Die Landesregierung Brandenburgs hat eine Förderung in Höhe von 24 Millionen Euro für die geplante Poliklinik in Wittstock/Dosse genehmigt. Die Mittel werden unter der Bedingung einer positiven Bewertung des Antrags auf Bundesförderung bereitgestellt. Die Investition zielt darauf ab, die Gesundheitsversorgung in der Region Prignitz zu stärken, die unter Ärztemangel leidet. Die neue Einrichtung soll ambulante Dienstleistungen sowie die Möglichkeit einer kurzfristigen stationären Behandlung anbieten.

Förderung des Landes Brandenburg

Die Landesregierung Brandenburgs hat die Bereitstellung von 24 Millionen Euro für den Bau einer neuen Poliklinik in der Stadt Wittstock/Dosse genehmigt. Die Entscheidung fiel während einer Kabinettssitzung in Potsdam.

Bedingung: Bundesförderung

Die Auszahlung der Mittel aus dem Landeshaushalt ist an eine positive Entscheidung der Bundesbehörden über den Antrag auf zusätzliche Förderung im Rahmen des Programms „Kliniken der Zukunft“ geknüpft. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf etwa 60 Millionen Euro geschätzt.

Ziel: Stärkung der Versorgung in der Prignitz

Die Poliklinik soll den Zugang zur Gesundheitsversorgung in der Region Prignitz verbessern, die als Gebiet mit einer besonders schwierigen medizinischen Versorgungssituation anerkannt ist und unter Ärztemangel sowie einer weit entfernten nächsten Krankenhausklinik leidet.

Leistungsspektrum der Einrichtung

Die geplante Einrichtung soll ein breites Spektrum an ambulanter Versorgung sowie die Möglichkeit einer kurzfristigen stationären Behandlung (sogenannte „teilstationäre“ Behandlung) anbieten. Dies soll Krankenhäuser entlasten und die Versorgung näher am Wohnort der Patienten sicherstellen.

Die Landesregierung Brandenburgs hat die Bereitstellung von 24 Millionen Euro für den Bau einer neuen Poliklinik in Wittstock/Dosse genehmigt. Die Entscheidung wurde während einer Kabinettssitzung in Potsdam getroffen. Die Mittel aus dem Landeshaushalt sollen ausgezahlt werden, sofern die Bundesbehörden den Antrag auf zusätzliche Förderung im Rahmen des Programms „Kliniken der Zukunft“ (Kliniken der Zukunft) positiv bewerten. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf etwa 60 Millionen Euro geschätzt. Die neue Einrichtung soll in der Stadt Wittstock entstehen, die in der Region Prignitz im Nordwesten Brandenburgs liegt. Diese Region ist offiziell als Gebiet mit einer besonders schwierigen medizinischen Versorgungssituation anerkannt. Die Einwohner leiden unter einem Mangel an Ärzten verschiedener Fachrichtungen, und die nächste vollwertige Krankenhausklinik befindet sich im mehrere Dutzend Kilometer entfernten Neuruppin. Die Poliklinik soll den Zugang zur ambulanten Grund- und Facharztversorgung verbessern und auch die Möglichkeit einer kurzfristigen stationären Behandlung bieten, um größere Krankenhäuser zu entlasten. Die brandenburgische Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) betonte, dass die Investition entscheidend für die Stärkung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten sei.Seit den 1990er Jahren, nach der deutschen Wiedervereinigung, kämpfen die ostdeutschen Bundesländer, einschließlich Brandenburg, mit der Entvölkerung ländlicher Gebiete und einer alternden Gesellschaft, was zu einer verschlechterten Verfügbarkeit öffentlicher Dienstleistungen, einschließlich des Gesundheitswesens, führt. Die Realisierung des Poliklinik-Projekts in Wittstock ist Teil einer breiteren Landesstrategie zur Bekämpfung sogenannter „ärztlicher Unterversorgungsgebiete“. „Diese Poliklinik ist ein wichtiger Baustein in unseren Bemühungen, eine gute Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum Brandenburgs sicherzustellen. Es geht darum, dass die Menschen nicht weit fahren müssen zum Arzt.” — Ursula Nonnemacher Die lokalen Behörden in Wittstock begrüßten die Entscheidung des Landes und hoffen auf einen zügigen Baubeginn nach Sicherstellung der vollständigen Finanzierung. Es wird erwartet, dass die neue Einrichtung mehrere Dutzend Arbeitsplätze für medizinisches und Verwaltungspersonal schaffen wird.

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