Regierung · O Grove und Vilanova de Arousa
Xunta de Galicia stoppt Narcotour von Ex-Drogenhändler Oubiña auf der Ría de Arousa
Die Tourismusinspektion Galiciens hat eine Bootstour gestoppt, die der 80-jährige ehemalige Haschischhändler Laureano Oubiña beworben hatte, mit der Begründung, dass seine Firma nicht über die nach dem Tourismusgesetz von 2011 erforderliche Reisebüro-Lizenz verfügt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, LaSexta, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Tourismusinspektion entschied, dass die Bootstour ein Reiseveranstaltungspaket im Sinne des galicischen Tourismusgesetzes von 2011 darstellt, das ein eingetragenes Reisebüro erfordert. Pejurito S.L.U. besitzt keine solche Genehmigung.
Der 80-jährige Ex-Händler, der etwa drei Wochen Zeit hat, um die Auflagen zu erfüllen, sagt, er werde sein Unternehmen anmelden und die Sache notfalls vor Gericht bringen.
Eine erste Charge wurde für 189 Euro auf dem Hauptdeck verkauft, eine zweite für 99 Euro auf dem Unterdeck, wobei bis zum 7. August etwa die Hälfte der 250 Plätze belegt war.
Diego Calvo, Conselleiro de Presidencia, und Anti-Drogen-Gruppen in Galicien begrüßten die Sperrung und sagten, die Tour schädige die Qualitätsmarke des Tourismus der Region, die über mehr als 30 Jahre aufgebaut wurde.
- 1990Oubiña bei Operación Nécora verhaftet
- 2017Oubiña aus dem Gefängnis entlassen
- 7.08.Xunta leitet Sanktionsverfahren gegen die Tour ein
- 29.08.Geplante Abfahrt der Narcotour von O Grove
Das Vorhaben
Laureano Oubiña, ein 80-jähriger ehemaliger Drogenhändler aus Cambados in Galicien, plante, am 29. August 2026 eine Bootstour namens „Ruta del Narcotráfico“ zu starten, die vom Hafen von O Grove abfahren sollte. Die neunstündige Reise sollte 15 Orte rund um die Ría de Arousa ansteuern, darunter Carril, Rianxo, die Mündung des Flusses Ulla, Ribeira, Aguiño und die Inseln Sálvora und Ons, mit einem Mittagessenstopp auf Ons. Oubiña, der wegen Schmuggels, Haschischhandels und Geldwäsche verurteilt wurde, verbrachte zwischen 20 und 30 Jahre im Gefängnis, bevor er 2017 entlassen wurde. Er sollte als Führer an Bord des Schiffes fungieren und über seine Erfahrungen aus den 1970er Jahren bis 2000 berichten. Die Tour wurde über seinen Instagram-Account beworben, auf dem er zwischen 85.000 und 87.000 Follower hat.
Die behördliche Sperre
Die Tourismusinspektion der Xunta de Galicia handelte von sich aus und leitete am 7. August ein Sanktionsverfahren ein, wobei sie feststellte, dass die Aktivität einen Reiseveranstaltungspaket im Sinne des galicischen Tourismusgesetzes von 2011 darstellt. Solche Pakete dürfen nur von Reisebüros organisiert und verkauft werden, die im Registro de Empresas y Actividades Turísticas (REAT) eingetragen sind. Die Tour wurde über Pejurito S.L.U. vermarktet, eine Firma, die Oubiña gegründet hatte, um Bücher, Wein und Merchandise zu verkaufen, mit Sitz in Vilanova de Arousa. Das Unternehmen besitzt keine Tourismusgenehmigung. Die Erbringung von Tourismusdienstleistungen ohne vorherige Genehmigung wird als schwere Ordnungswidrigkeit eingestuft, die mit Geldstrafen zwischen 901 und 9.000 Euro geahndet wird. Die Inspektionsakte argumentierte außerdem, dass die Werbung das Tourismusimage Galiciens schädige, indem sie die Region mit einem der bedauerlichsten sozialen Episoden für die Bürgerschaft verbinde und eine Qualitätsmarke beschädige, die über mehr als 30 Jahre aufgebaut wurde.
Oubiñas Reaktion
Oubiña, der etwa drei Wochen Zeit hatte, das Projekt in Ordnung zu bringen, zeigte sich empört und gelobte, die Entscheidung vor Gericht anzufechten.
„Die gehen mir echt auf den Sack“
Er bestand darauf, dass er das Unternehmen als Reisebüro anmelden und den Plan fortsetzen werde.
„Ich habe kein Recht, ehrlich zu arbeiten. Was wollen sie, dass ich zu meinen alten Methoden zurückkehre? Das werde ich nicht tun“
Er erklärte auch, dass er die Idee bis zum letzten Moment weiterverfolgen werde und dass man sich vor Gericht wiedersehen werde.
Ticketverkauf und Kapazität
Die Tickets wurden über Oubiñas Website zu zwei Preisstufen verkauft: eine erste Charge zu 189 Euro (eine Quelle nennt eine Spanne von 189 bis 190 Euro) für das Hauptdeck und eine zweite Charge zu 99 Euro für das Unterdeck des Katamarans, wo die Passagiere die Erklärungen per Lautsprecher verfolgen konnten. Die Kapazität des Schiffes wurde von mehreren Quellen mit 250 Passagieren angegeben, obwohl ein Artikel ein Maximum von 150 nannte. Als das Sanktionsverfahren eröffnet wurde, waren etwa die Hälfte der verfügbaren Plätze verkauft.
- Erste Charge (Hauptdeck)
- 189 €
- Zweite Charge (Unterdeck)
- 99 €
Daten aus dem Artikeltext
Politische und gesellschaftliche Reaktionen
Diego Calvo, der Conselleiro de Presidencia der Xunta, kritisierte die Initiative.
„Jemand hat versucht, mit dieser Aktivität Profit zu machen oder sie zu organisieren“
Anti-Drogen-Vereinigungen in Galicien zeigten sich erleichtert über die Sperrung. Die öffentliche Meinung war gespalten: Einige Anwohner hielten die Route für „eine schöne Tour“ und „Teil dessen, was in Galicien passiert ist“, während andere die Absage befürworteten. Oubiñas kriminelle Vergangenheit ist mit der Operación Nécora verbunden, der Polizeiaktion von 1990 gegen galicische Drogenorganisationen, und seine Gerichtsverfahren lösten in den 1980er und 1990er Jahren Massendemonstrationen in Galicien aus, als Spanien einer der Haupteinfuhrpunkte für Drogen nach Europa war.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSTurismo con un exnarco: Laureano Oubiña vende un tour por donde colaba tabaco y hachís que la Xunta ve ilegal
- LaSextaLaureano Oubiña: una historia ligada al narcotráfico que provocó una grave crisis social
- LaSexta"Me están tocando los cojones": la Xunta prohíbe el 'narcotour' de Laureano Oubiña por las Rías Baixas al no tener licencia turística
- El ConfidencialVeto al negocio para 'romantizar' el narcoturismo en Galicia: la Xunta paraliza la ruta de un conocido narco
- Laureano Oubiña
- Ehemaliger galicischer Drogenhändler, verurteilt in der Operación Nécora, Initiator der Narcotour
- Diego Calvo
- Conselleiro de Presidencia der Xunta de Galicia, kritisierte die Narcotour-Initiative
- Orte
- Spanien
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