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Klima·vor 3 Std.

140 portugiesische Gemeinden unter höchster Waldbrandwarnung wegen Hitze und Gewitterrisiko

Rund 140 Gemeinden in 12 Distrikten sind von der höchsten Waldbrandwarnstufe betroffen, während die Temperaturen 37 °C erreichen. Der Zivilschutz warnt vor erhöhter Gefahr bis zum Sonntag.

Waldbrandgefahr auf dem portugiesischen Festland

Am Samstag, den 13. Juni, wurden rund 140 Gemeinden (Concelhos) in 12 Distrikten des portugiesischen Festlands vom Portugiesischen Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) unter die höchste Waldbrandwarnstufe gestellt. Die Gemeinden mit Höchstrisiko verteilen sich auf Vila Real, Bragança, Castelo Branco, Coimbra, Leiria, Santarém, Lissabon, Portalegre, Setúbal, Évora, Beja und Faro. Viele weitere Gemeinden in zusätzlichen Distrikten, darunter Viana do Castelo, Braga, Aveiro, Guarda und Viseu, sind als sehr hoch oder hoch gefährdet eingestuft. Die Gefahrenstufe wird aufgrund des heißen Wetters mindestens bis Sonntag auf dem Höchst- oder sehr hohen Niveau bleiben.

Es wird erwartet, dass sich die Wetterbedingungen verschlechtern, was die Waldbrandgefahr erhöht. Die Bedingungen begünstigen das mögliche Auftreten und die Ausbreitung von Bränden sowie die zunehmende Schwierigkeit der Löschmaßnahmen, insbesondere in den nördlichen und zentralen Binnenregionen sowie im Algarve.

ANEPC
Zeitleiste der höchsten Waldbrandgefahr
  1. 140 Gemeinden in 12 Distrikten erreichen höchste Waldbrandwarnstufe
  2. Höchste und sehr hohe Gefahr wird voraussichtlich anhalten

Temperaturen und Wettervorhersage

Auf dem portugiesischen Festland wurden am Samstag hohe Temperaturen gemessen, mit Höchstwerten zwischen 23 Grad Celsius in Sagres (Algarve) und 37 Grad in Évora (Alentejo). Das IPMA sagte teilweise bewölkten Himmel voraus, mit zunehmender Bewölkung im nördlichen und zentralen Binnenland am Nachmittag, sowie Bedingungen, die Schauer und Gewitter begünstigen.

Höchsttemperaturen am 13. Juni · °C
Sagres
23 °C
Évora
37 °C

Verbote und vorbeugende Maßnahmen

Die Nationale Behörde für Notfall- und Zivilschutz (ANEPC) erließ eine Reihe von Verboten, um die Brandgefahr zu verringern. Offene Feuer und das Verbrennen von Pflanzenabfällen sind verboten. Die Verwendung von Feuer zum Kochen in ländlichen Gebieten ist untersagt, außer außerhalb kritischer Zonen und an genehmigten Standorten. Der Einsatz von Freischneidern, Buschmessern und Häckslern ist verboten, und Landwirte werden gebeten, auf den Einsatz von Scheibeneggen zu verzichten.

Gesundheitliche Hinweise bei Hitze

Die ANEPC forderte die Bevölkerung außerdem auf, Vorsichtsmaßnahmen gegen die Hitze zu ergreifen, mit besonderem Augenmerk auf chronisch Kranke, Kinder und ältere Menschen. Empfehlungen umfassen das Trinken von mindestens acht Gläsern Wasser pro Tag (1,5 Liter), das Auftragen von Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von über 30 alle zwei Stunden, das Tragen von Hüten und leichter, lockerer, kühlender Kleidung sowie die Wahl leichter Mahlzeiten.

Lissabon · Faro

3 Quellen

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