Waldbrand bei Ottweiler im Saarland auf 10 Hektar eingedämmt, vier Feuerwehrleute verletzt
Ein Waldbrand bei Ottweiler im Saarland wurde am Donnerstagabend eingedämmt, nachdem er bis zu 10 Hektar verbrannt hatte. Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, ein Restaurant und ein Mobilheimplatz wurden evakuiert.
Feuer bricht bei Ottweiler aus
Hunderte Einsatzkräfte bekämpften ab Donnerstagnachmittag einen Waldbrand bei Ottweiler im Landkreis Neunkirchen, Saarland. Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinheiten aus mehreren Kreisen waren im Einsatz. Das saarländische Innenministerium schätzte, dass maximal etwa 10 Hektar betroffen waren. Der Einsatz wurde als besonders belastend beschrieben, aufgrund der 33-Grad-Celsius-Hitze und der starken Rauchentwicklung.
Eindämmung und nächtliche Stabilisierung
Die Feuerwehr habe den Brand am Donnerstagabend eingedämmt und eine Ausbreitung verhindert, sagte Andreas Kuhn, Sprecher der Feuerwehren im Landkreis Neunkirchen, am Freitagmorgen. Die Lage habe sich über Nacht stabilisiert. Kuhn sagte, nun müssten verbliebene Glutnester im Boden und in Baumstümpfen identifiziert und gelöscht werden. Drohnen werden eingesetzt, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen und versteckte Glutnester zu orten.
- Waldbrand bricht bei Ottweiler aus; Hunderte Einsatzkräfte entsandt
- Brand eingedämmt und Ausbreitung verhindert
- Lage stabilisiert; Kühlung und Überwachung laufen weiter
- Drohnen eingesetzt, um verbleibende Glutnester zu orten und zu löschen
Verletzungen und Evakuierungen
Vier Einsatzkräfte wurden verletzt und aufgrund von Rauch- und Hitzeeinwirkung medizinisch behandelt. Vorsorglich wurden ein Restaurant und ein Mobilheimplatz evakuiert. Einheiten aus dem Landkreis St. Wendel sicherten die an Wohngebäude angrenzenden Brandflanken mit eigener Wasserversorgung.
Laufende Einsätze
Am Freitagmorgen wurden die Löscharbeiten fortgesetzt. Der Schwerpunkt verlagerte sich von der aktiven Flammenbekämpfung auf die Identifizierung und Löschung von Restglutnestern im Boden und in Baumstümpfen. Kuhn deutete an, dass Drohnen eine zentrale Rolle bei der Erkennung von Glutnestern spielen würden, die vom Boden aus nicht sichtbar sind, sodass die Einsatzkräfte die verbleibenden Brandherde gezielt bekämpfen können.


