Diplomatie · New York, Caracas und Washington
Donald Trump trifft Venezuelas Delcy Rodríguez bei UN-Generalversammlung in New York
Das Weiße Haus kündigte für Dienstag ein kurzes Randgespräch zwischen Donald Trump und der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodríguez am Rande der UN-Generalversammlung an – das erste bilaterale Treffen dieser Art seit elf Jahren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, El Confidencial, Deutsche Welle und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Donald Trump und Interimspräsidentin Delcy Rodríguez werden am 22. September 2026 in New York ein informelles Randgespräch führen – das erste US-venezolanische Präsidententreffen seit 2015.
Das diplomatische Treffen folgt einem am 28. August 2026 angekündigten Abkommen, das den USA Zugang zu 65 Milliarden Barrel venezolanischer Rohölreserven gewährt.
Donald Trump unterzeichnete am 16. September 2026 ein Dekret, das Venezuela von der US-Liste der Länder streicht, die ihre Drogenkontrollverpflichtungen nicht erfüllen, unter Berufung auf bilaterale Zusammenarbeit.
Während seines New York-Besuchs wird Donald Trump vor der UN-Generalversammlung sprechen und bilaterale Treffen mit dem britischen Premierminister Andy Burnham und der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi abhalten.

- 28.08.Donald Trump kündigt ein Energieabkommen an, das den Zugang zu 65 Milliarden Barrel venezolanischen Öls sichert.
- 16.09.Donald Trump streicht Venezuela von der US-Drogenbekämpfungs-Schwarzliste.
- 22.09.Donald Trump und Delcy Rodríguez treffen sich am Rande der UN-Generalversammlung.
Treffformat und Zeitplan der Vereinten Nationen
Das Weiße Haus bestätigte am Freitag, dass Donald Trump am Dienstag in New York ein bilaterales Treffen mit der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodríguez abhalten wird. Die Begegnung findet am Rande der hochrangigen Woche der UN-Generalversammlung statt. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, erklärte, dass das Treffen als Randgespräch stattfinden werde – eine kurze, weniger formelle Diskussion ohne detaillierte Tagesordnung oder gemeinsamen Pressetermin. Die Sitzung ist die erste Begegnung zwischen einem US-Präsidenten und einem venezolanischen Führer seit elf Jahren, nach einem kurzen Gespräch zwischen Barack Obama und Nicolás Maduro beim Amerika-Gipfel 2015 in Panama. Trump soll am Dienstagmorgen seine Rede vor der Generalversammlung halten, an einem Empfang mit internationalen Führungskräften teilnehmen und bilaterale Treffen mit dem britischen Premierminister Andy Burnham und der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi sowie eine multilaterale Sitzung mit dem Golf-Kooperationsrat abhalten. Das Treffen mit Rodríguez wird der letzte Punkt auf Trumps Zeitplan sein, bevor er nach Washington zurückkehrt.
Wandel der bilateralen Beziehungen und Energieabkommen
Das geplante Treffen folgt einer vollständigen Neuausrichtung der diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Caracas, nachdem US-Streitkräfte Nicolás Maduro im Januar 2026 abgesetzt und gefangen genommen hatten. Washington erkannte anschließend Rodríguez an, die zuvor als Vizepräsidentin unter Maduro gedient hatte, und stellte die diplomatischen Beziehungen wieder her, die seit 2019 unterbrochen waren. Am 28. August 2026 kündigte Trump ein Energieabkommen an, das den USA Zugang zu mehr als 65 Milliarden Barrel venezolanischer Ölreserven gewährt – etwa einem Fünftel bis fast einem Viertel der gesamten Landesreserven. Trump erklärte, die Vereinbarung werde helfen, die strategischen Erdölreserven der USA wieder aufzufüllen, die ihren niedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten erreicht haben.
Trump verteidigte die Bedingungen des bilateralen Energieabkommens kurz nach dessen Ankündigung.
„Es ist ein Geschenk Venezuelas an das Volk der Vereinigten Staaten.“
Der US-Präsident verwies auch auf den sofortigen kommerziellen Rohölfluss bei Äußerungen gegenüber Reportern vor der offiziellen Bestätigung des New Yorker Treffens.
„Jetzt haben wir das Öl, wir bringen jeden Monat Millionen Barrel Rohöl.“
Politische Anpassungen und diplomatische Prüfung
Zusätzlich zum Energieabkommen führte das Weiße Haus exekutive Maßnahmen ein, die frühere Sanktionen und Einstufungen gegen die venezolanische Regierung lockern. Am Mittwoch unterzeichnete Trump ein Präsidialdekret, das Venezuela von der US-Liste der Länder streicht, die nachweislich ihre internationalen Drogenbekämpfungsverpflichtungen nicht erfüllen, und verwies auf die bilaterale Zusammenarbeit gegen Drogenkartelle.
„Angesichts der positiven Fortschritte unter der Führung von Interimspräsidentin Delcy Rodríguez habe ich entschieden, dass Venezuela nicht länger als Land eingestuft werden sollte, das seine Drogenkontrollverpflichtungen nachweislich nicht erfüllt.“
US-Außenminister Marco Rubio koordinierte die diplomatische Abstimmung mit der Rodríguez-Regierung und bestätigte die laufende bilaterale Kommunikation vor dem UN-Gipfel. Die rasche Wiederherstellung der Beziehungen stößt bei Kritikern auf Skepsis, die argumentieren, dass die Trump-Regierung die Ölförderung über institutionelle demokratische Reformen in Venezuela stelle. Rodríguez wird nächste Woche in New York eintreffen, um an den Sitzungen der Generalversammlung sowie an dem geplanten Treffen teilzunehmen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaLa primera reunión bilateral en 11 años: la Casa Blanca anuncia un encuentro entre Trump y Delcy Rodríguez en Nueva York
- El ConfidencialTrump se reunirá con Delcy Rodríguez el martes en Nueva York, anuncia la Casa Blanca
- Deutsche WelleTrump se reunirá con Delcy Rodríguez el martes en Nueva York
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLLa Casa Blanca confirma que Trump se verá con Delcy en Nueva York
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