
US-Marine deaktiviert Tanker im Golf von Oman nach wiederholtem Verstoß gegen Blockade; Koalition greift Huthi-Stellungen im Jemen an
Amerikanische Streitkräfte deaktivierten einen Tanker im Golf von Oman, nachdem dieser versucht hatte, die US-Marineblockade gegen den Iran zu durchbrechen, während eine saudisch geführte Koalition Huthi-Militärstellungen im Jemen angriff und in Bahrain Sirenen ertönten.
Tanker neutralisiert
Am Freitag neutralisierten US-Streitkräfte den Tanker M/T Lavine im Golf von Oman, nachdem er mindestens viermal versucht hatte, die Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen, wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) mitteilte. Die Besatzung erhielt wiederholte Warnungen, kam aber nicht nach, woraufhin amerikanische Streitkräfte den Maschinenraum des Schiffes trafen.
Die Besatzung wurde wiederholt gewarnt, kam der Aufforderung nicht nach, und US-Streitkräfte neutralisierten das Schiff, indem sie seinen Maschinenraum trafen.
CENTCOM-Sprecher Tim Hawkins bestätigte die Aktion gegenüber der Associated Press, bestätigte jedoch nicht die Berichte iranischer Medien, dass bei dem Angriff zwei Menschen ums Leben kamen.
Vergeltungsaktion der Koalition im Jemen
Die saudisch geführte Koalition griff Huthi-Militäreinrichtungen im Jemen an, die nach eigenen Angaben eine Bedrohung für die Schifffahrt im Roten Meer darstellten. Die Operation war eine Vergeltung für Huthi-Angriffe auf Handelsschiffe in der Region, gab Koalitionssprecher Air Vice Marshal Turki al-Maliki bekannt.
Die Koalition reagierte entschlossen und dynamisch und griff Huthi-Militäreinrichtungen an, nachdem ihre terroristischen Kräfte Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen hatten.
Al-Maliki bestätigte auf X, dass der Militäreinsatz abgeschlossen sei.
- US-Streitkräfte deaktivieren Tanker M/T Lavine im Golf von Oman nach vier Blockadeverstößen.
- Saudisch geführte Koalition greift Huthi-Militäreinrichtungen im Jemen an, als Vergeltung für Angriffe auf Schiffe im Roten Meer.
- Alarmsirenen ertönen in Bahrain; Innenministerium ruft zur Ruhe auf bei fast täglichen iranischen Angriffen.
Alarmsirenen in Bahrain
Kurz nach Mitternacht ertönten in Bahrain Alarmsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Das Ministerium forderte die Bewohner auf, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben. Bahrain ist in den letzten Wochen nach eigenen Angaben fast täglich iranischen Angriffen ausgesetzt.
Sirenen ertönten. Bürger und Einwohner werden aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben.
Der Vorfall unterstreicht den sich ausweitenden Spannungsbogen rund um den Golf, wobei die Auseinandersetzungen nun die Durchsetzung der Seeblockade im Golf von Oman, die Schifffahrtswege im Roten Meer und direkte Angriffe auf das Territorium des Golf-Kooperationsrates umfassen.


