Waldbrand in Valencia verbrennt 31 Hektar in El Saler, 161 Evakuierungen
Ein Waldbrand in der Devesa de El Saler verbrannte 31,38 Hektar und führte zur nächtlichen Evakuierung von 161 Anwohnern und Campingtouristen in eine Sporthalle in Valencia.
Brandausbruch und Notfallmaßnahmen
Am Donnerstag, dem 27. August 2026, gegen 13:00 Uhr, brach im Bereich Gola de Pujol in der Devesa de El Saler, einem Teil des Naturparks Albufera in Valencia, ein Waldbrand aus. Die anfänglichen Löschversuche wurden am späten Nachmittag erschwert, als eine plötzliche Windrichtungsänderung das Brandverhalten veränderte. Um 16:48 Uhr stuften die regionalen Notfallbehörden die Lage von Stufe 1 auf Stufe 2 des Sonderplans für Waldbrände (PEIF) hoch. Diese Änderung ermöglichte es den Behörden, die Entsendung des dritten Bataillons der Militärischen Notfalleinheit (UME) zur Unterstützung der kommunalen Feuerwehr zu beantragen. Um 17:20 Uhr gab die Generalitat Valenciana eine Es-Alert-Mobilfunkwarnung heraus, die die Bewohner und Besucher des Gebiets aufforderte, sich sofort in Sicherheit zu bringen.
- Feuer bricht im Bereich Gola de Pujol in der Devesa de El Saler aus
- Notfallstufe auf Stufe 2 erhöht, Unterstützung der Militärischen Notfalleinheit angefordert
- Generalitat gibt Es-Alert-Mobilfunkwarnung zur Evakuierung an die lokale Bevölkerung heraus
- Erste Evakuierte treffen in der Notunterkunft im Sportpavillon Fonteta ein
- CECOPI-Koordinierungsausschuss trifft sich im erweiterten Einsatzleitposten El Saler
Evakuierungen und Notunterkunft
Die Evakuierungsanordnung umfasste den Ortsteil El Saler, den Turm 1 in der Nähe von Gola de Pujol sowie zwei nahegelegene Campingplätze. Insgesamt wurden 161 Menschen durch den Brand obdachlos. Die Evakuierten wurden mit privaten Fahrzeugen oder mit städtischen EMT-Bussen, die vom Stadtrat von Valencia bereitgestellt wurden, zum Sportpavillon Fonteta und zur angrenzenden l'Alqueria del Basket gebracht. In der Fonteta-Arena richtete das Rote Kreuz Notaufnahmeeinrichtungen ein und verteilte Abendessen, Hygienesets und grundlegende medizinische Versorgung. Streifen der Guardia Civil sicherten über Nacht den Umkreis des evakuierten Dorfes, um die leerstehenden Wohnhäuser zu bewachen, während die Familien in der Unterkunft blieben. Die Behörden bestätigten, dass das Feuer in der Nacht kein Wohnhaus erreichte.
Löschmaßnahmen und Wetterbedingungen
An den Löscharbeiten waren rund 250 Einsatzkräfte beteiligt, darunter die Feuerwehr von Valencia, Einsatzkräfte des Provinzverbands, BRIFO-Brigaden, die UME, die Guardia Civil, die Polizei der Generalitat, örtliche Polizeikräfte und Einheiten des Zivilschutzes. Bevor die Dämmerung den Flugbetrieb beendete, waren 12 Löschflugzeuge über dem Gebiet im Einsatz. Bodentruppen bekämpften die aktiven Flammen die ganze Nacht über bei Westwinden mit Böen zwischen 20 und 30 Kilometern pro Stunde, bevor die Winde am frühen Freitagmorgen auf unter 20 Kilometer pro Stunde abflauten. Die Behörden hielten die Straßensperrungen auf den Straßen CV-500 und CV-401 sowie auf dem Küstenabschnitt zwischen dem ehemaligen Sportkomplex und dem Hotel Sidi Saler aufrecht.
Wir haben jetzt etwa 70-80 Prozent Luftfeuchtigkeit, aber es wird angenommen, dass wir heute Nacht bei Westwinden auf 30 Prozent fallen werden.
Schäden und Ursachenermittlung
Die Notfallbehörden schätzten die betroffene Fläche am Donnerstagnachmittag zunächst auf 48 Hektar, bevor der regionale Notfallminister Juan Carlos Valderrama die verbrannte Fläche nach einer Sitzung des Integrierten Operativen Koordinationszentrums (CECOPI) auf 31,38 Hektar mit einem Brandumfang von 4,2 Kilometern korrigierte. Die Umwelteinheit Seprona der Guardia Civil leitete Ermittlungen zur Brandursache ein und plant, das verbrannte Gebiet zu betreten, sobald die Löscharbeiten dies zulassen. Valencias Bürgermeisterin María José Catalá kündigte eine umfassende städtische Untersuchung an und bestätigte, dass technische Teams einen Wiederaufforstungsplan zur Sanierung des betroffenen Naturschutzgebiets vorbereiten.
Als Bürgermeisterin muss ich sagen, dass der Stadtrat bis in die letzte Ecke gehen wird, um herauszufinden, was die Ursache des Feuers war.
- Vorläufige Schätzung (Donnerstagnachmittag)
- 48 ha
- Überarbeitete Bewertung (Donnerstagabend)
- 31.38 ha

