Sicherheit · Limeira

Brasilianische Polizei nimmt drei Ausbilder nach tödlichem Seilsprung einer 21-Jährigen fest

Die Polizei im Bundesstaat São Paulo gibt an, dass drei Ausbilder versäumten, Maria Eduarda Rodrigues de Freitas ein Sicherungsseil anzulegen, bevor sie sie von einer stillgelegten Brücke stießen. Die 21-Jährige stürzte 30 bis 40 Meter in die Tiefe und verstarb noch am Unfallort.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Il Messaggero, stern.de und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Limeira · Brasilien
Wie es dazu kam
  1. 13.06.Maria Eduarda Rodrigues de Freitas stirbt nach einem Sturz aus 30–40 Metern bei einem Seilsprung; Ausbilder versäumten es, ihr Sicherungsseil zu befestigen.
  2. 13.06.Drei Ausbilder werden am Unfallort wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung festgenommen.
  3. 14.06.Das Opfer wird beigesetzt.
  4. 15.06.Polizeiliche Ermittler bestätigen, dass die Seile nicht befestigt waren; Limeira kündigt Klage gegen die Bundesregierung wegen der Brückensicherheit an.

Der tödliche Sprung

Maria Eduarda Rodrigues de Freitas, eine 21-jährige Sportpädagogik-Studentin aus Jandira, starb am Samstag nach einem Seilsprung von der Ponte do Esqueleto in Limeira, Bundesstaat São Paulo. Sie hatte darum gebeten, im Flugzeugstil gestartet zu werden, wobei zwei Ausbilder sie an den Armen anhoben, während ein dritter ihre Beine hielt. Videoaufnahmen zeigen, wie die beiden Männer in weißen Helmen sie in die Tiefe warfen, während das Sicherungsseil, das ihren Fall hätte abfangen sollen, ungenutzt neben ihnen auf dem Boden lag.

„Sie erinnern sich nicht daran, ob sie vergessen haben, die Seile zu befestigen, wer dafür zuständig war oder wer die Überprüfung versäumt hat. Fakt ist jedoch, dass die Seile nicht an ihr befestigt waren.“

Andrea Levy, Brasilianische Polizeibeamtin

Ermittlungen und Festnahmen

Drei Ausbilder wurden unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen und müssen sich wegen fahrlässiger Tötung unter dem Rechtsbegriff des Eventualvorsatzes verantworten, da die Polizei davon ausgeht, dass sie das Risiko wissentlich in Kauf nahmen. Eine Krankenschwester, die in der Warteschlange stand, filmte den Moment; die Aufnahme belegt zweifelsfrei, dass kein Seil mit dem Opfer verbunden war. Zwei weitere Männer, die sich als Mitglieder der Gruppe identifizierten, flohen laut Polizeibericht in die nahegelegene Vegetation, als ein Beamter zur Hilfe eilte; laut einigen Medienberichten wurden insgesamt sechs Personen festgenommen. Der Richter entschied bei der Haftprüfung, dass die Gruppe die notwendigen Mindestvorkehrungen missachtet habe.

Fehlende Protokolle

Die informelle Gruppe, die unter dem Namen Entre Cordas agierte, verfügte über kein formelles Sicherheitsprotokoll, keine Haftungsausschlüsse und keine Genehmigung für die Nutzung der Brücke. Rodrigo Ratochinski, ein Apotheker, der einen Monat zuvor an derselben Stelle sprang, berichtete Reportern, er habe 180 R$ via Pix gezahlt und sei nie aufgefordert worden, etwas zu unterschreiben. Er sagte, er habe sein eigenes Gurtzeug überprüft, da er sich unsicher fühlte, und merkte an, dass die einzige Überprüfung durch die Ausbilder ein Passwort zur Bestätigung der Buchung gewesen sei.

Die letzten Beiträge des Opfers

In den Stunden vor dem Sprung teilte Maria Eduarda Beiträge auf Instagram, die nun prophetisch wirken. In einer Bildunterschrift fragte sie: „Wer war die verrückte Person, die mich hierher gelassen hat, um von einer Brücke zu springen?“ Ein anderes Bild zeigte ein Warnschild vor Lebensgefahr mit einem Totenkopf. Sie studierte Sportmanagement und arbeitete in einem Fitnessstudio.

Offizielle Konsequenzen

Der Bürgermeister von Limeira, Murilo Félix, erklärte, die Stadt werde die Bundesregierung verklagen, der die seit langem stillgelegte Brücke gehört, da diese trotz wiederholter Warnungen keine Sicherungsmaßnahmen ergriffen habe.

„Leider hat die Untätigkeit der Bundesbehörden nun zu einer weiteren Tragödie in Limeira geführt.“

Murilo Félix, Bürgermeister von Limeira

Das brasilianische Bundesamt für Vermögensverwaltung teilte mit, es sei bereit, die Ermittler zu unterstützen. Maria Eduarda wurde am 14. Juni beigesetzt.

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