Die polnische Polizei verzeichnete in den letzten 24 Stunden eine erhöhte Aktivität, die zu einer Reihe spektakulärer Verfolgungsjagden und Festnahmen gesuchter Personen führte. Zu den dramatischsten Vorfällen kam es im Warschauer Stadtteil Grochów, wo Schüsse fielen, sowie in einer Region, wo ein landwirtschaftlicher Traktor während der Flucht in einen Fluss stürzte. Die Beamten nahmen zahlreiche betrunkene Fahrer aus dem Verkehr, darunter einen Rekordhalter, der sich selbst unter Alkoholeinfluss auf einer Polizeiwache meldete.
Schüsse in Grochów
Die Polizei setzte bei einer Verfolgungsjagd in Warschau Schusswaffen ein, was zur Festnahme eines gefährlichen Fahrers führte.
Traktor im Fluss
Die Flucht vor der Polizei endete für den Fahrer eines landwirtschaftlichen Traktors mit dem Sturz in ein Flussbett.
Kopfgeldjäger im Einsatz
Spezialeinheiten der Polizei nahmen einen gesuchten Betrüger auf der Autobahn A4 sowie einen Flüchtigen in Schlesien fest.
Die letzten 48 Stunden brachten eine Reihe intensiver Einsätze der polnischen Polizei, die sich auf die Bekämpfung der Straßenkriminalität und die Verfolgung von Personen konzentrierten, die sich der Justiz entziehen. Im Warschauer Grochów kam es zu einem gefährlichen Vorfall, bei dem Beamte gezwungen waren, während einer Verfolgungsjagd auf ein Fahrzeug von ihrer Schusswaffe Gebrauch zu machen, dessen Fahrer eine direkte Gefahr für Leben und Gesundheit Unbeteiligter darstellte. Der Täter wurde schließlich gefasst, was die hohe Entschlossenheit der Einsatzkräfte in Extremsituationen bestätigt. Einen ebenso ungewöhnlichen Verlauf nahm ein Einsatz im Zusammenhang mit der Verfolgung eines landwirtschaftlichen Traktors. Der Fahrer des Traktors versuchte, einer Kontrolle zu entgehen, und fuhr das Fahrzeug direkt in das Flussbett. Dieser Vorfall zeigt, wie unvorhersehbar die Reaktionen von Personen sein können, die versuchen, strafrechtlicher Verantwortung zu entgehen. Verkehrskontrollen wurden auch zum entscheidenden Instrument für Kriminalbeamte in Grudziądz und Schlesien, wo es gelang, mehrere Personen festzunehmen, die per Fahndungsausschreiben gesucht wurden, darunter auch durch spezialisierte Einheiten, die umgangssprachlich als „Kopfgeldjäger” bezeichnet werden. In Polen werden seit den 1990er Jahren sukzessive die Strafen für das Fahren unter Alkoholeinfluss und das Nichtanhalten bei einer Polizeikontrolle verschärft, was auf das Bestreben zurückzuführen ist, die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu verbessern. Die Nüchternheitsstatistiken bleiben jedoch alarmierend. In den Woiwodschaften Lebus und Kujawien-Pommern wurden Lkw- und Pkw-Fahrer festgenommen, die ihre Fahrzeuge mit 1 bis 1,5 Promille Alkohol im Blut führten. Ein kurioser Fall war ein Mann, der nach Alkoholkonsum selbst mit dem Auto zur Polizeiwache fuhr, was zu seiner sofortigen Festnahme führte. Die Beamten griffen auch bei Eigentumsdelikten ein – von gusseisernen Stühlen bis zu perfiden Diebstählen durch Sicherheitsmitarbeiter, die anstatt die Geschäfte zu bewachen, diese selbst ausraubten. Fahndungsausschreiben bleiben ein wirksames Instrument, dank dem in Grudziądz an einem Tag drei Personen gefasst wurden. Diese Maßnahmen fügen sich in den weiteren Kontext der Operation „Nüchterner Nachmittag” ein, die darauf abzielt, Gefahren im Landverkehr vor dem anstehenden Wochenende zu beseitigen.