Witkoff wird am Dienstag, 20. Oktober, in Oslo erwartet, um dort Gespräche mit Zelensky und europäischen Vertretern zu führen, wie ein US-Vertreter unter Berufung auf Axios erklärte. Die norwegische Regierung teilte mit, Zelensky habe Norwegen und Finnland gebeten, im Rahmen der laufenden diplomatischen Bemühungen ein Treffen auszurichten – in einem aus ihrer Sicht kritischen Moment für die Ukraine. Laut der norwegischen Erklärung soll Zelensky mit Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb zusammenkommen. Auch Vertreter der E4-Gruppe (Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Polen) sowie Beamte der EU und der NATO werden erwartet, so der US-Vertreter. Reuters berichtete unter Berufung auf drei mit der Sache vertraute Personen, der Zeitplan sei vorläufig und könne sich noch ändern.
Der US-Vertreter beschrieb zwei parallele Wege. Der erste betrifft die Zukunft der Ukraine, einschließlich glaubwürdiger Sicherheitsgarantien, der europäischen Integration und eines wirtschaftlichen Nachkriegsrahmens, der die finanziellen Bedürfnisse der Ukraine abdeckt. Der zweite zielt auf einen dauerhaften Frieden durch einen umfassenden Vorschlag an Russland, der den Krieg beenden und eine neue Sicherheitsarchitektur zwischen Russland und Europa schaffen soll. Amerikanische, ukrainische und europäische Vertreter hätten in der vergangenen Woche gemeinsam an diesen Vorschlägen gearbeitet, sagte der Beamte. Die Gespräche in Oslo bauen auf früheren Beratungen in Witkoffs Club Shell Bay im Großraum Miami auf, wo Zelensky zugestimmt hatte, eine Reihe von Vorschlägen zu prüfen und voranzutreiben. Axios zitierte den Beamten mit den Worten, der nächste Schritt bestehe darin, zu prüfen, ob diese Arbeit als Grundlage für ernsthafte Verhandlungen mit Russland dienen könne.
Jared Kushner, der Witkoff üblicherweise begleitet, hat die Grippe und wird nicht persönlich am Osloer Treffen teilnehmen. Er soll sich virtuell zuschalten, wie Axios und La Razón berichteten. Ein am Abend des 19. Oktober veröffentlichter Reuters-Bericht hatte Kushner noch unter den Reisenden nach Norwegen aufgeführt; dieser Plan hat sich damit geändert. Nach Oslo will Witkoff nach Moskau reisen, wo er Wladimir Putin zu treffen hofft, um die mit der Ukraine und europäischen Partnern entwickelten Ideen vorzulegen. Die Quellen von Reuters bezeichneten die Moskau-Pläne als vorläufig; die US-Behörden hatten sich dazu offiziell nicht geäußert.
Witkoff soll sich zudem für die Freilassung von Stephen Hubbard einsetzen, der nach US-Darstellung in Russland zu Unrecht festgehalten wird. Reuters beschrieb Hubbard als 73-Jährigen, der in Russland wegen Söldnertätigkeit und wegen seines Dienstes in den ukrainischen Streitkräften verurteilt wurde. In der Nacht tötete ein russischer Luftangriff in der Region Kiew nach Angaben lokaler Behörden, auf die sich der Spiegel beruft, drei Menschen und verletzte sechs. Der Angriff traf ein Produktions- und Lagergebäude, das in Brand geriet; die Rettungskräfte teilten mit, das Feuer sei später gelöscht worden. Das russische Militär meldete separat erfolgreiche Angriffe auf Logistikzentren und Frachtschiffe in der Ukraine.
Die Gespräche fallen in einen sich verschärfenden Wortstreit zwischen Trump und Zelensky, die sich in den vergangenen Tagen gegenseitig behinderten, eine Lösung zu finden. Zelensky sagte am 19. Oktober, Unterhändler der Ukraine und der USA könnten sich in den kommenden Tagen in Norwegen treffen, ohne zu sagen, ob er selbst teilnehmen werde. Er hatte am 18. Oktober telefonisch mit Witkoff und Kushner gesprochen. Der US-Vertreter sagte, Witkoff und Kushner hätten am Sonntag erneut mit Zelensky gesprochen, um den Fortschritt zu bilanzieren und die nächsten Schritte zu erörtern.
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Pollar unterstützenSicherheit · Oslo, Moskau und Kiew
Der US-Gesandte Steve Witkoff wird am Dienstag, 20. Oktober, in Oslo erwartet, um mit Zelensky, europäischen Verbündeten sowie Vertretern von NATO und EU über einen Friedensvorschlag zu beraten. Anschließend soll Witkoff nach Moskau weiterreisen, um Wladimir Putin zu treffen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von vrtnws.be, La Razón, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .