
USS George Washington trifft im Nahen Osten ein, um USS Abraham Lincoln abzulösen
Das US Central Command gab bekannt, dass der Flugzeugträger am 19. August 2026 das Arabische Meer erreicht habe, womit ein achtmonatiger Einsatz der Lincoln-Besatzung nach monatelangen Kampfeinsätzen gegen den Iran endete.
Trägerübergabe im Arabischen Meer
Das US-Militär bestätigte offiziell am Donnerstag, 20. August 2026, dass der Flugzeugträger USS George Washington in den Nahen Osten eingelaufen ist, um die Seeoperationen im Arabischen Meer zu übernehmen. Das Kriegsschiff traf ein, um die USS Abraham Lincoln abzulösen, die mehr als acht aufeinanderfolgende Monate auf See verbracht hatte, um Kampfflüge zu starten. Das US Central Command gab auf der Social-Media-Plattform X bekannt, dass der Träger am Mittwoch, 19. August 2026, planmäßig im Einsatzgebiet eingetroffen sei. Die Rotation findet statt, während der bewaffnete Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran nach den ersten Angriffen am 28. Februar 2026 in den sechsten Monat geht. Weder diplomatische Verhandlungen noch militärische Bemühungen haben eine sofortige Lösung des anhaltenden Regionalkriegs gebracht.
- Die USS Abraham Lincoln verlässt San Diego zu einem planmäßigen Pazifik-Einsatz.
- US-amerikanische und israelische Angriffe auf den Iran beginnen, während die Lincoln in den Nahen Osten umgeleitet wird.
- Die USS George Washington trifft im CENTCOM-Einsatzgebiet ein.
- CENTCOM bestätigt öffentlich das Eintreffen des Trägers im Arabischen Meer.
Lebensbedingungen und Beschwerden der Besatzung
Der verlängerte Einsatz der USS Abraham Lincoln löste in den gesamten Vereinigten Staaten heftige Kritik aus, nachdem Berichte über schwere Härten für die Besatzung detailliert wurden. Der Träger, der fast 5.000 Matrosen beförderte und ununterbrochen Kampfluftmissionen gegen iranische Ziele durchführte, operierte monatelang ohne einen einzigen planmäßigen Hafenbesuch. Angehörige von Soldaten und gewählte Amtsträger stellten sich direkt der Pentagon-Führung entgegen und beklagten weit verbreitete Frustrationen über offene Einsätze, chronische Frischfleischknappheit und wiederholte Sanitärprobleme auf dem gesamten Schiff. Mehrere Familien berichteten auch von schweren psychischen Belastungen und Selbstmordversuchen unter dem Personal. Oppositionsdemokratische Abgeordnete reagierten auf die Enthüllungen, indem sie eine formelle Untersuchung der Lebensstandards und des Schiffsmanagements forderten.
Politische und militärische Reaktionen
Regierungsbeamte und hochrangige Militärkommandeure traten der öffentlichen Kritik an den Lebensbedingungen an Bord des Schiffs entgegen. Präsident Donald Trump wies die Beschwerden über den Zustand des Trägers letzte Woche zurück und bestätigte gleichzeitig den Ablösungsplan mit der USS George Washington. Verteidigungsminister Pete Hegseth widersprach den Berichten ebenfalls und erklärte, die Schilderungen der Probleme an Bord seien in Medienberichten völlig falsch dargestellt und karikiert worden. Admiral Brad Cooper, Chef des US Central Command, besuchte die USS Abraham Lincoln am vergangenen Wochenende, um sich direkt an die Besatzung zu wenden. In einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal räumte Cooper vergangene logistische Hürden ein, erklärte jedoch, die Probleme seien alte Neuigkeiten, die bereits vor Monaten gelöst worden seien, und fügte hinzu, dass die Besatzung bald nach Hause zurückkehren werde.
Die USS George Washington operiert im Nahen Osten im Rahmen des planmäßigen Einsatzes, nachdem sie gestern im CENTCOM-Einsatzgebiet eingetroffen ist.
Missionshintergrund und strategische Haltung
Die USS Abraham Lincoln begann ihre Mission, nachdem sie am 21. November 2025 aus San Diego, Kalifornien, ausgelaufen war, mit dem ursprünglichen Auftrag, Operationen im Südchinesischen Meer durchzuführen. Pentagon-Planer leiteten die Trägerkampfgruppe vor dem Start der gemeinsamen US-amerikanischen und israelischen Angriffe gegen den Iran am 28. Februar 2026 in den Nahen Osten um. Das Schiff operierte anschließend als primäre Plattform innerhalb einer größeren Armada, die zur Abschreckung iranischer Streitkräfte und zum Start von Jagdflugzeugen zusammengestellt wurde. Die Verlegung der USS George Washington in den Nahen Osten lässt die United States Navy ohne einen aktiven Flugzeugträger im Pazifik zurück, was eine vorübergehende strategische Lücke inmitten des anhaltenden geopolitischen Wettbewerbs mit China schafft.


