Wirtschaft · San Francisco
Visa-Gewinn im dritten Quartal steigt auf 6,3 Milliarden US-Dollar, Konzern plant 2.600 Stellenstreichungen
Der Zahlungsriese meldete für das dritte Geschäftsquartal einen Umsatz von 11,63 Milliarden US-Dollar und einen bereinigten Nettogewinn von 6,3 Milliarden US-Dollar, während er Pläne zum Abbau von rund 7 % seiner Belegschaft bestätigte. Widerstandsfähige Konsumausgaben und eine Belebung durch Reisen zur Weltmeisterschaft trieben die Ergebnisse an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Wirtschafts Woche, N-tv, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Visa meldete einen Q3-Umsatz von 11,63 Milliarden US-Dollar, über der Analystenschätzung von 11,39 Milliarden US-Dollar, und einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 3,32 US-Dollar.
Das Unternehmen wird rund 2.600 Stellen abbauen, etwa 7 % seiner Belegschaft, hauptsächlich in den Technologie- und Produktabteilungen, mit einer Belastung von 563 Millionen US-Dollar.
Das Zahlungsvolumen stieg um 10 % und die abgewickelten Transaktionen um 10 %, was die widerstandsfähigen Konsumausgaben trotz Inflation und Unsicherheit im Nahen Osten widerspiegelt.
Das grenzüberschreitende Volumen (ohne Währungseffekte) stieg um 13 %, unterstützt durch Ausgaben von Besuchern der FIFA-Weltmeisterschaft 2026.
Gewinnüberraschung
Visa meldete für das dritte Geschäftsquartal einen Nettoumsatz von 11,63 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahr, und übertraf damit die Konsensschätzung von 11,39 Milliarden US-Dollar der von LSEG befragten Analysten. Der bereinigte Nettogewinn stieg auf 6,3 Milliarden US-Dollar bzw. 3,32 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit 5,83 Milliarden US-Dollar bzw. 2,98 US-Dollar pro Aktie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Zahlungsvolumen im Visa-Netzwerk, das in mehr als 200 Ländern und Gebieten tätig ist, wuchs um 10 %, während die Anzahl der abgewickelten Transaktionen ebenfalls um 10 % zunahm. Das Unternehmen verdient Gebühren für jede Transaktion, die über sein System läuft.
„Das Quartal von Visa zeichnet ein ziemlich klares Bild: Die Leute gaben weiterhin Geld aus, und zwar mehr, als die Wall Street erwartet hatte. Dies war weder ein Zufall noch ein Bilanzierungstrick, es spiegelte tatsächliche Transaktionen wider.“
David Wagner, Portfoliomanager bei Aptus Capital Advisors, sagte, die Ergebnisse beruhten auf realer Verbraucheraktivität und nicht auf einmaligen Faktoren.
Stellenstreichungen
Visa bestätigte einen früheren Medienbericht, wonach das Unternehmen im Rahmen einer Effizienzoffensive rund 7 % seiner Belegschaft, etwa 2.600 Stellen, abbauen wird. Die Kürzungen konzentrieren sich auf die Technologie- und Produktabteilungen. Das Unternehmen verbuchte im Quartal eine Belastung von 563 Millionen US-Dollar für Abfindungen und damit verbundene Kosten. Die Betriebskosten stiegen um 19 % auf 4,8 Milliarden US-Dollar, was teilweise auf höhere Personalkosten vor den Entlassungen zurückzuführen ist. Die Stellenstreichungen gehören zu den größten in der jüngeren Geschichte von Visa.
Widerstandsfähigkeit der Verbraucher
Die Konsumausgaben blieben im Quartal trotz Inflationsdruck und geopolitischer Unsicherheit aufgrund des Konflikts im Nahen Osten robust. Die US-Einzelhandelsumsätze blieben im Juni stabil, und ein Rückgang der Benzinpreise gegenüber ihren Mai-Höchstständen brachte einige Entlastung für angespannte Haushaltsbudgets. Das Wachstum von 10 % sowohl beim Zahlungsvolumen als auch bei den abgewickelten Transaktionen zeigt, dass die Verbraucher weiterhin Waren und Dienstleistungen über das Visa-Netzwerk kauften. Die Ergebnisse des Unternehmens deuten darauf hin, dass das allgemeine Ausgabenumfeld noch nicht durch wirtschaftliche Gegenwinde aus der Bahn geworfen wurde.
Grenzüberschreitender Aufschwung
Das grenzüberschreitende Volumen, ein lukratives Segment für Visa, stieg währungsbereinigt um 13 %. Das Unternehmen führte einen Teil der Stärke auf Ausgaben von Besuchern der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zurück, die in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Diese Ausgaben flossen in Hotels, Restaurants, Transport und Unterhaltungsstätten und steigerten das Transaktionsvolumen. Das Turnier sorgte für Rückenwind, der die ohnehin stabile Reisenachfrage verstärkte.
Marktreaktion
Die Aktien von Visa fielen nach der Veröffentlichung der Ergebnisse im nachbörslichen Handel um rund 1 %, obwohl das Unternehmen die Gewinn- und Umsatzerwartungen übertroffen hatte. Der Rückgang könnte die Vorsicht der Anleger hinsichtlich der Stellenstreichungen und der damit verbundenen Belastung von 563 Millionen US-Dollar sowie den Anstieg der Betriebskosten um 19 % widerspiegeln. Die Kursbewegung deutet darauf hin, dass der Markt bereits einen Großteil des positiven Konsumtrends eingepreist hatte.
- Tatsächlich
- 11.63 Mrd. USD
- Schätzung
- 11.39 Mrd. USD
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Wirtschafts WocheVisa: Zahlungsabwickler übertrifft Erwartungen und streicht Stellen
- N-tvDer Börsen-Tag: Visa schlägt Erwartungen - und streicht Jobs
- Bloomberg BusinessVisa Beats Estimates, Takes $563 Million Charge Tied to Job Cuts
- The Wall Street JournalVisa Third-Quarter Revenue Climbs, Citing Resilient Consumer, Business Spending
- Orte
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