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Sicherheit·vor 3 Std.

Drei Ertrinkungsfälle und ein Motorradunfall töten vier Männer in der Region Porto in weniger als drei Stunden

Drei Männer ertranken am Freitagabend bei getrennten wasserbezogenen Vorfällen entlang der Küste von Porto, und ein 18-jähriger Motorradfahrer starb in Valongo, womit die nächtliche Bilanz auf vier Todesfälle in weniger als drei Stunden stieg.

Eine Häufung tödlicher Unfälle ereignete sich in der Nacht des 12. Juni 2026 im Großraum Porto und forderte das Leben von vier Männern unter unterschiedlichen Umständen. Die Vorfälle verteilten sich über einen Zeitraum von drei Stunden und betrafen sowohl die Küste als auch das Landesinnere.

Ein tödlicher Abend auf dem Wasser

Die Behörden erhielten den ersten Alarm um 19:50 Uhr, als ein etwa 50-jähriger Mann in der Nähe des Erholungsgebiets Cais de Banhos in den Douro sprang. Der Sprung erfolgte aus geringer Höhe, aber er prallte gegen Felsen und wurde bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Die Wasserpolizei begann mit der Basisreanimation, und der INEM leistete später erweiterte Hilfe, doch der Tod wurde noch am Ort festgestellt.

Obwohl es sich um einen Sprung aus geringer Höhe handelte, prallte das Opfer gegen die Felsen und blieb regungslos unter Wasser.

Felsen und Wellen fordern zwei weitere Opfer

Um 20:10 Uhr stürzte ein etwa 40-jähriger Mann beim Gehen auf den Felsen am Praia do Ourigo in Porto. Umstehende leisteten Erste Hilfe, bevor die Rettungskräfte eintrafen, aber er befand sich bereits im Herz-Kreislauf-Stillstand. Der Kommandant der Hafenkapitänschaft Porto bestätigte die Einzelheiten.

Der Alarm wurde um 20:10 Uhr für einen Mann gegeben, der beim Spazierengehen in einem felsigen Gebiet stürzte.

Kurz vor 22:00 Uhr betrat ein 54-jähriger Mann das Wasser am Praia do Cabo do Mundo in Matosinhos. Er verschwand, und um 22:08 Uhr wurde eine Suche durch die örtliche Wasserpolizei und die Rettungsstation Leixões eingeleitet. Fußgänger-Fischer entdeckten später seinen Leichnam zwischen Felsen an der Gezeitenlinie. Der INEM stellte den Tod vor Ort fest.

Motorradunfall in Valongo

Fast zeitgleich, gegen 22:10 Uhr, verlor ein 18-Jähriger aus Rebordosa, Paredes, in Campo, Valongo, die Kontrolle über sein Motorrad. Er wurde in ernstem Zustand ins Hospital de São João in Porto gebracht, überlebte aber nicht. Die Verkehrsunfalluntersuchungseinheit der GNR untersucht die Umstände.

Abfolge der tödlichen Vorfälle am 12. Juni 2026
  1. Ein etwa 50-jähriger Mann springt in den Douro in der Nähe von Cais de Banhos, prallt gegen Felsen und wird noch am Ort für tot erklärt.
  2. Ein etwa 40-jähriger Mann stürzt beim Gehen auf Felsen am Praia do Ourigo, Porto; stirbt noch am Ort.
  3. Ein 54-jähriger Mann verschwindet beim Schwimmen am Praia do Cabo do Mundo, Matosinhos; Leiche später von Fischern gefunden.
  4. 18-jähriger Motorradfahrer verunglückt in Campo, Valongo, und stirbt später im Hospital de São João.

Reaktionen und Ermittlungen

Mehrere Einsatzkräfte reagierten im Laufe des Abends: Wasserpolizei, Feuerwehr Porto, INEM und das medizinische Fahrzeug VMER kümmerten sich um die Küstenvorfälle, während die GNR den Verkehrsunfall bearbeitete. Die portugiesische Seebehörde und die Hafenkapitänschaft Douro erstellen Berichte über die drei wasserbezogenen Todesfälle. Es wurde kein Zusammenhang zwischen den Ereignissen vermutet; sie werden als separate Unfälle behandelt.

Porto · Matosinhos · Valongo

6 Quellen

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