Die französische Rugby-Nationalmannschaft feierte einen spektakulären Sieg gegen Wales und besiegte die Gastgeber im Principality Stadium in Cardiff mit 54:12. Die Mannschaft von Fabien Galthié dominierte das Spiel von der ersten Minute an und erzielte insgesamt acht Versuche. Mit diesem Sieg festigten die Franzosen ihre Führung in der Tabelle des diesjährigen Sechs-Nationen-Turniers und bekräftigten ihre Ambitionen auf den elften Grand Slam ihrer Geschichte. Die Waliser befinden sich in einer tiefen Krise und verzeichneten ihre 23. Niederlage in den letzten 25 Spielen.
Französische Dominanz in Cardiff
Die Nationalmannschaft Frankreichs besiegte Wales mit einem Ergebnis von 54:12, erzielte acht Versuche und sicherte sich einen Bonuspunkt in der Turniertabelle.
Führungsspieler in Topform
Schlüsselrollen beim Sieg spielten Matthieu Jalibert und Antoine Dupont, die das Team zum zweiten Sieg in Folge im Wettbewerb führten.
Krise des walisischen Rugby
Wales verzeichnete die 23. Niederlage in den letzten 25 Spielen und kassiert unter Trainer Tandy im Schnitt 50 Punkte pro Spiel.
Das Sonntagsspiel in Cardiff war eine Demonstration absoluter Dominanz der XV de France. Die französischen Rugbyspieler, angetrieben von einer herausragenden Leistung Matthieu Jaliberts und des Mannschaftsführers Antoine Dupont, ließen den Gastgebern nicht die geringste Chance auf einen ausgeglichenen Kampf. Bereits vom ersten Pfiff an war ein deutlicher Klassenunterschied zwischen beiden Teams sichtbar. Die Franzosen agierten mit großer Leichtigkeit, was zu acht Versuchen führte, während die Waliser nur mit zwei erfolgreichen Tritten antworten konnten. Versuche folgten Schlag auf Schlag, und die französische Offensive arbeitete mit chirurgischer Präzision. Die Rivalität zwischen Frankreich und Wales im Sechs-Nationen-Turnier hat eine über hundertjährige Tradition, die bis 1910 zurückreicht. Obwohl Wales in den Jahren 2010–2019 oft in Europa dominierte und Grand Slams gewann, hat sich das Kräfteverhältnis nun drastisch zugunsten der Trikolore verschoben.Die Situation des walisischen Rugby wird unter Trainer Tandy dramatisch. Die Statistiken sind unerbittlich – das walisische Team kassiert im Schnitt 50 Punkte pro Spiel, was die Zukunft des Trainerstabs in Frage stellt. Zum Vergleich setzen die Franzosen ihre Siegesserie nach dem vorherigen Sieg gegen Irland (36:14) in Paris fort. Der Sieg mit Bonuspunkt in Wales ermöglicht es ihnen, allein die Tabellenführung im Turnier zu übernehmen. Es ist auch erwähnenswert, dass dem Erfolg der A-Nationalmannschaft der Sieg der U20-Mannschaft am Samstag vorausging, die ebenfalls ihr Spiel in Cardiff gewann, was auf die umfassende Stärke des französischen Ausbildungssystems hinweist. „Unsere Mission in Cardiff war klar: Wir wollten nicht nur gewinnen, sondern auch spektakuläres Rugby zeigen. Die Tatsache, dass wir als einzige ungeschlagen bleiben, gibt uns viel Selbstvertrauen für die nächsten Phasen des Turniers.” — Antoine DupontErgebnis der 2. Runde des Sechs-Nationen-Turniers: Wales 12:54 Frankreich8 — Versuche erzielte die französische Nationalmannschaft im Spiel gegen WalesFranzösische Sportmedien betonen die Ästhetik des Spiels und die taktische Perfektion der Nationalmannschaft und sehen in ihr den Hauptfavoriten für den endgültigen Triumph. | Britische Medien konzentrieren sich auf den historischen Niedergang des walisischen Rugby, analysieren Fehler in der Verteidigung und den Mangel an Entwicklungsvision des Verbands.
Mentioned People
- Antoine Dupont — Kapitän und Gedrängehalb der französischen Nationalmannschaft, gilt als einer der weltbesten Spieler.
- Matthieu Jalibert — Französischer Verbindungshalb, Schlüsselspieler des Spiels in Cardiff.
- Fabien Galthié — Cheftrainer der französischen Rugby-Nationalmannschaft.