkeit und Verstößen gegen die Anforderungen des Brandschutzes in der Einheit ein.

Am Dienstag, 17. Februar 2026, gegen 14:25 Uhr Ortszeit ereignete sich ein tragischer Vorfall auf dem Gelände einer Militäreinheit in der Ortschaft Sertolowo, nördlich von St. Petersburg. Infolge einer starken Explosion stürzten mehrere Stockwerke eines von der Militärpolizei genutzten Gebäudes ein. Der Gouverneur der Oblast Leningrad, Aleksandr Drozdenko, bestätigte, dass aus den Trümmern die Leichen von drei Todesopfern geborgen wurden. Die Zahl der Verletzten und möglicherweise unter den Bauresten eingeschlossenen Personen bleibt unklar, obwohl lokale Medien darauf hindeuten, dass die Opferbilanz steigen könnte. Augenzeugen berichteten in sozialen Medien, dass der Knall außergewöhnlich laut war und in der Umgebung ein deutlicher Geruch nach Schießpulver lag. Vor Ort erschienen sofort Einheiten des Ministeriums für Katastrophenschutz sowie die Militärstaatsanwaltschaft. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf zwei Hauptstränge: Verstöße gegen Brandschutzvorschriften und grobe Fahrlässigkeit. Einige unabhängige Informationskanäle berichten, dass das Gebäude als Ausbildungszentrum für Freiwillige diente, die an Kampfhandlungen teilnehmen. Sertolowo dient seit Jahrzehnten als strategisches militärisches Rückgrat für die Region St. Petersburg und beherbergt zahlreiche Ausbildungszentren und gepanzerte mechanisierte Stützpunkte, deren Geschichte in die sowjetische Zeit zurückreicht. Obwohl offizielle Mitteilungen auf technische Ursachen hindeuten, gibt es in der russischen Medienlandschaft Spekulationen über den technischen Zustand der militärischen Infrastruktur. Gouverneur Drozdenko wies die zivilen Dienste an, dem Militär bei der Beseitigung der Zerstörungen jede mögliche Unterstützung zu gewähren. Die Situation entwickelt sich weiter, und der Zugang zum Gelände der Einheit wurde durch einen Sicherheitskordon vollständig abgeriegelt. Die Explosion bei St. Petersburg reiht sich in eine Serie von Vorfällen in russischen Militärobjekten ein, die Fragen zur Belastbarkeit des logistischen Systems und zu den Aufsichtsstandards in Zeiten anhaltender geopolitischer Spannungen aufwerfen. Ich habe den Sicherheitsdiensten angewiesen, das Militär bei der Beseitigung der Trümmer und der Rettung von Opfern nach dem Einsturz des Gebäudes der Militärpolizei zu unterstützen. Berichte konzentrieren sich auf möglichen Sabotage oder grobe Inkompetenz im Management der militärischen Infrastruktur im Kontext des Konflikts. | Medien legen den Schwerpunkt auf einen unglücklichen Unfall und die sofortige, effiziente Reaktion der Rettungsdienste unter Aufsicht der Behörden.

Mentioned People

  • Aleksandr Drozdenko — Gouverneur der Oblast Leningrad, der die Informationen zur Katastrophe und den Opfern bestätigte.