
Donald Trump kündigt KI-Streitmacht an und plant Ernennung eines KI-Zaren
US-Präsident Donald Trump gab am Samstag bekannt, dass er eine KI-Streitmacht einrichtet und einen KI-Zaren sucht, der die Branchenregulierung überwachen soll, während er neue gesetzliche Vorschriften ablehnt.
Die KI-Streitmacht-Initiative
Am Samstag, dem 19. September 2026, kündigte Donald Trump die Schaffung einer KI-Streitmacht an, die der Überwachung der Regulierung künstlicher Intelligenz gewidmet sein soll, und verglich die Initiative mit der Space Force, die während seiner ersten Amtszeit gegründet wurde. Auf Truth Social schrieb Trump, dass er beabsichtige, einen KI-Zaren zu rekrutieren, um die bundesstaatliche Aufsicht zu leiten. Die Ankündigung ist der erste formelle Vorschlag der Regierung für eine eigene Bundesbehörde zur Überwachung des Technologiesektors. Der Schritt folgt auf öffentliche Warnungen prominenter Branchenführer vor der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts. Trump hatte zuvor den Technologieinvestor David Sacks zum KI- und Kryptowährungszaren seiner Regierung ernannt, bevor Sacks von dieser Position zurücktrat, um Co-Vorsitzender des Präsidialrates für Wissenschaft und Technologie zu werden. Das Weiße Haus reagierte nicht sofort auf Presseanfragen zum operativen Rahmen oder Budget der geplanten Einheit.
Regulierungsansatz und innerstaatlicher Widerstand
Trump lehnte Vorschläge für zusätzliche bundesstaatliche gesetzliche Beschränkungen für Entwickler künstlicher Intelligenz ab und behauptete, dass neue gesetzliche Grenzen das Wachstum des Privatsektors behindern würden. Er bekräftigte, dass die bestehenden rechtlichen Strukturen ausreichende Mechanismen bieten, um geschäftliches Fehlverhalten zu ahnden, ohne neue Compliance-Belastungen zu schaffen.
Wir werden das Wachstum dieser unglaublichen Industrie in keiner Weise behindern oder unterdrücken. Stattdessen werden wir sie annehmen, ihr helfen und über sie wachen, während sie wächst! Wir werden jedoch auch nach schlechten Praktiken Ausschau halten, und das können wir sehr einfach mit dem bereits bestehenden Straf- und Ziviljustizsystem tun.
Die politische Erklärung folgt auf Äußerungen, die Trump früher in der Woche gemacht hatte, in denen er öffentliche Kritik an der Technologie und ihrer Infrastruktur als Verschwörung gegen künstliche Intelligenz und Rechenzentren bezeichnete. Die öffentliche Akzeptanz lokaler Infrastruktur bleibt vor den Zwischenwahlen im November umstritten. Eine im März durchgeführte Gallup-Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Befragten den Bau lokaler Rechenzentren, die erhebliche Strommengen benötigen, entschieden ablehnt. In seinem Social-Media-Beitrag startete Trump auch eine informelle Umfrage unter seinen Anhängern und fragte, ob künstliche Intelligenz in „Superior Intelligence“, „Extreme Intelligence“ oder „Supreme Intelligence“ umbenannt werden sollte.
Diplomatische Agenda mit Peking und den Vereinten Nationen
- Gallup-Umfrage ergibt, dass fast die Hälfte der befragten Wähler den Bau lokaler KI-Rechenzentren entschieden ablehnt.
- Donald Trump bezeichnet öffentliche Kritik an KI und Rechenzentren als Verschwörung.
- Donald Trump kündigt die Schaffung der KI-Streitmacht und die Absicht an, einen KI-Zaren zu ernennen.
- Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping sollen über KI und Halbleiterzugang sprechen.
Die Governance künstlicher Intelligenz soll nächste Woche ein Hauptthema bei den bilateralen Gesprächen zwischen Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sein. US-Beamte bestätigten, dass die Gespräche den Zugang zu fortschrittlichen Halbleiterchips, Regulierungsstandards für Softwareentwickler und konkurrierende Vorwürfe bezüglich Technologietransfer und Softwarevervielfältigung betreffen werden. Sowohl Washington als auch Peking betrachten Rechenleistung und maschinelles Lernen als entscheidende Faktoren für Wirtschaftskraft und militärische Fähigkeiten.
Das diplomatische Treffen findet statt, während Technologieführer auf multinationale Sicherheitsvorkehrungen drängen. Sam Altman, CEO von OpenAI, soll dem UN-Sicherheitsrat ein Briefing über die Fähigkeiten und Sicherheitsrisiken von KI-Modellen geben, bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber Reuters. Die Präsentation erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem internationale Institutionen prüfen, ob bestehende diplomatische Rahmenwerke den grenzüberschreitenden Einsatz überwachen können, bevor autonome Systeme die externen Kontrollmechanismen überschreiten.


