In ganz Spanien sowie in zwölf der siebzehn Autonomen Gemeinschaften ist das am häufigsten vorkommende Alter 49 Jahre, was dem Geburtsjahrgang 1976 entspricht. In Regionen, die von langjähriger Entvölkerung betroffen sind und als Spaniens Leere bezeichnet werden, ist das dominierende Alter bereits 61 Jahre. In einigen Provinzen wie Zamora erreicht dieser Wert sogar 62 und 63 Jahre.

Demografische Diskrepanz Spaniens

Während das häufigste Alter im Land und in den meisten Regionen 49 Jahre beträgt, erreicht es in entvölkerten Provinzen 63 Jahre, was eine tiefe demografische Kluft aufzeigt.

Bevölkerungs- und Einwanderungswachstum

Die Bevölkerungszahl Spaniens hat 49,5 Millionen überschritten. Unter den Einwohnern sind über 10 Millionen im Ausland geborene Personen, und in Madrid sind fast die Hälfte der Personen im Alter von 30-34 Jahren Ausländer.

Erbe des Babybooms

Das dominierende Alter von 49 Jahren ist ein direktes Erbe des Babybooms der 1970er Jahre, dessen Höhepunkt im Jahr 1976 lag. Die höchsten Geburtenraten in Küstenregionen und Madrid wurden zwischen Ende der 1950er und Mitte der 1970er Jahre verzeichnet.

Die Demografie Spaniens zeichnet das Bild eines Landes mit zwei Geschwindigkeiten. Für den Großteil der Bevölkerung, der hauptsächlich in Metropolregionen und Küstengebieten lebt, ist das häufigste Alter derzeit 49 Jahre. Dieser Wert, der die Generation des Babybooms der siebziger Jahre widerspiegelt, dominiert in zwölf der siebzehn Autonomen Gemeinschaften sowie auf nationaler Ebene. Der spanische Babyboom, auch als "Babyboom" bezeichnet, fand hauptsächlich in den 1960er und 1970er Jahren statt, nach einer Phase wirtschaftlicher Stagnation und Isolation während der Franco-Ära, und trug zu einem signifikanten Bevölkerungswachstum bei. Ein völlig anderes Bild zeigen die Regionen des Inlands, die als Spaniens Leere bezeichnet werden. Diese Gebiete, die seit Jahrzehnten einen Abfluss junger Bevölkerung in die Städte erleben, altern in dramatischem Tempo. Hier ist das häufigste Alter bereits 61 Jahre, und in einigen Provinzen wie Zamora erreicht es sogar 62 und 63 Jahre. Diese Generationenkluft ist ein deutlicher Indikator für territoriale Ungleichheiten und die Herausforderungen im Zusammenhang mit Entvölkerung. Gleichzeitig verzeichnet Spanien trotz der Überalterung der Gesellschaft in vielen Regionen einen Anstieg der Gesamtbevölkerung, die 49,5 Millionen überschritten hat. Eine Schlüsselrolle bei diesem Wachstum spielt die Einwanderung. Im Land leben über 10 Millionen im Ausland geborene Personen. Dieses Phänomen ist besonders in Großstädten sichtbar; in Madrid sind fast die Hälfte der Einwohner in der Altersgruppe 30-34 Jahre Personen ausländischer Herkunft. Diese Daten deuten darauf hin, dass, während die einheimische Bevölkerung altert, der Zustrom junger Migranten diese Tendenzen in städtischen Zentren teilweise ausgleicht.