Eine plötzliche Verschlechterung der Wetterbedingungen hat zu einer Serie gefährlicher Verkehrsvorfälle in Mitteleuropa geführt. Auf polnischen und deutschen Autobahnen kam es zu zahlreichen Kollisionen, darunter Zusammenstöße von Lastkraftwagen und Massenkarambolagen mit mehreren Pkw. Die schwierigste Situation herrscht auf dem niederschlesischen und łódźer Abschnitt der Autobahn A4 sowie auf der Strecke A1, wo Rettungskräfte unter extrem schwierigen Wetterbedingungen an der Beseitigung der Unfallfolgen arbeiten.

Brand von Lastzügen auf der A4

Bei Görlitz kollidierten drei Lastkraftwagen, wodurch eines der Fahrzeuge ausbrannte und die Strecke in Richtung Deutschland gesperrt wurde.

Massenkarambolage auf der Strecke A1

Auf dem łódźer Abschnitt stießen 8 Fahrzeuge zusammen, was zu gigantischen Staus in Richtung Kattau zur Hauptverkehrszeit führte.

Krankenhäuser in Bereitschaft

Kliniken in Berlin verzeichneten einen Anstieg der Verletzungen um 30 %, was den Transport von Verletzten mit Feuerwehrfahrzeugen erforderte.

Ein plötzlicher Wintereinbruch mit Schneefall und gefrierendem Regen hat zu einem Verkehrschaos auf den Hauptverkehrsadern Polens und Deutschlands geführt. Der schwerste Vorfall wurde auf der Autobahn A4 im Bereich Görlitz gemeldet, wo es zu einem Zusammenstoß von drei Lastkraftwagen kam. Durch den Aufprall geriet die Fahrerkabine eines der Fahrzeuge in Brand, eine Person wurde verletzt. Weitere erhebliche Behinderungen sind für Donnerstag angekündigt, wenn die Strecke A4 bei Bolesławiec für 5 Stunden vollständig gesperrt wird, um einen Lastwagen zu bergen, der bei einem früheren Unfall von der Fahrbahn abgekommen war. Die Straßendienste appellieren, besondere Vorsicht walten zu lassen und alternative Routen zu wählen. Eine ebenso dramatische Situation herrscht in der Region Łódź. Auf der Autobahn A1 kam es zu einer Massenkarambolage mit sieben Pkw und einem Lastwagen, die den Verkehr in Richtung Kattau lahmlegte. Die Polizei gibt unangepasste Geschwindigkeit an die herrschenden Bedingungen als Hauptursache der Kollision an. In Babice und Sarnówek wurden Unfälle gemeldet, bei denen Autos überschlugen oder in Gräben fuhren. In Deutschland führten vereiste Fahrbahnen in Thüringen und Hessen zu Dutzenden von Einsätzen. In der Nähe von Gera auf der Autobahn A4 kam es zu einem Zusammenstoß zweier Autos und eines Lastwagens, was den Einsatz eines Rettungshubschraubers erforderte. Statistiken des polnischen Polizeihauptkommandos der letzten Jahre zeigen, dass die ersten ernsthaften Fröste und Schneefälle im Februar regelmäßig zu einem Anstieg der Kollisionen um bis zu 40 % im Vergleich zum monatlichen Durchschnitt führen.Die Situation in den Städten ist ebenso angespannt. Berliner Kliniken, darunter Einrichtungen des Konzerns Vivantes, melden einen Anstieg der auf den traumatologischen Stationen aufgenommenen Patienten um 20-30 %. Vereiste Gehwege und Fahrbahnen wurden zur tödlichen Falle, was manchmal den Transport von Verletzten mit Feuerwehrfahrzeugen erforderte, da die herkömmlichen Rettungswagen überlastet waren. Meteorologen warnen, dass niedrige Temperaturen und Feuchtigkeit weiterhin die Bildung von Glatteis begünstigen, was das Fahren auf Schnellstraßen unberechenbar macht. „Der Fahrer prallte gegen einen Baum, den ein starker Wind umgeworfen hatte; trotz einer Vollbremsung konnte der Zusammenstoß unter diesen extremen Bedingungen nicht vermieden werden.” — Polizeisprecher in MainzStatistiken zu Unfällen und Einsätzen (ausgewählte Regionen): Saarland (nächtliche Einsätze): 25, Davon Verkehrsunfälle: 14, A8 (beschädigte Fahrzeuge): 16, A1 (Massenkarambolage): 85 Stunden — dauert die vollständige Sperrung der Autobahn A4 am Donnerstag anChronologie der schwersten Verkehrsvorfälle: 17. Februar, 18:30 — Unfall in Sarnówek; 18. Februar, 11:30 — Lkw-Brand auf der A4; 18. Februar, 12:15 — Massenkarambolage auf der A1; 19. Februar, 10:00 — Geplante Sperrung der A4Medien betonen die Notwendigkeit einer besseren Vorbereitung der Ordnungskräfte auf unerwartete atlantische Tiefdruckgebiete. | Kommentatoren konzentrieren sich auf die individuelle Verantwortung der Fahrer und den Mangel an Vorsicht unter schwierigen Bedingungen.

Mentioned People

  • Grzegorz Fleszar — Pressesprecher des Kreisbrandmeisters der Staatlichen Feuerwehr in Görlitz.
  • Sylwia Kaźmierczak — Jungassistentin bei der Kreispolizeibehörde in Poddębice.