Konflikte · Washington, Warschau und Bukarest
US-Geheimdienst warnt: Putin könnte NATO mit begrenztem Angriff zwischen Herbst 2026 und 2029 testen
Der US-Geheimdienst hat seine Einschätzung revidiert und warnt, dass Wladimir Putin zwischen Herbst 2026 und 2029 einen begrenzten Angriff auf einen NATO-Mitgliedstaat starten könnte, wie ein Bericht des Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte berichtet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wiadomosci.radiozet.pl, rmf24.pl, Polska Agencja Prasowa SA und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der US-Geheimdienst ging bisher davon aus, dass Putin die NATO während des Krieges in der Ukraine nicht provozieren würde, aber vom WSJ zitierte Beamte sagen, dies habe sich Anfang 2026 geändert.
Die Szenarien reichen von Cyberangriffen und nicht gekennzeichneten bewaffneten Gruppen bis zu einer begrenzten Bodeninvasion an der NATO-Ostflanke, mit einem möglichen Zeitfenster von Herbst 2026 bis 2029.
US-Beamte glauben, dass ein russischer Angriff auf die NATO darauf abzielen würde, das Bündnis zu spalten und zu testen, ob die USA und die europäischen Mitglieder gemeinsam reagieren würden.
Ein CSIS-Bericht besagt, dass die USA weniger als 1.000 Patriot- und weniger als 250 THAAD-Abfangraketen haben; Reuters berichtet, dass fast alle ATACMS- und PrSM-Raketen verbraucht wurden.
Der NATO-Sprecher Oberst Martin O'Donnell sagte, das Bündnis sei bereit, abzuschrecken und zu verteidigen; der schwedische Befehlshaber General Michael Claesson warnte vor Sabotagerisiko.
- Anfang 2026US-Geheimdienst ändert seine Einschätzung, erwägt nun, dass Putin die NATO provozieren könnte
- 7.08.Wall Street Journal berichtet über die aktualisierte Geheimdienstbewertung
- Herbst 2026–2029Zeitfenster für mögliche russische Aktion gegen einen NATO-Mitgliedstaat laut US-Geheimdienst
US-Geheimdienst revidiert Einschätzung
Der US-Geheimdienst hat seine frühere Einschätzung revidiert, dass Wladimir Putin eine Provokation der NATO vermeiden würde, solange Russland militärisch in der Ukraine engagiert ist. Laut US-Beamten, die vom Wall Street Journal zitiert werden, änderte sich die Einschätzung Anfang 2026. Putin steht zunehmend unter Druck durch das Ausbleiben eines Durchbruchs an der Front und durch ukrainische Langstreckendrohnenangriffe auf Russlands Treibstoffindustrie und zuletzt auf den E-Commerce-Konzern Wildberries. Die russischen Streitkräfte erleiden erhebliche Verluste und erzielen nur begrenzte Fortschritte, während sich das Tempo ihrer Offensive verlangsamt hat. US-Beamte befürchten, dass Putin in die Enge getrieben gefährlicher werden könnte und zu einem „Plan B“ greifen könnte, der auf dem Prinzip der „Flucht nach vorn“ basiert, wie ein Artikel beschrieb.
Szenarien in Betracht
Die Geheimdienstanalysen skizzieren mehrere mögliche Formen russischer Aktionen gegen einen NATO-Mitgliedstaat. Diese reichen von einem Cyberangriff über den Einsatz von nicht gekennzeichneten bewaffneten Gruppen zur Besetzung eines Gebietsfragments bis hin zu einer begrenzten Bodeninvasion an der Ostflanke des Bündnisses. Den Einschätzungen zufolge könnten mögliche russische Aktionen zwischen Herbst 2026 und 2029 stattfinden. Die Wahrscheinlichkeit des extremsten Szenarios, einer begrenzten Bodeninvasion, wird derzeit als gering eingeschätzt, nimmt aber im Laufe der Zeit zu. Ein solcher Schritt würde Artikel 5 des Nordatlantikvertrags auslösen, der die Mitgliedstaaten zur kollektiven Verteidigung verpflichtet. Allerdings definiert Artikel 5 die NATO-Reaktion auf Cyberangriffe oder hybride Bedrohungen nicht klar, was Aktionen unterhalb der Schwelle wahrscheinlicher und potenziell spaltender innerhalb des Bündnisses macht.
Russlands strategisches Ziel
US-amerikanische und europäische Beamte sehen zunehmend Anzeichen dafür, dass Russland Sondierungsaktionen durchführt, um die Entschlossenheit der NATO zu testen. Das WSJ nannte den Einschlag einer russischen Rakete auf polnischem Territorium und Drohnen, die den rumänischen Luftraum verletzten, als Beispiele für solche Vorfälle. US-Beamte glauben, dass Putins Ziel bei einem Angriff auf die NATO während des laufenden Krieges in der Ukraine darin bestehen würde, einen Keil in das Bündnis zu treiben. Experten betonen, dass das strategische Ziel des Kremls nach wie vor darin besteht, die Glaubwürdigkeit der NATO zu untergraben und die Bindung zwischen den Vereinigten Staaten und ihren europäischen Verbündeten zu schwächen.
„Die Frage ist, wie die Vereinigten Staaten in einem solchen Fall reagieren würden. Eines der Ziele Russlands war es stets, die Glaubwürdigkeit der NATO zu untergraben und die Vereinigten Staaten von ihren Verbündeten zu trennen.“
NATO und schwedische Warnungen
Der NATO-Sprecher Oberst Martin O'Donnell sagte, das Bündnis beobachte die Lage und sei bereit, abzuschrecken und zu verteidigen, falls nötig. Separat warnte der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, General Michael Claesson, in der Svenska Dagbladet vor dem Risiko von Sabotage, die er als „für alle Staaten, die die Ukraine unterstützen, völlig offensichtlich“ bezeichnete. Claesson schloss militärische Operationen, einschließlich solcher unter Beteiligung von Spezialeinheiten, nicht aus.
US-Munitionssorgen
Die neuen Geheimdienstbewertungen fallen mit den Sorgen von US-Beamten über Engpässe bei kritischen Munitionstypen und Luftverteidigungssystemen zusammen. Laut einem CSIS-Bericht verfügt die US-Armee derzeit über weniger als 1.000 Patriot-Abfangraketen und weniger als 250 THAAD-Abfangraketen. Eine Reuters-Quelle sagte, die USA hätten seit Beginn des Krieges mit dem Iran knapp die Hälfte ihrer Tomahawk-Marschflugkörperbestände verbraucht und „fast alle“ ATACMS- und PrSM-Raketen. Das WSJ stellt fest, dass zu den dezimierten Kategorien präzisionsgelenkte Langstreckenraketen, taktische Raketensysteme der Bodentruppen und Kurzstrecken-Flugabwehrraketen vom Typ Stinger gehören. Donald Trump wies diese Bedenken zurück und erklärte, die USA befänden sich in einer „sehr guten Situation“ in Bezug auf Waffen.
- Patriot-Abfangraketen
- 1000 Raketen
- THAAD-Abfangraketen
- 250 Raketen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wiadomosci.radiozet.plRosja planuje atak na NATO? Amerykański wywiad ma nowe informacje
- rmf24.plRosja zaatakuje NATO? USA zaktualizowały ocenę wywiadowczą
- Polska Agencja Prasowa SAUSA/ Media: według wywiadu Putin może przeprowadzić ograniczony atak na kraj NATO
- wpolityce.plPutin się ośmieli? Wywiad USA ostrzega przed atakiem na NATO!
- Vladimir Putin
- Präsident Russlands, vom US-Geheimdienst als potenziell bereit eingeschätzt, die NATO mit einem begrenzten Angriff zu testen
- Heather Conley
- Senior Fellow am American Enterprise Institute, vom WSJ zitiert zu Russlands Ziel, die Glaubwürdigkeit der NATO zu untergraben
- Martin O'Donnell
- NATO-Sprecher und Oberst, erklärte, das Bündnis sei bereit abzuschrecken und zu verteidigen
- Michael Claesson
- Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, warnte in der Svenska Dagbladet vor Sabotagerisiko gegen Staaten, die die Ukraine unterstützen
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, wies Bedenken über US-Munitionsengpässe zurück
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