Diplomatie · Belgrad
Zelensky besucht Serbien erstmals und versucht, Belgrad mit Freihandels- und Energiegesprächen aus Moskaus Einflussbereich zu lösen
Präsident Volodymyr Zelensky stattete am 8. August 2026 seinen ersten offiziellen Besuch in Serbien ab, traf Aleksandar Vucic in Belgrad, um über Energie, Sicherheit, EU-Integration und ein Freihandelsabkommen zu sprechen, während Kiew versucht, den russischen Einfluss auf dem Balkan zu schwächen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, Libertatea, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Besuch am 8. August 2026 ist Zelenskys erster Besuch in Serbien seit seiner Amtsübernahme 2019, mit dem Ziel, die bilateralen Beziehungen zu stärken und den russischen Einfluss auf dem Balkan zu verringern.
Vucic und Zelensky kündigten das Ziel an, bis Ende 2026 ein Freihandelsabkommen abzuschließen und damit ein Abkommen zu entblocken, das die Ukraine seit 2005 wegen Agrarzöllen blockiert hatte.
Vucic bestätigte, dass Serbien die territoriale Integrität der Ukraine einschließlich der seit 2014 von Russland besetzten Gebiete unterstützt, während die Ukraine die Unabhängigkeit des Kosovo von 2008 nicht anerkannt hat.
Zelensky sagte, die Ukraine habe nach russischen Angriffen praktisch kein intaktes Wärmekraftwerk mehr, und dankte Vucic für ein neues humanitäres Hilfsprogramm in den Bereichen Medizin und Energie.
Ein anonymer ukrainischer Beamter sagte AFP, der Besuch ziele darauf ab, Serbien aus dem russischen Lager zu lösen, und stelle eine Ohrfeige für die Russen dar, angesichts der Weigerung Serbiens, sich den EU-Sanktionen anzuschließen.

- 5.08.Mindestens 17 Tote bei russischem Bombardement der Ukraine über Nacht
- 7.08.Zelensky kommt in Belgrad an, wird von Energieministerin begrüßt, Abendessen mit Vucic
- 8.08.Gespräche im Präsidentenpalast, gemeinsame Pressekonferenz, Freihandelsabkommen angekündigt
Erster Präsidentenbesuch in Belgrad
Präsident Volodymyr Zelensky traf am Freitagabend, den 7. August 2026, in Belgrad zu seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien seit seinem Amtsantritt 2019 ein. Er wurde am Flughafen Nikola Tesla von Energieministerin Dubravka Handanovic begrüßt, bevor er sich mit Präsident Aleksandar Vucic zu einem offiziellen Abendessen traf. Die beiden Staatschefs führten am Samstag, den 8. August, Gespräche im Präsidentenpalast, gefolgt von einer gemeinsamen Pressekonferenz. Der Besuch ist Teil einer Reihe von Auslandsreisen von Zelensky, die darauf abzielen, die internationale Unterstützung angesichts der sich verschärfenden russischen Angriffe auf die Ukraine zu festigen.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Freihandel
Vucic und Zelensky kündigten ihre Absicht an, bis Ende 2026 ein Freihandelsabkommen abzuschließen. Das Abkommen ist für die Kandidatur Serbiens bei der Welthandelsorganisation und eine notwendige Bedingung für den EU-Beitritt von entscheidender Bedeutung. Die Ukraine hatte das Abkommen seit 2005 wegen Quoten und Zöllen auf den Agrarsektor blockiert. Zelensky sagte, die beiden hätten über gemeinsame Infrastrukturprojekte, Energiekooperation und Ernährungssicherheit vor dem Winter gesprochen. Serbien bleibt für den Großteil seiner Erdgaslieferungen stark von Russland abhängig und hat sich geweigert, Sanktionen gegen Moskau zu verhängen, eine Haltung, die Vucic während des Besuchs nicht änderte.
Sicherheits- und Energiekrise
Zelensky sagte, die Ukraine habe nach wiederholten russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur praktisch kein intaktes Wärmekraftwerk mehr, und beschrieb die Situation, während die Ukraine auf den Winter zugeht. Er dankte Vucic für ein neues humanitäres Hilfsprogramm, das sich auf die medizinische und energetische Versorgung konzentriert. Dem Besuch ging ein schwerer russischer Beschuss von Kiew und der umliegenden Region in der Nacht von Freitag auf Samstag voraus, bei dem mindestens drei Menschen getötet und sieben verletzt wurden. In der Nacht zum Mittwoch, den 5. August, wurden bei russischen Bombenangriffen mindestens 17 Menschen getötet.
„Russische Raketen sind speziell dafür entwickelt, das Leben der Ukrainer unerträglich zu machen.“
EU-Integration und gegenseitige Positionen
Zelensky sagte, die Ukraine würde eine Beschleunigung des EU-Beitrittsprozesses Serbiens begrüßen, und fügte hinzu, dass jede europäische Nation ein klares Signal erhalten sollte, dass Europa sie braucht. Serbien ist seit 2012 EU-Beitrittskandidat, die Beitrittsverhandlungen begannen 2014. Vucic sagte im Juli 2025, er sei skeptisch gegenüber einer schnellen EU-Erweiterung, eine Ansicht, die Zelensky zur Kenntnis nahm.
„Ich verstehe Aleksandar, wenn er seine Skepsis äußert, die er mir gestern ausführlich mitgeteilt hat. Die Ukraine hat keine Zeit für Skepsis, wir sind im Krieg, wir sind uns bewusst und wir verstehen, wie die Ukraine in Zukunft sein muss.“
Vucic bestätigte, dass Serbien die territoriale Integrität der Ukraine einschließlich der seit 2014 von Russland besetzten Gebiete unterstützen werde. Im Gegenzug hat die Ukraine die 2008 proklamierte Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkannt, eine Position, die Vucic wiederholt gewürdigt hat.
„Sie haben noch nie ein schlechtes Wort über unser Land gehört, weder von Volodymyr Zelensky noch von sonst jemandem in der Ukraine, und dafür bin ich unseren ukrainischen Freunden äußerst dankbar.“
Geopolitischer Kontext
Ein anonymer hochrangiger ukrainischer Beamter sagte AFP, das Ziel Kiews sei es, die Serben aus dem russischen Lager zu lösen, und bezeichnete den Besuch als Ohrfeige für die Russen. Vucic hat versucht, Beziehungen sowohl zu Russland als auch zur Ukraine zu unterhalten, während er die EU-Mitgliedschaft anstrebt. Er traf Wladimir Putin im Mai 2025 in Moskau und erneut im September desselben Jahres in Peking. Im Mai 2025 beschuldigte der russische Auslandsgeheimdienst SVR serbische Rüstungsfirmen, trotz der offiziellen Neutralität Belgrads über Drittländer Munition an die Ukraine verkauft zu haben. Vucic versprach damals, verdächtige Verträge zu blockieren, und stoppte daraufhin die Ausfuhr von Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung.
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Quellen und Kontext
- Digi24Zelenski la Belgrad, într-o vizită cu miză geopolitică. Kievul vrea să desprindă Serbia de influența Moscovei: "O palmă pentru ruși
- LibertateaVolodimir Zelenski, vizită istorică în Serbia, aliat tradițional al Rusiei: "O palmă pentru ruși
- Mediafax.roVucic și Zelenski vor să consolideze relațiile economice dintre Serbia și Ucraina
- G4Media.ro"O palmă dată ruşilor": Volodimir Zelenski a discutat cu Aleksandar Vucic în Serbia, țară apropiată de Moscova
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, absolviert seinen ersten offiziellen Besuch in Serbien
- Aleksandar Vucic
- Präsident Serbiens, empfängt Zelensky in Belgrad
- Dubravka Handanovic
- Serbische Ministerin für Energie und Bergbau, begrüßte Zelensky am Flughafen Belgrad
- Vladimir Putin
- Präsident Russlands, traf Vucic im Mai 2025 in Moskau und im September 2025 in Peking
- Orte
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