Der georgische Staatssicherheitsdienst hat in Kutaissi zwei Ausländer festgenommen, die versuchten, illegal angereichertes Uran und das Isotop Cäsium-137 zu erwerben. Der Schwarzmarktwert der sichergestellten radioaktiven Materialien wird auf fast 3 Millionen Dollar geschätzt. Die Verdächtigen planten, die gefährliche Fracht außer Landes zu schmuggeln, was zur Herstellung einer sogenannten schmutzigen Bombe oder zu einem terroristischen Angriff mit unvorhersehbaren Folgen hätte genutzt werden können.
Millionenschwere Transaktion in Kutaissi
Es wurden zwei Ausländer festgenommen, die versuchten, Uran und Cäsium-137 für einen Betrag von 3 Millionen Dollar zu kaufen.
Vereitelter nuklearer Schmuggel
Die Nuklearmaterialien sollten aus Georgien ausgeführt werden. Die Behörden verhinderten einen potenziellen terroristischen Akt im Ausland.
Identifizierte Isotope
Unter den sichergestellten Substanzen befand sich Cäsium-137, das häufig in sogenannten schmutzigen Bomben verwendet wird, sowie angereichertes Uran.
Beamte des georgischen Staatssicherheitsdienstes führten in der Stadt Kutaissi eine spektakuläre Operation durch, bei der zwei Staatsangehörige fremder Länder festgenommen wurden. Die festgenommenen Männer versuchten, in den Besitz von Nuklearmaterial zu gelangen, darunter Uran und das radioaktive Isotop Cäsium-137. Nach offiziellen Angaben der Behörden belief sich die Transaktion auf einen Betrag von 3 Millionen Dollar (ca. 2,5 Mio. Euro). Ermittler stellten fest, dass die Materialien in ein anderes Land geschmuggelt werden sollten, wobei das Zielland aus Gründen des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht öffentlich bekannt gegeben wurde. Bei einer Pressekonferenz bestätigte Lasha Magradze, der stellvertretende Leiter des Sicherheitsdienstes, dass die Operation das Ergebnis langfristiger operativer Maßnahmen war. Die sichergestellten Substanzen sind äußerst gefährlich; Cäsium-137 könnte in Verbindung mit konventionellen Sprengstoffen zum Bau einer sogenannten schmutzigen Bombe verwendet werden, die ausgedehnte städtische Gebiete verseuchen würde. Georgien kämpft seit Jahren mit der Herausforderung des illegalen Handels mit radioaktiven Materialien, was auf seine Lage an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien sowie die Nähe zu postsowjetischen Nuklearlagern zurückzuführen ist. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden im Kaukasus Dutzende Versuche des Schmuggels von Uran und Plutonium registriert. Den festgenommenen Ausländern drohen wegen illegalen Besitzes und Handels mit Nuklearmaterial strenge Strafen von mehrjährigen Haftstrafen. Die Staatsanwaltschaft untersucht derzeit die Verbindungen der Verdächtigen zu internationalen kriminellen Gruppen und potenziellen Empfängern der Fracht. Dieser Vorfall hat die internationalen Aufsichtsbehörden für nukleare Sicherheit erneut in Alarmbereitschaft versetzt, die den Fluss gefährlicher Substanzen in der Region Südkaukasus überwachen. 3 mln USD — sollten die radioaktiven Materialien auf dem Schwarzmarkt kosten Die Behörden in Tiflis haben die Identität oder Nationalität der Festgenommenen nicht preisgegeben, was eine gängige Praxis in kontraterroristischen Angelegenheiten ist. Experten weisen darauf hin, dass die Vereitelung dieses Geschäfts ein großer Erfolg des georgischen Geheimdienstes ist, der eng mit westlichen Partnern bei der Verhinderung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen zusammenarbeitet. Ablauf des Sicherheitseinsatzes: 19. Februar, Morgen — Erste Berichte; 19. Februar, 16:23 — Bestätigung in Kutaissi; 19. Februar, Abend — Details zum Material
Mentioned People
- Lasha Magradze — Stellvertretender Leiter des georgischen Staatssicherheitsdienstes, der die Medien über die Details der Operation informierte.