
42-jähriger Vater ertrinkt, nachdem er zwei Kinder am Strand von Międzywodzie gerettet hat
Ein 42-jähriger Mann starb am Sonntagnachmittag, nachdem er ins Wasser gegangen war, um seine beiden Kinder zu retten, die in der Nähe von Międzywodzie von der Küste abgetrieben waren. Er konnte sie in Sicherheit bringen, bevor er unterging.
Das Opfer eines Vaters
Ein 42-jähriger Mann verlor am Sonntagnachmittag in der Ostsee sein Leben, nachdem er an einem unbewachten Strand in Międzywodzie ins Wasser gegangen war, um seine beiden Kinder zu retten. Die Kinder waren vom Ufer abgetrieben und in Gefahr zu ertrinken. Ihr Vater eilte herbei, konnte sie in Sicherheit bringen, wurde aber von einer Welle überwältigt und verschwand unter der Oberfläche.
Rettungsmaßnahmen und Ausgang
Der Maritime Such- und Rettungsdienst (SAR) und die freiwillige Wasserrettung (WOPR) wurden gegen 14:50 Uhr zum Unfallort gerufen. Ein Hubschrauber der Polnischen Medizinischen Luftrettung (LPR) wurde ebenfalls eingesetzt. Retter der SAR-Küstenstation in Dziwnów zogen den Mann um 15:26 Uhr aus dem Wasser.
Retter der SAR-Küstenrettungsstation in Dziwnów bargen den 42-jährigen Mann gegen 15:26 Uhr aus der See und übergaben ihn der Besatzung des polnischen Rettungshubschraubers. Die Reanimation wurde sofort eingeleitet und dauerte mehrere Dutzend Minuten. Leider konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden.
Polizeisprecherin Izabela Kik sagte, die Kinder seien unverletzt geblieben. Sie erklärte, dass der Vater bemerkte, wie seine Kinder sich gefährlich weit vom Ufer entfernten, und ihnen nachging, um sie in Sicherheit zu bringen, aber bei der Rückkehr unter Wasser ging.
- SAR erhält Meldung über vermissten Mann in Międzywodzie
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- Meldung über vermissten Schwimmer in Darłowo
Zweiter Vorfall in Darłowo
Kurz nach der Tragödie von Międzywodzie wurden SAR-Teams zu einem weiteren in Not geratenen Schwimmer in Darłowo alarmiert. Ein 58-jähriger Mann verschwand nach dem Betreten des Meeres und blieb mindestens zehn Minuten unter Wasser. Er wurde gefunden, reanimiert und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Koszalin gebracht. Sein Zustand war zunächst nicht bekannt.
Ein tödlicher Start in die Sommersaison
Die beiden schwerwiegenden Vorfälle ereigneten sich an einem Tag, an dem der SAR-Dienst bis 14:00 Uhr bereits 222 Einsätze verzeichnet hatte, viele davon aufgrund von Hitzerschöpfung oder anderen potenziellen Gefahren. Die Saison hat sich in ganz Polen als gefährlich erwiesen: Das Regierungszentrum für Sicherheit berichtete, dass seit dem 1. April 78 Menschen im Land ertrunken sind.
Leute, ruht euch sicher aus! Denkt daran, dass bewachte Badebereiche vielerorts erst ab dem 1. Juli in Betrieb gehen.
Kluska, Direktor des Maritimen Such- und Rettungsdienstes, forderte Strandbesucher auf, im Notfall an der Küste die Notrufnummer 985 zu wählen, und warnte, dass viele bewachte Strände erst am 1. Juli öffnen würden.


