Manuel Bautista, der Bürgermeister von Móstoles für die Volkspartei, hat die Vorwürfe sexueller Belästigung und Nötigung am Arbeitsplatz, die von einer ehemaligen Stadträtin erhoben wurden, kategorisch zurückgewiesen. Während vor dem Rathaus Proteste von Einwohnern andauern, die seinen Rücktritt fordern, erklärt der Politiker ein reines Gewissen und beruft sich auf die Unschuldsvermutung. Die regionalen Parteiführungen der PP behaupten, dass keine offizielle Strafanzeige beim Rathaus eingegangen sei, was auf Widerspruch der Opposition stößt.
Ablehnung der Vorwürfe
Bürgermeister Manuel Bautista hat alle Vorwürfe sexueller Belästigung kategorisch zurückgewiesen und beruft sich auf mangelnde Beweise.
Gesellschaftlicher Druck
Vor dem Rathaus in Móstoles dauern Proteste von Einwohnern und Frauenorganisationen an, die den Rücktritt des Stadtoberhaupts fordern.
Verteidigungslinie der PP
Die Führung der Volkspartei hält mit Entscheidungen zurück und behauptet, dass die offizielle Klage noch nicht bei ihren Strukturen eingegangen sei.
Manuel Bautista, der das Amt des Bürgermeisters in Móstoles innehat, befindet sich im Zentrum eines politischen Skandals, nachdem eine ehemalige Stadträtin seiner Partei Klage gegen ihn eingereicht hat. Die Vorwürfe betreffen schwerwiegende Verstöße, einschließlich sexueller Belästigung sowie beharrlicher Nötigung, die sowohl beruflicher als auch persönlicher Natur gewesen sein sollen. Bautista berief eine Pressekonferenz ein, auf der er erklärte, sich keiner strafbaren Handlungen schuldig gemacht zu haben und im Amt bleiben zu wollen. Dabei verglich er seine Situation mit einem medialen Lynchmob, was auf scharfe Kritik von Journalisten und Kommentatoren stieß. Das spanische Strafgesetzbuch wurde in den letzten Jahren im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Freiheit verschärft, insbesondere nach der Einführung des sogenannten „Nur Ja heißt Ja”-Gesetzes, das den Begriff der Einwilligung neu definiert und die Strafen für Belästigung am Arbeitsplatz erhöht. Die Lage in Móstoles hat eine Welle der Empörung in der Bevölkerung ausgelöst. Vor dem Rathaus fanden Demonstrationen statt, bei denen Parolen skandiert wurden, die den sofortigen Rücktritt des Bürgermeisters forderten. Die Volkspartei (PP) vertritt in dieser Angelegenheit eine zurückhaltende Position. Alfonso Serrano, Generalsekretär der Madrider PP, erklärte, die Partei habe den mutmaßlichen Klageinhalt noch nicht gesehen, was disziplinarische Maßnahmen unmöglich mache. Unterdessen wirft die linke Opposition der Regierungspartei die Anwendung doppelter Standards und eines „Trichterrechts” vor, also Nachsicht gegenüber eigenen Mitgliedern bei gleichzeitiger Angriffe auf Gegner für geringere Verfehlungen. 2026-02-24 — Datum der Massenproteste vor dem Rathaus in Móstoles Der Fall erhält eine zusätzliche Dimension durch den Vorwurf der Vertuschung des Skandals durch die Zentralregierung. Politiker der PP deuten an, dass Minister Óscar López frühere Meldungen über Fehlverhalten von Staatsbeamten in dieser Region ignoriert habe. Verteidigerinnen von Frauenrechten verweisen zudem auf die Untätigkeit von Isabel Díaz Ayuso, der Präsidentin der Gemeinschaft Madrid, die Bitten um Unterstützung der Ermittlungen zu schwerwiegenden sexuellen Vorfällen im Rathaus nicht beantwortet haben soll. Dieser Fall wird zu einem entscheidenden Test für die ethischen Standards der Madrider Rechten. „Rechazo de manera categórica las acusaciones de acoso sexual y laboral, no he incurrido en conducta que pueda encajar en ese tipo delictivo.” (Ich weise die Vorwürfe sexueller und beruflicher Belästigung kategorisch zurück, ich habe mich keines Verhaltens schuldig gemacht, das in diese Art von Straftat passen könnte.) — Manuel Bautista „Nadie ha visto la denuncia, nadie la ha leído. En Madrid existe la presunción de inocencia.” (Niemand hat die Anzeige gesehen, niemand hat sie gelesen. In Madrid gilt die Unschuldsvermutung.) — Alfonso Serrano
Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen die Ernsthaftigkeit der Belästigungsvorwürfe und kritisieren die Untätigkeit der Regionalbehörden, indem sie die PP des Schutzes von Tätern beschuldigen. Konservative Medien legen Wert auf die Unschuldsvermutung und deuten einen politischen Charakter der gegen den Bürgermeister gerichteten Anschuldigungen an.
Mentioned People
- Manuel Bautista — Bürgermeister von Móstoles, angeklagt wegen sexueller Belästigung und Nötigung.
- Alfonso Serrano — Generalsekretär der Volkspartei in Madrid.
- Isabel Díaz Ayuso — Präsidentin der Gemeinschaft Madrid, Regionalvorsitzende der PP.
- Óscar López — Minister in der spanischen Regierung, von der PP beschuldigt, Meldungen über Missbrauchsfälle ignoriert zu haben.