Der Beginn des März 2026 wirft wichtige Fragen zur Organisation des Handels und zu Plänen bezüglich der Arbeitszeit auf. Am 1. März bleiben Geschäfte aufgrund gesetzlicher Beschränkungen geschlossen, während im Sejm und in der Regierung entscheidende Arbeiten zur Erweiterung der Liste der freien Tage laufen. Die Reform betrifft die potenzielle Einführung des Karfreitags als arbeitsfreien Tag sowie die Anpassung der Vorschriften über die Rückgabe freier Tage für Feiertage, die auf einen Sonntag fallen.
Geschäfte geschlossen am 1. März
Der erste Sonntag im März ist gemäß dem Gesetz zum Handelsverbot kein Handelssonntag; geöffnet bleiben nur ausgewählte Einrichtungen.
Karfreitag als freier Tag
Der Sejm und der Präsident prüfen, dem Karfreitag im Jahr 2026 den Status eines arbeitsfreien Tages zu verleihen.
Petition für freie Sonntage
Bei der Regierung ist ein Antrag eingegangen, die Vorschriften zu ändern, damit Feiertage an Sonntagen zu einem zusätzlichen freien Tag berechtigen.
Der erste Sonntag im März 2026 steht im Zeichen der strikten Einhaltung des Handelsverbots. Gemäß dem geltenden Zeitplan ist der 1. März nicht als Handelssonntag festgelegt, was bedeutet, dass die meisten großen Märkte und Einkaufszentren geschlossen bleiben. Ausnahmen gelten nur für Einrichtungen, in denen Postdienstleistungen überwiegen, Tankstellen und Geschäfte, in denen der Eigentümer hinter dem Tresen steht. Diese Situation löst erneut Diskussionen über eine Liberalisierung der Vorschriften aus, zumal in der öffentlichen Debatte Vorschläge auftauchen, mindestens zwei Handelssonntage pro Monat einzuführen. Medien berichten über eine wachsende Zahl großer Handelsketten, die versuchen, die Beschränkungen zu umgehen, indem sie den Status autonomer Einrichtungen oder Servicepunkte nutzen. Die Beschränkungen des Sonntagshandels wurden in Polen schrittweise ab März 2018 eingeführt, mit dem Ziel eines vollständigen Verbots (mit sieben Ausnahmen pro Jahr), das 2020 in Kraft trat.Gleichzeitig verlagert sich das Zentrum der politischen Debatte hin zum Kalender der arbeitsfreien Tage. Es laufen intensive Gesetzgebungsarbeiten an einem Gesetzentwurf, der vorsieht, dass der Karfreitag (3. April 2026) ein neuer gesetzlich freier Tag wird. Diese Entscheidung liegt derzeit in den Händen der Abgeordneten und des Präsidenten, und ihre Befürworter argumentieren, dass dies den Status dieses Feiertags mit dem Heiligabend gleichsetzen würde. Zusätzlich ist im Familienministerium eine Petition eingegangen, die eine Änderung der Vorschriften über die Rückgabe freier Tage für Feiertage betrifft. Derzeit haben Arbeitnehmer nur für Feiertage, die auf einen Samstag fallen, Anspruch auf zusätzliche freie Zeit; die Verfasser des Appells möchten, dass eine ähnliche Regelung für Sonntage gilt, was ein „Verfallen“ freier Tage im Jahreskalender verhindern würde. „Analiza petycji dotyczącej odzyskiwania dni wolnych za święta przypadające w niedzielę jest na etapie wstępnych konsultacji międzyresortowych.” (Die Analyse der Petition zur Rückgewinnung freier Tage für Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, befindet sich im Stadium der ersten ressortübergreifenden Konsultationen.) — Ministerium für Familie, Arbeit und SozialpolitikEin weiteres wichtiges Thema ist die bevorstehende Zeitumstellung auf Sommerzeit. Im Jahr 2026 erfolgt sie ungewöhnlich früh, nämlich bereits in der Nacht von Samstag auf den letzten Sonntag im März, was auf den 29. März fällt. Obwohl in der Europäischen Union seit Jahren über die Abschaffung dieser Pflicht diskutiert wird, bleibt der Mechanismus der Uhrumstellung vorerst in Kraft, was Bürger und IT-Systeme zwingt, sich an den neuen Rhythmus anzupassen, trotz der nachgewiesenen negativen Auswirkungen plötzlicher Zeitänderungen auf das Wohlbefinden und den Biorhythmus des Menschen.