Das Ergebnis lag um 67 Prozent über den 3,6 Mrd. $ im zweiten Quartal 2025 und übertraf die 5,4 Mrd. $ aus dem ersten Quartal 2026. Es entsprach dem von LSEG zusammengestellten Analystenkonsens.
Die Ölpreise stiegen von April bis Juni um 45 Prozent im Jahresvergleich, da der Nahost-Krieg und die faktische Schließung der Straße von Hormus das globale Angebot verknappten.
Das Segment erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Gewinn von 1,8 Mrd. $, angetrieben durch hohe Margen und Brennstoffhandel, während Exploration und Produktion 3,2 Mrd. $ beisteuerten und LNG um 22 Prozent auf 807 Mio. $ fiel.
Finanzausschussvorsitzender Éric Coquerel forderte nach der Veröffentlichung der Ergebnisse eine Abgabe, während Regierungssprecherin Maud Bregeon das Unternehmen verteidigte und auf die erneuerte Benzinpreisobergrenze verwies.
TotalEnergies meldete für den Zeitraum April bis Juni einen bereinigten Nettogewinn von 6 Mrd. $, ein Anstieg von 67 Prozent im Vergleich zu 3,6 Mrd. $ im gleichen Quartal 2025 und von 5,4 Mrd. $ im ersten Quartal 2026. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 5,4 Mrd. $ und lag damit leicht über den von FactSet (umgerechnet 5,26 Mrd. $) und Bloomberg (6,11 Mrd. $) zusammengestellten Konsensschätzungen. In den ersten sechs Monaten des Jahres erzielte der Konzern einen kumulierten Nettogewinn von 11,2 Mrd. $, 73 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und über den 10,6 Mrd. $, die er im ersten Halbjahr 2022 nach der russischen Invasion in der Ukraine verbucht hatte.
„In einem Umfeld hoher Preise aufgrund des Nahost-Konflikts nutzt TotalEnergies sein integriertes Modell und seine Diversifizierung, um im zweiten Quartal einen bereinigten Nettogewinn von 6 Mrd. $ auszuweisen.“
Daten aus dem Artikeltext
Der Aufschwung begann in der Straße von Hormus. Ein Barrel Brent-Öl kostete im Quartal im Schnitt rund 97 $, 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, da der Krieg unter Beteiligung der USA, Israels und des Iran die Versorgungswege blockierte. Die Raffinerie- und Chemiesparte ragte heraus: Der Gewinn in diesem Bereich schnellte um 362 Prozent auf 1,8 Mrd. $, angetrieben durch hohe Margen und ein lukratives Geschäft mit knappen Kraftstoffen. Exploration und Produktion legten um 64 Prozent auf 3,2 Mrd. $ zu. Einziger Schwachpunkt war Flüssigerdgas, wo der Gewinn wegen schwacher europäischer Nachfrage um 22 Prozent auf 807 Mio. $ sank.
Daten aus dem Artikeltext
Als die Benzinpreise die Haushaltsbudgets belasteten, befeuerten die Gewinne die Forderungen nach einer Übergewinnsteuer für fossile Multis. Éric Coquerel, der linke Vorsitzende des Finanzausschusses der Nationalversammlung, argumentierte in den sozialen Medien, das Unternehmen profitiere auf Kosten der Verbraucher vom Krieg.
„TotalEnergies hat noch nie so gut von den Verbrauchern profitiert, indem es Kriegsgewinne einstreicht.“
Regierungssprecherin und Energieministerin Maud Bregeon widersprach und betonte, sie werde sich „immer weigern, sich am Total-Bashing zu beteiligen“. Sie verwies auf die Benzinpreisobergrenze, die TotalEnergies am Mittwoch an seinen Tankstellen wieder eingeführt hatte, eine Maßnahme zur Entlastung französischer Autofahrer.
„Es ist eine Chance für Frankreich, einen globalen Energiekonzern zu haben, der die Versorgung sichern und zur Senkung der Preise beitragen kann.“
Der Vorstand genehmigte ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Mrd. $ für das dritte Quartal mit Verweis auf eine starke Cash-Generierung und eine niedrigere Verschuldung. Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine Zwischendividende von 0,90 Euro pro Aktie ausgeschüttet, was der ersten Zwischenausschüttung entspricht und einem Anstieg von 5,9 Prozent gegenüber den gesamten Dividenden des Geschäftsjahres 2025 bedeutet.
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Der französische Ölkonzern wies für das zweite Quartal 2026 einen Nettogewinn von 5,4 Mrd. $ aus, nach 2,7 Mrd. $ im Vorjahreszeitraum, während der bereinigte Nettogewinn 6 Mrd. $ erreichte. Der Anstieg wurde durch den durchschnittlichen Brent-Ölpreis von 97 $ pro Barrel in den drei Monaten befeuert, ein Anstieg von 45 Prozent im Jahresvergleich, angetrieben durch den Konflikt im Nahen Osten und die faktische Schließung der Straße von Hormus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RFI, Le Figaro.fr, 20minutes und weiteren Medien. Geändert .
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