
115 Evakuierte, als Feuer Touristen-"Toys Boat" nahe Fethiye in der Türkei zerstört
Ein Feuer erfasste am Donnerstag ein Kinderausflugsboot nahe dem türkischen Ferienort Fethiye und zwang alle 115 Personen an Bord, ins Meer zu springen. Elf wurden wegen Rauchgasvergiftung behandelt und später entlassen.
Feuer auf dem "Toys Boat"
Am Donnerstag, dem 13. August 2026, brach auf einem touristischen Ausflugsboot nahe der Bucht von Katranci nördlich von Fethiye in der südwesttürkischen Provinz Muğla ein Feuer aus. Das Schiff, weithin als "Toys Boat" bekannt und vom deutschen Magazin Spiegel als "Imparator" bezeichnet, war ein 32 Meter langes Boot mit Kinderspielen und Spielzeug, das Tagesausflüge für Familien anbot. Nach Angaben der türkischen Direktion für maritime Angelegenheiten befanden sich 115 Personen an Bord, darunter 103 Passagiere und 8 Animateure, der Rest war Besatzungsmitglieder. Viele Familien mit Kindern und Entertainer nahmen an dem Ausflug teil. Das Feuer breitete sich rasch über die gesamte Länge des Schiffes aus, wie auf Bildern zu sehen war, die in türkischen Medien und sozialen Plattformen kursierten. Fethiye ist ein Ferienort, der besonders bei britischen Touristen beliebt ist, wobei die Nationalität der Passagiere zunächst unklar war.
- Insgesamt an Bord
- 115
- Passagiere
- 103
- Animateure
- 8
- Hospitalisiert
- 11
- Von Küstenwache evakuiert
- 107
Evakuierung und Rettung
Als die Flammen das Boot erfassten, sprangen alle 115 Personen an Bord, darunter Kinder, mit Schwimmwesten ins Meer, um dem Feuer zu entkommen, so die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die türkische Küstenwache, die Generaldirektion für Küstensicherheit und die Wasserschutzpolizei entsandten Einheiten zum Ort des Geschehens. Auch nahe gelegene Boote beteiligten sich an der Rettungsaktion und zogen Menschen aus dem Wasser. Die Direktion für maritime Angelegenheiten hatte zuvor auf X gepostet, dass die 115 Personen, darunter 103 Passagiere, evakuiert und an Land gebracht worden seien, und veröffentlichte mehrere Bilder, die Kinder zusammen mit ihren Eltern zeigten. Alle Evakuierten wurden in Einrichtungen in den Gebieten Göcek und Karagözler gebracht. Die Küstenwache teilte AFP mit, sie habe 107 Menschen evakuiert, eine Zahl, die unter den von der Direktion für maritime Angelegenheiten gemeldeten 115 liegt; der Grund für die Abweichung wurde nicht erklärt.
Krankenhauseinweisungen
Elf Passagiere wurden mit dem Krankenwagen in ein regionales Krankenhaus gebracht und wegen leichter Rauchgasvergiftung behandelt. Die Direktion für maritime Angelegenheiten erklärte, keiner der 11 sei in ernstem Zustand. Es wurde nicht angegeben, ob sich Kinder unter den 11 Hospitalisierten befanden. Nach Angaben derselben Direktion, wie von Adnkronos und 20minutes berichtet, wurden alle 11 noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen. Medizinische Teams führten nach der Evakuierung auch vorbeugende Untersuchungen bei mehreren Kindern durch. Es gab keine Todesfälle.
Ermittlungen und Folgen
Die Brandursache wurde offiziell nicht festgestellt. Lokale Medienberichte, die von LaVanguardia zitiert wurden, deuteten darauf hin, dass das Feuer möglicherweise in der Schiffsküche ausgebrochen sei, bevor es sich über das gesamte Schiff ausbreitete. Der Betreiber des Bootes gab auf Facebook eine Erklärung ab.
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Das Unternehmen beschrieb sein Bordprogramm, das Spiele, Unterhaltung und Mahlzeiten umfasst, auch als "unvergessliches Abenteuer". In einer separaten Mitteilung, die von rmf24.pl zitiert wurde, erklärte der Betreiber, dass bestätigte Informationen ausschließlich auf offiziellen Konten veröffentlicht würden. Das Boot wurde durch das Feuer weitgehend zerstört und ist nicht mehr seetüchtig, weshalb es an Land gebracht werden musste. Die zuständigen Behörden führen eine Untersuchung der Ursache durch.
- Feuer bricht auf dem Toys Boat nahe der Bucht von Katranci, Fethiye, aus
- 115 Menschen springen mit Schwimmwesten ins Meer, als Flammen das Schiff erfassen
- Küstenwache und nahe gelegene Boote ziehen alle Passagiere aus dem Wasser
- 11 Passagiere wegen Rauchgasvergiftung behandelt, alle noch am selben Tag entlassen


