US-Präsident Donald Trump kündigte die sofortige Einführung von 15-prozentigen Zöllen auf alle importierten Waren an. Diese Entscheidung erfolgte nur einen Tag, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA seine früheren Zölle in Höhe von 10 Prozent für illegal erklärt hatte. Die neue Abgabe, die auf Grundlage eines anderen Handelsgesetzes eingeführt wurde, soll 150 Tage lang gelten und sorgt bereits für Besorgnis an den Märkten sowie Forderungen nach Rückerstattung zuvor erhobener Gebühren.

Entscheidung des Obersten Gerichtshofs

Das amerikanische Gericht annullierte endgültig die ein Jahr zuvor eingeführten 10-prozentigen globalen Zölle und erklärte die Berufung auf das Notstandsgesetz für eine unwirksame Rechtsgrundlage.

Erhöhung der Zölle für den Rest der Welt

Anstatt der angekündigten Beibehaltung von 10 Prozent ordnete Donald Trump einen plötzlichen Anstieg der Belastungen auf 15 Prozent für den gesamten Import an und nutzte dabei alte Vorschriften aus dem Jahr 1974.

Gefahr enormer Entschädigungszahlungen

Derzeit sieht sich das US-Finanzministerium einem milliardenschweren Druck gegenüber, die annullierten Zollgebühren zurückzuerstatten, auf die amerikanische Wirtschaftskreise pochen.

Besorgnis des Welthandels

Staaten von Europa bis Australien fordern dringende politische Erklärungen und fürchten eine weitere Welle des Isolationismus und eine drastische Einschränkung der Marktfreiheiten.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, kündigte eine radikale Verschärfung der Handelspolitik an, indem er einen 15-prozentigen Zoll auf fast alle in das Land importierten Waren verhängte. Dieser Schritt stellt eine entschlossene und sofortige Reaktion auf das Freitagsurteil des Obersten Gerichtshofs dar. Das Gremium annullierte mit einem Stimmenverhältnis von 6 zu 3 seine früheren, 10-prozentigen Zölle, die ursprünglich im April 2025 eingeführt worden waren. Die Richter entschieden, dass das Weiße Haus seine Befugnisse überschritten habe, indem es das Gesetz über internationale Wirtschaftsbefugnisse in Notlagen (IEEPA) als Instrument zur Erhebung von Steuern ohne parlamentarische Kontrolle nutzte. Zunächst hatte der amerikanische Führer angekündigt, das Urteil zu umgehen und den Satz von 10 Prozent auf Basis anderer Vorschriften wiederherzustellen. Letztendlich informierte er weniger als 24 Stunden später in den sozialen Medien über die Anwendung der gesetzlich maximal zulässigen Obergrenze von 15 Prozent, die sofort in Kraft tritt. Zollsätze für in die USA importierte Waren: Tarif von 2025 (annulliert): 10, Erste Ankündigung: 10, Neu verhängter Tarif: 15 Die Verwaltung in Washington greift seit der ersten Amtszeit Donald Trumps (2017–2021) regelmäßig und systematisch auf protektionistische Instrumente zurück. In der Vergangenheit verhängte sie unter anderem Zölle auf Stahl, Aluminium und eine breite Palette von Produkten aus China, was die globalen Lieferketten dauerhaft veränderte und eine Renaissance des staatlichen Interventionismus einleitete.Diesmal reagierte der US-Präsident äußerst scharf und kritisierte öffentlich das amerikanische Justizsystem. „Based on a thorough, detailed, and complete review of the ridiculous, poorly written, and extraordinarily anti-American decision on Tariffs issued yesterday... I will be, effective immediately, raising the 10% Worldwide Tariff to 15%.” („Auf der Grundlage einer gründlichen, detaillierten und vollständigen Überprüfung der lächerlichen, schlecht geschriebenen und außerordentlich anti-amerikanischen Entscheidung zu Zöllen, die gestern erging... werde ich, sofort wirksam, den weltweiten 10%-Zoll auf 15% anheben.“) — Donald Trump Die rechtliche Grundlage für den neuen Verwaltungsakt ist Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974. Diese Option erlaubt dem Staatsoberhaupt einseitiges Handeln zum Schutz einer angeblich gefährdeten Zahlungsbilanz. 150 dni — maximale Geltungsdauer des Zolls ohne Zustimmung der Nation Die neuesten Regelungen lösten sofort politische Reaktionen weltweit aus. Die Europäische Kommission forderte öffentlich offizielle Erklärungen aus Washington, während Regierungen von Ländern wie Australien und Großbritannien mitteilten, dass sie alle Szenarien und Formen der Hilfe für ihre Exporteure prüfen. Die zentrale Herausforderung für die amerikanische Verwaltung bleibt jedoch die von Unternehmen aufgeworfene Frage der Rückerstattung der astronomisch hohen Beträge aus den zuvor annullierten Zöllen. Komplexe Verfahren und Streitigkeiten vor Zollgerichten könnten potenziell den Weg zur Rückforderung illegal verhängter Gebühren ebnen. Die Gesamtexposition schätzen Analysten aktuell auf fast 133 Milliarden Dollar, obwohl einige Modelle früher theoretische Rückzahlungslasten von bis zu 175 Milliarden berechnet hatten. Diese Zahlungen werden jedoch streng von Verjährung und der Qualifikation spezifischer Tranchen finanzieller Forderungen abhängen. Den wirtschaftlichen Turbulenzen folgt eine zunehmende Neuausrichtung der öffentlichen Meinung. Einige Untersuchungen und Umfragen in den Vereinigten Staaten im Februar verzeichneten ein Niveau der gesellschaftlichen Unzufriedenheit von bis zu 60 Prozent, jedoch zeigen andere Messungen niedrigere, stabile Zahlen, die eine starke Unterstützungsbasis für den Präsidenten aufweisen.

Perspektywy mediów: Sie betonen den beispiellosen rechtlichen Wirrwarr, die Kosten, die amerikanische Verbraucher treffen, und die wachsende Isolation des Landes auf der internationalen Bühne. Sie akzentuieren die Entschlossenheit der Verwaltung und den kompromisslosen Schutz der Interessen lokaler Produzenten vor einem mangelhaften globalen Markt.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, kündigte die Verhängung neuer allgemeiner Zölle nach einem vernichtenden Gerichtsurteil an.
  • Masud Pezeszkian — Der Führer des Iran reagierte aus seiner eigenen Perspektive auf die Erklärungen des amerikanischen Präsidenten.
  • Friedrich Merz — Der deutsche Bundeskanzler verfolgt die Verschärfung der Beziehungen und die Zollbelastungen, die sich auf Europa auswirken.