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Artikel anhören4 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Am 20. Oktober sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus, Selenskyj müsse den Willen haben, den Krieg zu beenden, und erklärte, die Vereinigten Staaten hätten der Ukraine Hunderte Milliarden Dollar an Hilfe und Waffen gegeben.

  • Nach einem Treffen mit Steve Witkoff in Oslo am 20. Oktober schlug Selenskyj ein Treffen der Staatschefs der Vereinigten Staaten und Russlands unter Beteiligung der Ukraine vor; der Vorschlag geht am Mittwoch, dem 21. Oktober, nach Russland, wenn Witkoff St. Petersburg besucht.

  • Selenskyj sagte, der Austausch von US-Geheimdienstinformationen funktioniere wieder, nachdem Ausfälle die Abwehr russischer Raketen durch die Ukraine beeinträchtigt hätten; die Washington Post berichtete, die Trump-Regierung halte Patriot-Abfangraketen von Verbündeten zurück.

  • Selenskyj sagte, es seien mehrere Vorschläge nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO vorgelegt worden; bei russischen Angriffen in Charkiw wurden nach einem Bericht von SIC Notícias neun Menschen verletzt.

Oslo
Oslo, Washington, St. Petersburg, Charkiw · Norwegen, Vereinigte Staaten, Russland
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Selenskyj trifft Steve Witkoff in Oslo, Jared Kushner ist per Video zugeschaltet
  2. 21.10.Witkoff besucht St. Petersburg, wo der Vorschlag für ein Dreiertreffen an Russland übermittelt werden soll
  3. 22.10.Marco Rubio und Selenskyj wollen erneut miteinander sprechen

Trump drängt Kiew zu einer Einigung

Donald Trump sagte am 20. Oktober vor Journalisten im Weißen Haus, er wolle, dass die Ukraine mit Russland eine Vereinbarung erreiche, um den im Februar 2022 begonnenen Krieg zu beenden. Selenskyj müsse den Willen haben, die Kämpfe zu beenden; wenn nicht, werde es sehr schlecht ausgehen. Trump machte den tiefen Hass zwischen Selenskyj und Wladimir Putin für das Fehlen einer Einigung verantwortlich und argumentierte, Europa werde des Konflikts müde. Die Vereinigten Staaten hätten der Ukraine Hunderte Milliarden Dollar an Hilfe und Waffen gegeben und dafür nichts erhalten außer hohen Dieselpreisen, die er mit ukrainischen Angriffen auf russische Energieanlagen in Verbindung brachte. Die Äußerungen folgen auf einen von Trump unterzeichneten Treibstoffkaufvertrag mit Russland und eine Lockerung der Sanktionen gegen Moskau, während Selenskyj Verzögerungen bei der Lieferung von Patriot-Abfangraketen beklagt hat.

Selenskyj schlägt ein Dreiertreffen der Staatschefs vor

Am 20. Oktober traf Selenskyj in Oslo den US-Gesandten Steve Witkoff, während Jared Kushner nach Angaben Selenskyjs per Video zugeschaltet war. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre sagte Selenskyj, die Ukraine sei zu Verhandlungen bereit, und brachte ein mögliches Dreiertreffen der Staatschefs Russlands und der Vereinigten Staaten ins Spiel. Der nächste Schritt hänge davon ab, was Putin sage. Der Vorschlag solle am Mittwoch, dem 21. Oktober, den russischen Unterhändlern übermittelt werden, wenn Witkoff St. Petersburg besucht. Stubb und Støre sprachen beide von substanziellen Fortschritten in den Gesprächen, ohne Details zu nennen; Stubb sagte, Witkoff werde Vorschläge aus den Beratungen in Miami zwischen Amerikanern, Ukrainern und Europäern mitbringen.

Geheimnisaustausch, Abfangraketen und Starlink

Nach einem Telefonat mit Marco Rubio am 20. Oktober, das Selenskyj als positiv bezeichnete, erörterten beide Starlink, Abfangraketen und den Austausch von Geheimdienstinformationen. Rubio und Selenskyj vereinbarten, am Donnerstag, dem 22. Oktober, erneut zu sprechen. Selenskyj sagte, der Austausch von US-Geheimdienstinformationen mit Kiew funktioniere wieder gut, nachdem die Ukraine in den Tagen vor dem 20. Oktober über Ausfälle geklagt hatte, die ihre Abwehr russischer Raketen beeinträchtigt hätten. Zuvor hatte er Washington beschuldigt, den Geheimnisaustausch angeblich einzuschränken und den Zugang zu Starshield zu begrenzen, der militärischen Satellitenversion von Starlink, die seine Armee nutzt, und dies einer angeblichen Absicht der USA zugeschrieben, die Ukraine zur Kapitulation zu zwingen. Die Washington Post berichtete, die Trump-Regierung halte Patriot-Abfangraketen zurück, die Verbündete an die Ukraine liefern wollten.

Sicherheitsgarantien und russische Angriffe

Selenskyj sagte, in Oslo seien Sicherheitsgarantien für die Ukraine erörtert worden, und es seien mehrere Vorschläge nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO vorgelegt worden, der die kollektive Verteidigung regelt. Er dankte der US-Seite dafür, erneut betont zu haben, dass solche Garantien solide sein würden. Er unterstützte einen US-Vorschlag für einen Energie-Waffenstillstand, warf Russland aber vor, seine Angriffe fortzusetzen, und sagte, an einer Lösung werde gearbeitet. Zudem sagte er, die Ukraine verliere den Krieg nicht, verliere aber Menschen, weil Russland angreife. SIC Notícias berichtete, russische Angriffe hätten in Charkiw neun Menschen verletzt und eine weitere Energieanlage in der Hauptstadt getroffen.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenDrohnenangriff tötet 153 Menschen auf Markt in AbyeiLive · 2 ThemenUkraine-Friedensgespräche in Miami

Quellen und Kontext

  • SAPOvor 1 Std.„Wir wollen, dass Selenskyj einen Deal macht“, sagt Trump"Queremos que Zelensky faça um acordo", diz Trump · Original auf Portugiesisch
  • Observadorvor 1 Std.Selenskyj schlägt trilaterales Treffen zwischen USA, Russland und der Ukraine vor und sagt, er sei „bereit“ für FriedensverhandlungenZelensky propõe reunião trilateral EUA-Rússia-Ucrânia e diz estar "pronto" para negociar a paz · Original auf Portugiesisch
  • Notícias ao Minutovor 2 Std.Trump drängt Selenskyj erneut zum Abschluss eines Friedensabkommens mit PutinTrump volta a instar Zelensky a fechar um acordo de paz com Putin · Original auf Portugiesisch
  • SIC Notíciasvor 3 Std.Selenskyj versichert, dass der Geheimdienstaustausch mit den USA wieder gut funktioniertZelensky assegura que partilha de informações com EUA voltou a funcionar bem · Original auf Englisch
Donald Trump
US-Präsident, der sagte, Selenskyj müsse den Krieg beenden wollen
Volodymyr Zelensky
Präsident der Ukraine, der in Oslo US-Gesandte traf und ein Dreiertreffen vorschlug
Steve Witkoff
US-Gesandter, der Selenskyj in Oslo traf und St. Petersburg besuchen sollte
Jared Kushner
US-Gesandter, der nach Angaben Selenskyjs per Video am Osloer Treffen teilnahm
Marco Rubio
US-Außenminister, der am 20. Oktober telefonisch mit Selenskyj sprach
Vladimir Putin
Präsident Russlands, dessen Antwort auf den Vorschlag erwartet wird
Alexander Stubb
Finnischer Präsident, der bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Oslo sprach
Jonas Gahr Støre
Norwegischer Ministerpräsident, der bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Oslo sprach

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Veröffentlicht gestern um 23:59.

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In diesem Text

  1. 1Trump drängt Kiew zu einer EinigungTrump drängt Kiew zu einer Einigung
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  3. 3Geheimnisaustausch, Abfangraketen und StarlinkGeheimnisaustausch, Abfangraketen und Starlink
  4. 4Sicherheitsgarantien und russische AngriffeSicherheitsgarantien und russische Angriffe

Auf Grundlage von Berichten von

SAPO, Observador, Notícias ao Minuto, SIC Notícias

Liste der Quellen

Diplomatie · Oslo, Washington und St. Petersburg

Trump drängt Selenskyj zu einer Einigung, während Kiew ein Dreiertreffen der Staatschefs vorschlägt

Selenskyj traf am 20. Oktober den US-Gesandten Steve Witkoff in Oslo und schlug ein Dreiertreffen der Staats- und Regierungschefs mit den Vereinigten Staaten und Russland vor. Am selben Tag sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus, Selenskyj müsse den Willen haben, den Krieg zu beenden.

Oslo
St. Petersburg

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Observador, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht gestern um 23:59.

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