Raluca Turcan warnte, dass drei PSD-Arbeitsminister die Gehaltsreform nicht umgesetzt hätten und damit 770 Millionen Euro an nicht rückzahlbaren PNRR-Mitteln gefährdet seien.
Der aktuelle Gesetzesentwurf sei eine radikale Verbesserung gegenüber dem vom letzten PSD-Minister hinterlassenen, mit Beratungskosten von einer Million Euro.
Interimsministerpräsident Ilie Bolojan kündigte am 23. Juli an, dass das Gesetz noch nicht abgeschlossen sei und Anfang August in einer gesonderten Sondersitzung debattiert werde.
Turcan bezeichnete Sorin Grindeanu als machtlosen politischen Führer, dessen Pläne Bluffs seien und der weder Respekt für öffentliche Angestellte noch für eigene Parteikollegen habe.
Raluca Turcan, PNL-Abgeordnete und ehemalige Arbeitsministerin, hat einen scharfen Angriff auf den Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei (PSD), Sorin Grindeanu, wegen des geplanten Gesetzes zu den Gehältern im öffentlichen Dienst gestartet. In einem Facebook-Post vom 25. Juli erklärte sie, die PSD untergrabe bewusst eine Reform, die Rumänien im Rahmen seines nationalen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) zugesagt habe. Sie stellte Grindeanus Kritik am aktuellen Gesetzesentwurf der Tatsache gegenüber, dass drei PSD-Arbeitsminister zuvor dieselbe Reform nicht umgesetzt hätten.
„Der Vorsitzende der PSD zu sein, nachdem Ihre Partei drei Arbeitsminister hatte, die eines der wichtigsten Reformziele im PNRR verfehlt haben, wodurch nicht rückzahlbare EU-Mittel in Höhe von Hunderten Millionen Euro gefährdet wurden, und dann einen Gesetzesentwurf anzugreifen, der im Vergleich zu der vom letzten PSD-Minister hinterlassenen Version radikal verbessert ist, für den zudem eine Million Euro Beratungskosten gezahlt wurden – das bedeutet eine unvorstellbare Böswilligkeit und einen Mangel an grundlegendstem Anstand.“
Sie betonte, dass jede gutgläubige Kritik am Gesetz willkommen sei, beschuldigte die PSD jedoch politischer Sabotage statt konstruktiver Mitarbeit. Turcan bestand darauf, dass Interimsministerpräsident Ilie Bolojan versuche, eine Verpflichtung zu erfüllen, die Rumänien gegenüber seinen eigenen Bürgern und europäischen Partnern eingegangen sei.
Die Gehaltsgesetzreform ist einer der wichtigsten Meilensteine, die Rumänien erfüllen muss, um EU-Mittel aus dem PNRR freizuschalten. Laut Turcan hatte die PSD das Arbeitsministerium über drei aufeinanderfolgende Minister inne, verfehlte das Reformziel jedoch wiederholt, hinterließ ein unvollendetes Projekt und gefährdete 770 Millionen Euro an nicht rückzahlbaren Mitteln. Der aktuelle Entwurf sei eine radikale Verbesserung gegenüber der vom letzten PSD-Minister übernommenen Version und sei mit Beratungskosten von einer Million Euro entwickelt worden.
„Anstatt zur Korrektur eines Projekts beizutragen, das seine eigene Partei jahrelang verschleppt hat, zog die PSD es vor, es politisch zu sabotieren. Ich frage mich, wie viele Menschen guten Willens in diesem Land nicht sehen können, dass das Gehaltsgesetz von Menschen verbessert wird, die reparieren, was andere unvollendet ließen, weil sie sich mehr um Stimmenfang, Wahl- und politischen Komfort kümmerten als um die Reform, die Rumänien brauchte.“
Am Donnerstag, dem 23. Juli, erklärte Interimsministerpräsident Ilie Bolojan, der Gesetzesentwurf zu den öffentlichen Gehältern sei noch nicht abgeschlossen. Er deutete an, dass das Gesetz Anfang August Gegenstand von Debatten in einer eigenen außerordentlichen Parlamentssitzung sein werde, getrennt von anderen Gesetzesvorhaben. Diese Ankündigung erfolgte vor Turcans Social-Media-Beitrag vom 25. Juli, der den politischen Konflikt um die Reform verschärfte.
Turcan beschränkte ihre Kritik nicht auf das Gehaltsgesetz. Sie stellte Grindeanus Führungsqualifikationen persönlich in Frage und bezeichnete seine politische Bilanz als eine Reihe von Bluffs, die im Scheitern endeten.
„Sorin Grindeanu legt Tag für Tag die Prüfung seiner Ohnmacht als politischer Führer ab. Plan um Plan entpuppt sich als Bluff, und Versprechen um Versprechen wird zum Scheitern. Und so frage ich: Warum sollte er Respekt für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes haben, wenn er nicht einmal Respekt vor seinen eigenen Parteikollegen hatte? Er hat sie überzeugt, dass er Lösungen für die Regierungsführung, für Rumänien und für die PSD habe. Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe: ein weiterer Flop. Nach einem weiteren Flop.“
Der direkte Angriff auf den PSD-Vorsitzenden markiert eine Eskalation der internen Spannungen in der Koalition vor der August-Sitzung, in der das Gehaltsgesetz erneut auf dem Tisch liegen wird.
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Die ehemalige Arbeitsministerin Raluca Turcan beschuldigte PSD-Chef Sorin Grindeanu, die Gehaltsreform im öffentlichen Dienst politisch zu sabotieren und damit 770 Millionen Euro an EU-Aufbaumitteln zu gefährden. Interimsministerpräsident Ilie Bolojan erklärte, der Gesetzesentwurf sei noch nicht abgeschlossen und werde Anfang August debattiert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Digi24 und G4Media.ro. Veröffentlicht .