Die Russische Föderation kämpft mit einem plötzlichen Sprung der Lebensmittelpreise, dessen Symbol die Gurke geworden ist. Ihr Preis hat sich seit Dezember verdoppelt und erreicht in offiziellen Statistiken 300 Rubel pro Kilogramm, obwohl die Beträge lokal deutlich höher sind. Diese Situation, verstärkt durch die Kosten des Krieges und Sanktionen, weckt wachsende soziale Unzufriedenheit und zwingt den Kreml und Regulierungsbehörden zu Interventionen auf dem Markt für Grundnahrungsmittel.

Die russische Wirtschaft tritt in eine neue, schmerzhafte Phase der Schwierigkeiten ein, und die Gurke – ein Grundbestandteil der dortigen Ernährung – ist zum Luxusgut aufgestiegen. Laut Daten der Agentur Reuters und des russischen Statistikamtes Rosstat sind die Preise für dieses Gemüse im Vergleich zum Ende 2025 um über 111 % gestiegen. Derzeit liegt der Durchschnittspreis bei 300 Rubel (ca. 13-15 Złoty), aber in sozialen Medien gibt es Berichte über Beträge von bis zu 1500 Rubel pro Kilogramm in einigen Regionen. Dieses Phänomen wird als „vergoldete Gurken“ bezeichnet, was die Frustration der Bürger treffend widerspiegelt, deren Ausgaben für Lebensmittel bereits fast 40 % des verfügbaren Einkommens verschlingen. Dies ist der höchste Wert seit sechzehn Jahren und zeugt von der fortschreitenden Verarmung der Gesellschaft. In der Geschichte Russlands haben plötzliche Preissprünge bei Grundnahrungsmitteln wie Buchweizen oder Zucker wiederholt tiefere Wirtschaftskrisen und soziale Unruhen angekündigt, was die Behörden zur Einführung manueller Wirtschaftssteuerung zwang.Die Ursachen der Krise sind komplex, obwohl die Behörden versuchen, sie zu trivialisieren, indem sie nur auf die Saisonalität und hohe Kosten der Gewächshausproduktion im Winter verweisen. In Wirklichkeit ist der Schlüsselfaktor die <przypis title=