Trümmer einer abgefangenen Drohne töteten laut dem Energieministerium am Mittwoch, dem 21. Oktober, einen Staatsangehörigen Nepals und einen der Philippinen und verletzten einen Pakistaner und einen Inder.
Sprecher Turki al-Malki sagte, vier Drohnen seien im Osten Saudi-Arabiens zerstört worden und eine bei Medina; später wurde ein weiterer Abschuss im Osten gemeldet.
Militärsprecher Yahia Sari sagte, die Gruppe habe keine Drohnen in Richtung Medina entsandt und an jenem Tag keine Militäroperation gegen Saudi-Arabien durchgeführt.
Das saudische Energieministerium teilte am Mittwoch, dem 21. Oktober, mit, Trümmer einer abgefangenen Drohne seien auf das Ölfeld Shaybah gestürzt, eine von Aramco betriebene Anlage im Südosten des Landes. Zwei Menschen wurden getötet, zwei weitere verletzt. Bei den Toten handelte es sich laut der Erklärung des Ministeriums um einen Staatsangehörigen Nepals und einen der Philippinen, bei den Verletzten um einen Pakistaner und einen Inder. Die herabfallenden Trümmer setzten zudem ein Fahrzeug eines Subunternehmers in Brand. Wo die Drohne gestartet wurde und wer sie entsandte, teilte das Ministerium nicht mit; Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage meldete es nicht.
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition, die im Jemen gegen die Huthis kämpft, erklärte, sie habe fünf Drohnen mit Kurs auf das Königreich abgeschossen. Der Sprecher Turki al-Malki schrieb auf X, vier seien im Osten Saudi-Arabiens zerstört worden, eine bei Medina, der heiligen Stadt, die für Muslime nach Mekka an zweiter Stelle steht. Eine spätere Mitteilung von ihm ergänzte, eine weitere Drohne sei im Osten abgefangen worden, ohne Angaben zu ihrer Herkunft. Die Huthis hatten zuvor zugesagt, beide heiligen Städte zu verschonen. Die Erklärung der Koalition erwähnt Shaybah nicht, ob eine der abgefangenen Drohnen dort niederging, ist daher nicht geklärt.
Die vom Iran unterstützten Huthis wiesen die Darstellung der Koalition zurück. Militärsprecher Yahia Sari sagte, die Gruppe habe keine Drohnen in Richtung Medina entsandt und an jenem Tag keine Militäroperation gegen Saudi-Arabien durchgeführt. Beide Seiten liefern damit widersprüchliche Darstellungen des Vorfalls. Unabhängig davon war in der Nähe des Flughafens von Aden im Südjemen eine Explosion zu hören; die Huthis erklärten, sie hätten eine saudische Stellung getroffen. Der Angriff wird als dritter auf die Stadt innerhalb einer Woche beschrieben, und Aden ist Sitz der jemenitischen Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird.
Die Angriffe folgen auf Wochen von Schlägen auf saudisches Territorium. Der internationale Flughafen König Khalid in Riad wurde im Oktober 2026 mehrfach von den Huthis getroffen und am 10. Oktober nach einem Angriff geschlossen, bei dem 13 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden – die höchste Zahl an Todesopfern auf saudischem Boden seit mehr als einem Jahrzehnt. Am 21. Oktober war der Flughafen für Inlandsflüge geöffnet, Saudia und FlyNas flogen nach Daten von FlightAware. Fluggesellschaften wie Lufthansa und Air France haben ihre Verbindungen bis Mitte November ausgesetzt.
Im September 2026 wurde ein jemenitischer Einwohner Saudi-Arabiens durch Trümmer einer abgefangenen Huthi-Drohne getötet – der erste zivile Todesfall, seit die Huthis ihre Angriffe auf Schifffahrt und Ölanlagen des Königreichs verstärkt haben. Anfang Oktober beschädigte ein begrenzter Brand während eines Angriffs ein Verwaltungsgebäude der Aramco-Anlage in der Ostprovinz, wie das Energieministerium damals mitteilte.
Wiederaufgeflammte Kämpfe zwischen den Huthis und von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen haben eine vierjährige Waffenruhe im Jemen beendet, was die Quellen als neue Eskalation im übergeordneten Nahost-Konflikt einordnen. Die vorliegenden Berichte sagen nicht, wer die Drohne startete, die auf Shaybah niederging. Die Huthis haben sich zu den Toten in Shaybah nicht geäußert, und die Koalition hat sie mit keiner abgefangenen Drohne in Verbindung gebracht. Der Flughafen Riads bleibt nur für Inlandsflüge geöffnet, mehrere internationale Fluggesellschaften fehlen weiterhin bis Mitte November.
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Pollar unterstützenKonflikte · Shaybah, Riad und Medina
Trümmer einer abgeschossenen Drohne haben im Ölfeld Shaybah im Südosten Saudi-Arabiens zwei Menschen getötet und zwei verletzt, wie das Energieministerium am Mittwoch, dem 21. Oktober, mitteilte. Die Huthis weisen die Darstellung der Koalition zu Drohnen mit Kurs auf Medina zurück.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, NewsIT, AP NEWS und weiteren Medien. Veröffentlicht .