Der britische Fernsehmoderator Jonathan Ross steht nach der Premiere der neuen Realityshow "Handcuffed: Last Pair Standing" auf Channel 4 in der Kritik. Rezensenten von "The Guardian" und "The Telegraph" bewerteten die Show als demütigend für alle Beteiligten, als billige Provokation und als Verschwendung des Talents des Gastgebers. Die Serie, die seit Sonntag ausgestrahlt wird, kettet drei Paare für zwei Wochen aneinander, um 20.000 Pfund zu gewinnen. Ross, der die Rolle eines "Schutzengels" und Moderators einnimmt, wird vorgeworfen, ein Format geschaffen zu haben, das lediglich dazu dient, "Leute zu verärgern".
Rolle von Ross als Schutzengel
In der Sendung "Handcuffed" übernimmt Jonathan Ross eine Doppelrolle: Er ist sowohl Gastgeber als auch "Schutzengel" der Teilnehmer. Seine Aufgabe ist es, Hinweise zu geben und heimlich Paare zu provozieren, das Vertrauen ihres Partners für zusätzliches Bargeld zu brechen. Kritiker behaupten, dass dieser distinguiert wirkende Moderator, der mit kultigen Talkshows assoziiert wird, sein Talent für billige Provokation verschwendet.
Kontroverses Kettenkonzept
Die Grundlage des Formats ist das physische Anketten von Paaren für zwei Wochen, um die Belastbarkeit ihrer Beziehung zu testen. Die Konkurrenten müssen gemeinsame Aufgaben erfüllen und entscheiden, ob sie ihrem Partner treu bleiben. Kritiker nennen diese Idee demütigend für die Teilnehmer und zwingend künstliche, erniedrigende Situationen für Unterhaltungszwecke auf.
Mechanismus der Provokation und Belohnung
Die Grundlage der Dramaturgie der Sendung ist der Mechanismus des Vertrauensbruchs. Ross als Schutzengel kann Teilnehmern zusätzliches Geld anbieten, um Handlungen zu unternehmen, die das Vertrauen des Partners zerstören und ihre Siegchancen erschweren. Der Hauptpreis beträgt 20.000 Pfund, und die Teilnehmer sind Paare, die eine starke Bindung deklarieren, z. B. ein seit 15 Jahren verlobtes Paar oder Verlobte nach 4 Jahren Beziehung.
Verfügbarkeit der Sendung
Die Sendung "Handcuffed: Last Pair Standing" wird seit Sonntag, dem 1. März 2026, auf Channel 4 in Großbritannien ausgestrahlt. Sie ist auch kostenlos im On-Demand-Service von Channel 4 und auf der Website des Senders verfügbar. Es handelt sich um eine typische Position im Programm des wichtigsten britischen öffentlich-rechtlichen Senders, die für Zuschauer ohne zusätzliche Gebühren zugänglich ist.
Die neue Channel-4-Realityshow "Handcuffed: Last Pair Standing" mit Jonathan Ross als Gastgeber wurde von führenden britischen Medien scharf als demütigendes und billiges Format verurteilt. Kritiker von "The Guardian" und "The Telegraph" sind sich einig, dass die Sendung, die drei Paare zwei Wochen lang physisch aneinanderkettet, um die Stärke ihrer Beziehung zu testen, die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet. Der Autor der Rezension in "The Guardian" stellt fest, dass das gesamte Konzept "für alle Beteiligten schädlich ist, Jonathan Ross eingeschlossen". Der Redakteur von "The Telegraph" geht weiter und behauptet, die Sendung sei "dazu konzipiert, Leute zu verärgern", was sie zu einer gezielten Provokation mache. Jonathan Ross ist einer der bekanntesten britischen Moderatoren, der über Jahrzehnte eine Karriere als Gastgeber prestigeträchtiger Talkshows wie "Friday Night with Jonathan Ross" auf BBC aufbaute. Sein Wechsel zu Channel 4 und sein Engagement in zunehmend kontroverseren Reality-Formaten spiegeln einen breiteren Trend im Fernsehen wider, das extreme Emotionen sucht, um das Publikum zu halten. In der Sendung tritt Ross in der Rolle eines "Schutzengels" und Moderators auf. Seine Aufgabe ist es nicht nur, die Regeln zu erklären, sondern auch heimlich Teilnehmer zu verführen, das Vertrauen ihres Partners für zusätzliches Bargeld zu brechen. Der Hauptpreis für das letzte Paar, das in der Kette durchhält und den Versuchungen nicht nachgibt, beträgt 20.000 Pfund. Die Teilnehmer sind Paare, die eine starke Bindung deklarieren, wie Verlobte nach vier Jahren Beziehung oder ein Paar, das seit fünfzehn Jahren verlobt ist. Kritiker halten dieses Format für besonders unethisch, da es private Beziehungen und Intimität für billige Sensationen ausnutzt. 20 000 £ — beträgt der Hauptpreis für das Gewinnerpaar in "Handcuffed" Die seit Sonntag, dem 1. März, ausgestrahlte Sendung ist kostenlos auf Channel 4 und in seinem Streamingdienst verfügbar. Trotz der einfachen Zugänglichkeit ist der vorherrschende Ton der Rezensionen Enttäuschung über die Nutzung der Figur Ross. "Anstatt seinen Intellekt und seine Brillanz zu nutzen, zwingt ihn das Format, ein Provokateur im billigsten Sinne des Wortes zu sein", schreibt "The Telegraph". Zusammenfassend wird "Handcuffed" nicht als soziales Experiment präsentiert, sondern als zynische Produktion, die gezielt menschliche Schwächen ausbeutet, und Ross' Beteiligung wird als Kompromittierung seines bisherigen Werks angesehen.
Mentioned People
- Jonathan Ross — Britischer Fernsehmoderator, Gastgeber der kontroversen Realityshow "Handcuffed: Last Pair Standing" auf Channel 4.