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Heutiger Brief

Gemini spaziert in drei Netze

Trump setzt Institutionen unter Druck, Washington weitet Arktis-Reichweite aus und KI-Probleme entkommen dem Labor

Washington sorgte für einen Großteil des Tagesrauschens, von Donald Trumps Drohung, große Redaktionen auszuschließen, bis zu einem Sicherheitspakt mit Grönland, der den Vereinigten Staaten größere Reichweite in der Arktis verschafft. Europa kam bei Sicherheit in Kriegszeiten und Belastungen im Energiebereich in Bewegung, während KI-Unternehmen neue Belege dafür bekamen, dass ihre Systeme echte Grenzen überschreiten können. In Omaha gab Warren Buffett schließlich den Vorsitz von Berkshire Hathaway ab und bewies, dass selbst Legenden irgendwann dem Kalender begegnen.

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  • USA verkünden Sicherheitsabkommen für Grönland

    Ein Sicherheitsabkommen zur Stärkung der Arktis-Verteidigung wurde angekündigt. Die Unterzeichnung erfolgt nächste Woche bei der UN-Generalversammlung.

  • USA verweigern palästinensischer Delegation Visa

    Die EU fordert die USA auf, die Visumsverweigerung für Präsident Mahmud Abbas und seine Delegation vor der UN-Generalversammlung in New York zu überdenken.

  • Alarm im polnischen Luftraum

    Startet präventive Luftoperationen und versetzt Bodenverteidigungssysteme während russischer Angriffe auf die Ukraine in Alarmbereitschaft.

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Welt · Aktualisiert vor 11 m

Die USA unter Trump: zweite Amtszeit

Neues Detail, dass Trump vor dem Grönland-Abkommen Zölle gegen acht europäische Staaten androhte, was das bereits beobachtete transaktionale Muster verstärkt.

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© EL MUNDO
Wahlen·vor 2 Std.

Berliner Polizei beschlagnahmt Drogen und Nazi-Devotionalien bei Mitarbeiter von AfD-Kandidatin

Bei einer Waffensuche in Berlin-Lichterfelde stellten Beamte Rauschgift und Propagandamaterial in der Wohnung eines Wahlkreismitarbeiters von AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker sicher.

Polizeidurchsuchung in Lichterfelde

Die Berliner Polizei durchsuchte die Wohnung eines Mitarbeiters von Kristin Brinker, der Spitzenkandidatin der Alternative für Deutschland (AfD) für die Berliner Landtagswahl. Die Beamten vollstreckten am 15. September 2026 in Berlin-Lichterfelde einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die Ermittler bei dem Einsatz keine Waffen oder Sprengstoff fanden. Stattdessen stellten die Beamten in der Wohnung des 48-jährigen Angestellten, der als Jürgen Sch. identifiziert wurde, beiläufig Rauschgift und Nazi-Devotionalien sicher. Der Verdächtige arbeitet im Wahlkreisbüro Brinkers im Bezirk Reinickendorf und lebt allein in dem Anwesen, wo die Polizei auch umfangreiches AfD-Wahlkampfmaterial feststellte.

Parteireaktion und Sammlerschutz

Der Verdächtige gab an, die Drogen unbeabsichtigt in der Hülle einer auf einem Flohmarkt gekauften Schallplatte erhalten zu haben. Kollegen erklärten, der Mitarbeiter besuche häufig Flohmärkte, um verschiedene Gegenstände zu erwerben. Der Berliner Polizeisprecher Alan Bauer erklärte, die beschlagnahmten Gegenstände müssten forensisch untersucht werden, bevor die Behörden ihre strafrechtliche Relevanz feststellen könnten. AfD-Sprecher Ronald Gläser bezeichnete die Ermittlungen als Privatsache des Angestellten und sagte, die Partei werde den Ausgang der Untersuchung abwarten. Brinker, die zum dritten Mal die Berliner AfD-Landesliste anführt, verteidigte ihren Mitarbeiter nach der Veröffentlichung der Durchsuchungsdetails.

Ich hatte nie einen Hinweis darauf, dass er in diese Richtung tendiert, er ist einfach ein Sammler.

— Kristin Brinker
Zeitleiste der rechtlichen Ermittlungen vor der Berliner Wahl 2026
  1. 15. Sept. 2026Polizei durchsucht die Lichterfelder Wohnung eines AfD-Wahlkampfmitarbeiters
  2. 18. Sept. 2026Berliner Staatsanwaltschaft gibt beiläufige Sicherstellung von Drogen und Nazi-Artikeln bekannt
  3. 19. Sept. 2026SPD-Kandidat Krach weist Korruptionsvorwürfe auf Charlottenburger Kundgebung zurück
  4. 20. Sept. 2026Wähler geben ihre Stimmen bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ab

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Parallelermittlungen betreffen die SPD

Die Durchsuchung in Lichterfelde fand während eines Wahlkampfs statt, der bereits von separaten Strafverfolgungsmaßnahmen betroffen war. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner Spitzenkandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Steffen Krach, wegen des Verdachts der Vorteilsannahme in zwei Fällen, wettbewerbswidriger Absprachen bei Ausschreibungen und möglicher Verstöße gegen Geschäftsgeheimnisgesetze. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Sanierung eines Klinikgeländes in Lehrte bei Hannover, wo Krach zuvor als Regionspräsident tätig war. Die Ermittler durchsuchten Krachs Wohnung in Berlin-Schöneberg etwa eine Woche vor der Wahl. Krach äußerte sich zu den Vorwürfen während der Abschlusskundgebung seiner Partei in Charlottenburg, beteuerte seine Unschuld und erklärte, die Behörden könnten seine Konten prüfen.

Ich habe privat nie Geld angenommen, und ich habe auch nie eine Spende als SPD-Landeschef hier in Berlin angenommen.

— Steffen Krach

Umfragewerte vor der Sonntagswahl

Die Ermittlungen wurden zwei Tage bekannt, bevor die Wähler in Berlin am 20. September 2026 zur Wahl des Abgeordnetenhauses aufgerufen sind. Meinungsumfragen der Forschungsgruppe Wahlen und anderer Erhebungen in der letzten Woche sahen Die Linke unter Führung von Elif Eralp mit 21 bis 22 Prozent der Wählerstimmen vorn. Die regierende Christlich-Demokratische Union (CDU) lag mit 20 Prozent auf dem zweiten Platz, während die AfD mit 18 Prozent Dritte wurde. Die Grünen folgten mit 15 Prozent, die SPD lag mit 12 Prozent auf dem fünften Platz. Sowohl Krach als auch Brinker riefen die Wähler in den letzten 48 Stunden vor Schließung der Wahllokale in der Hauptstadt zur Stimmabgabe auf.

Wählerbefragung zur Berliner Landtagswahl · %
Die Linke
21
CDU
20
AfD
18
Grüne
15
SPD
12
Die Linke
21 %
CDU
20 %
AfD
18 %
Grüne
15 %
SPD
12 %
Berlin
Kristin BrinkerRonald GläserSteffen KrachElif Eralp
BerlinSteffen KrachElif EralpKristin BrinkerRonald Gläser

7 Quellen

  • Encuentran material nazi en el registro a un colaborador de la candidata de la AfD en Berlín
    EL MUNDO·vor 2 Std.
  • AfD Berlin: Polizei durchsucht Haus von Mitarbeiter der Berliner AfD-Kandidatin
    ZEIT ONLINE·vor 9 Std.
  • Nazi-Devotionalien gefunden: Berliner AfD-Spitzenkandidatin verteidigt Mitarbeiter nach Razzia
    N-tv·vor 10 Std.
  • Vor Berlin-Wahl 2026: Polizei durchsucht Wohnung von AfD‑Mitarbeiter
    Frankfurter Allgemeine·vor 13 Std.
  • Ermittlungen: Durchsuchung bei Mitarbeiter von AfD-Spitzenkandidatin
    Der Tagesspiegel·vor 13 Std.
  • Wegen Waffen- und Sprengstoffverdachts: Razzia bei Mitarbeiter von Berliner AfD-Chefin
    Der Tagesspiegel·vor 14 Std.
  • AfD-Spitzenkandidatin in Berlin: Durchsuchung bei Brinker-Mitarbeiter - Ermittler finden Drogen und Nazi-Devotionalien
    DIE WELT·vor 14 Std.

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