Am Samstag, 17. Oktober, kam es in der Mailänder Innenstadt kurz nach dem Start des Marsches 'Italia in Piazza' zu Zusammenstößen. Adnkronos berichtet, dass in der Via Broletto Flaschen und andere Gegenstände auf die dort eingesetzten Beamten geworfen wurden, während entlang der Route Feuerwerkskörper (bombe carta) und Rauchfackeln gezündet wurden. Il Sole 24 ORE beschreibt einen dichten Steinhagel auf Polizisten in derselben Straße, nahe der Stelle, an der der Marsch in der Via San Tomaso zum Stehen kam. Beamte in Schutzausrüstung antworteten mit einer kurzen Entlastungsattacke (carica di alleggerimento), und Tgcom24 zufolge erfolgten die Steinwürfe nach den ersten Zusammenstößen zu Beginn des Zuges. Il Giornale berichtet, dass mehrere Personen von Beamten festgehalten wurden, als sich die Lage zuspitzte.
Nach der Attacke teilte sich der Zug in zwei Gruppen: Ein Teil blieb in der Via Broletto fest, der andere erreichte die Piazza Duomo. Adnkronos berichtet, dass die Polizeikette um die Via Broletto die Menschen aus der Straße heraus-, aber nicht hineinließ. Gruppen junger Leute zogen laut Il Sole 24 ORE in Richtung Via Bossi; die Zeitung meldet zudem Schäden an Atm-Bushaltestellen und an Fenstern mehrerer Gebäude im Zentrum. Dieselbe Zeitung beschreibt große Verwirrung unter den jungen Teilnehmern. Die Berichte nennen noch keine Zahlen zu Verletzten oder Festnahmen, sodass das vollständige Ausmaß der Ausschreitungen in Mailand noch unklar ist.
Tgcom24 zufolge wurde der Protest über soziale Medien und Messaging-Kanäle von Bürgerinitiativen ausgerufen, die ihn als unpolitisch und überparteilich bezeichnen. Märsche fanden in 13 Städten statt, darunter Mailand, Neapel, Turin, Florenz, Rom und Bologna. Tgcom24 meldet mehrere hundert Menschen in Turin und Genua. Il Sole 24 ORE beziffert den Mailänder Marsch zum Zeitpunkt der Teilung auf mehr als 5.000 Teilnehmer. Die vorgebrachten Beschwerden sind laut Tgcom24 die Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und die Steuerlast.
Il Giornale fügt der Liste der Beschwerden, die hinter den Kundgebungen stehen, den Krieg und die Regierung hinzu. Dieselbe Quelle bringt die Mailänder Szenen mit Studentenprotesten in Frankreich in Verbindung, die dort seit Wochen in mehreren Städten Unruhen ausgelöst hätten. In Italien bestehe die Sorge, dass die Mobilisierung denselben Verlauf nehmen und studentische Forderungen in städtische Gewalt umschlagen könnten. Tgcom24 nennt Mailand als die Stadt mit der höchsten Spannung unter den 13 Orten.
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Pollar unterstützenRegierung · Mailand, Turin und Genua
Am Samstag, 17. Oktober, wurden in der Mailänder Innenstadt Flaschen, Feuerwerkskörper und Steine auf Polizisten geworfen. Der Marsch teilte sich daraufhin in zwei Gruppen, ein Teil blieb in der Via Broletto fest. In 13 italienischen Städten fanden Kundgebungen zu Lebenshaltungskosten und niedrigen Löhnen statt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Tgcom24, il Giornale.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .