Die amerikanische Eiskunstläuferin Amber Glenn, die als eine der Favoritinnen auf olympisches Gold galt, erlebte dramatische Momente während des Kurzprogramms bei den Olympischen Spielen Mailand-Cortina 2026. Trotz persönlicher Unterstützung von Madonna beging die 26-jährige Athletin einen Kardinalfehler in der Technik, der ihr die Punkte für einen entscheidenden Sprung kostete. Infolgedessen belegte Glenn nur den entfernteren 13. Platz, was ihre Medaillenchancen im Einzelwettbewerb praktisch zunichtemacht.

Fehler zerstörte Träume

Ein ungültiger dreifacher Rittberger führte dazu, dass Amber Glenn für dieses Element null Punkte erhielt und auf Platz 13 fiel.

Japanische Dominanz

Die 17-jährige Ami Nakai führt nach dem Kurzprogramm und liegt vor ihrer Landsfrau Kaori Sakamoto sowie der Amerikanerin Alysa Liu.

Unterstützung von Madonna

Trotz der sportlichen Niederlage erhielt Glenn ein persönliches Video von Madonna, die ihre Kür zu dem Lied Like A Prayer bewunderte.

Der Dienstagabend in der Milano Ice Skating Arena brachte eine enorme Enttäuschung für die USA-Mannschaft. Das Kurzprogramm der Einzelläuferinnen, das ein Triumph für Amber Glenn hätte werden sollen, endete mit ihren Tränen auf dem Eis. Die Amerikanerin, die zu dem Lied „Like A Prayer” lief, konnte den geplanten dreifachen Rittberger nicht sauber landen. Die Richter werteten das Element als ungültig, was zu null Punkten für diesen Sprung führte und die Gesamtnote drastisch auf 67,39 Punkte senkte. Glenn, bekannt für ihre Offenheit in psychischen Gesundheitsfragen und als erste offen queere Athletin im US-Kader, verbarg ihre Verzweiflung nicht. Kurz vor ihrem Start erhielt sie eine spezielle Aufnahme von Madonna, die ihr Glück wünschte, was die Läuferin als schockierendes und motivierendes Ereignis bezeichnete. Doch der olympische Druck erwies sich als zu groß. Die letzte olympische Goldmedaille in der Einzelkonkurrenz der Damen für die Vereinigten Staaten gewann Sarah Hughes bei den Spielen in Salt Lake City im Jahr 2002. Seit zwei Jahrzehnten warten amerikanische Fans auf die Rückkehr auf das oberste Podest. Während Glenn eine sportliche Tragödie erlebte, zeigte sich ihre Landsfrau Alysa Liu hervorragend und belegte den dritten Platz. Die Dominanz auf dem Eis bestätigten jedoch die Vertreterinnen Japans. Die 17-jährige Ami Nakai übernahm die Führung dank eines perfekt ausgeführten dreifachen Axels und verwies die titelreiche Kaori Sakamoto auf den zweiten Platz. Amber Glenn steht nun ein schwerer Kampf im Kürprogramm bevor, obwohl der Punkterückstand zur Spitze unmöglich aufzuholen scheint. Die Athletin, die in der Vergangenheit offen die Politik von Donald Trump kritisiert hat, befindet sich derzeit im schwierigsten Moment ihrer Karriere und kämpft nicht nur um ein Ergebnis, sondern auch um die Wiedererlangung ihres Selbstvertrauens nach einem schmerzhaften Zusammenbruch ihrer Medaillenhoffnungen. Ergebnisse nach dem Kurzprogramm der Einzelläuferinnen: Ami Nakai: 78.71, Kaori Sakamoto: 76.50, Alysa Liu: 74.20, Amber Glenn: 67.390 — Punkte erhielt Glenn für den ungültigen dreifachen Rittberger„Amber Glenn, ich habe gerade gesehen, wie du zu meinem Lied läufst und du bist unglaublich.” — Madonna

Mentioned People

  • Amber Glenn — Amerikanische Eiskunstläuferin, US-Meisterin, die im Kurzprogramm eine Niederlage erlitt.
  • Ami Nakai — Junge japanische Eiskunstläuferin, die nach dem Kurzprogramm bei den Olympischen Spielen führt.
  • Alysa Liu — US-Vertreterin, die nach dem ersten Wettkampftag den dritten Platz belegt.