Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat Unterstützung für die Militäroperationen der USA und Israels gegen den Iran bekundet und sie als für die regionale Sicherheit notwendig erachtet. Zwar räumte er ein, dass diese Aktionen Risiken bergen, doch betonte er die Notwendigkeit, einen politischen Plan für die Zeit nach dem Sturz des Mullah-Regimes vorzubereiten. Die Lage eskalierte nach dem Beschuss deutscher Bundeswehr-Lager im Irak und in Jordanien, was Berlin zu einer Überarbeitung seiner Sicherheitsstrategie veranlasste.

Solidarität mit Verbündeten

Deutschland unterstützte Israel und die USA und lehnte es ab, die militärischen Maßnahmen gegen Teheran zu kritisieren.

Angriffe auf die Bundeswehr

Deutsche Militärlager im Irak und in Jordanien gerieten unter Beschuss durch mit dem Iran verbundene Kräfte.

Asyl für die 'Wings of Zion'

Das israelische Regierungsflugzeug wurde aus betrieblichen Sicherheitsgründen in der Region nach Berlin verlegt.

Planung der Stabilisierung

Kanzler Merz hat die Arbeiten an einem politischen Plan für den Iran nach einem möglichen Sturz der Mullah-Regierung eingeleitet.

Die Lage im Nahen Osten ist nach massiven Luftangriffen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten und Israels auf Ziele im Iran in eine Phase radikaler Transformation eingetreten. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat sich in einer Reihe offizieller Auftritte eindeutig auf die Seite der Verbündeten gestellt und Kritik an der Verletzung des Völkerrechts durch westliche Kräfte zurückgewiesen. Merz erklärte, dass „dies nicht der Moment sei, um Partnern Lektionen zu erteilen”, was als Signal vollständiger Solidarität Berlins mit Washington und Jerusalem angesichts der Bedrohung aus Teheran gewertet wurde. Der Kanzler betonte, dass Militäroperationen zwar ein enormes Destabilisierungsrisiko bergen, ein möglicher Sturz des theokratischen Regimes im Iran aber Millionen von Bewohnern des Landes Erleichterung bringen und die globale Sicherheit verbessern würde. Die Regierung in Berlin hat bereits mit der Ausarbeitung einer diplomatischen Strategie für den „Tag danach” begonnen, die Unterstützung für demokratische Kräfte vorsieht. Der unmittelbare Auslöser für die Verschärfung der Rhetorik Berlins war der von den Nachrichtendiensten registrierte Beschuss von Feldlagern der <przypis title=

Mentioned People

  • Friedrich Merz — Kanzler Deutschlands, Führer der Außenpolitik in der Zeit der Nahost-Krise.
  • Johann Wadephul — Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
  • Mohammed bin Salman — Kronprinz Saudi-Arabiens, der angeblich auf einen Angriff gegen den Iran drängt.