Klima · Lissabon und Faro
140 portugiesische Gemeinden unter höchster Waldbrandwarnung wegen Hitze und Gewitterrisiko
Rund 140 Gemeinden in 12 Distrikten sind von der höchsten Waldbrandwarnstufe betroffen, während die Temperaturen 37 °C erreichen. Der Zivilschutz warnt vor erhöhter Gefahr bis zum Sonntag.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, JN und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das IPMA stufte am Samstag rund 140 Gemeinden in 12 Distrikten auf die höchste Waldbrandwarnstufe ein. Sehr hohe Gefahr wird voraussichtlich mindestens bis Sonntag anhalten.
Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 23 °C in Sagres und 37 °C in Évora, mit Vorhersagen von Nachmittagsbewölkung und möglichen Schauern und Gewittern im nördlichen und zentralen Binnenland.
Die ANEPC verbot offene Feuer, das Verbrennen von Pflanzenabfällen und Kochfeuer im ländlichen Raum außerhalb genehmigter Standorte und riet vom Einsatz von Freischneidern und Scheibeneggen ab.
Die Behörde forderte besondere Vorsicht für chronisch Kranke, Kinder und ältere Menschen und empfahl, täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu trinken, alle zwei Stunden Sonnenschutzmittel mit LSF 30 aufzutragen, Hüte und leichte Kleidung zu tragen sowie leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen.
- 13.06.2026140 Gemeinden in 12 Distrikten erreichen höchste Waldbrandwarnstufe
- 14.06.2026Höchste und sehr hohe Gefahr wird voraussichtlich anhalten
Waldbrandgefahr auf dem portugiesischen Festland
Am Samstag, den 13. Juni, wurden rund 140 Gemeinden (Concelhos) in 12 Distrikten des portugiesischen Festlands vom Portugiesischen Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) unter die höchste Waldbrandwarnstufe gestellt. Die Gemeinden mit Höchstrisiko verteilen sich auf Vila Real, Bragança, Castelo Branco, Coimbra, Leiria, Santarém, Lissabon, Portalegre, Setúbal, Évora, Beja und Faro. Viele weitere Gemeinden in zusätzlichen Distrikten, darunter Viana do Castelo, Braga, Aveiro, Guarda und Viseu, sind als sehr hoch oder hoch gefährdet eingestuft. Die Gefahrenstufe wird aufgrund des heißen Wetters mindestens bis Sonntag auf dem Höchst- oder sehr hohen Niveau bleiben.
„Es wird erwartet, dass sich die Wetterbedingungen verschlechtern, was die Waldbrandgefahr erhöht. Die Bedingungen begünstigen das mögliche Auftreten und die Ausbreitung von Bränden sowie die zunehmende Schwierigkeit der Löschmaßnahmen, insbesondere in den nördlichen und zentralen Binnenregionen sowie im Algarve.“
Temperaturen und Wettervorhersage
Auf dem portugiesischen Festland wurden am Samstag hohe Temperaturen gemessen, mit Höchstwerten zwischen 23 Grad Celsius in Sagres (Algarve) und 37 Grad in Évora (Alentejo). Das IPMA sagte teilweise bewölkten Himmel voraus, mit zunehmender Bewölkung im nördlichen und zentralen Binnenland am Nachmittag, sowie Bedingungen, die Schauer und Gewitter begünstigen.
- Sagres
- 23 °C
- Évora
- 37 °C
Daten aus dem Artikeltext
Verbote und vorbeugende Maßnahmen
Die Nationale Behörde für Notfall- und Zivilschutz (ANEPC) erließ eine Reihe von Verboten, um die Brandgefahr zu verringern. Offene Feuer und das Verbrennen von Pflanzenabfällen sind verboten. Die Verwendung von Feuer zum Kochen in ländlichen Gebieten ist untersagt, außer außerhalb kritischer Zonen und an genehmigten Standorten. Der Einsatz von Freischneidern, Buschmessern und Häckslern ist verboten, und Landwirte werden gebeten, auf den Einsatz von Scheibeneggen zu verzichten.
Gesundheitliche Hinweise bei Hitze
Die ANEPC forderte die Bevölkerung außerdem auf, Vorsichtsmaßnahmen gegen die Hitze zu ergreifen, mit besonderem Augenmerk auf chronisch Kranke, Kinder und ältere Menschen. Empfehlungen umfassen das Trinken von mindestens acht Gläsern Wasser pro Tag (1,5 Liter), das Auftragen von Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von über 30 alle zwei Stunden, das Tragen von Hüten und leichter, lockerer, kühlender Kleidung sowie die Wahl leichter Mahlzeiten.
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