Mann auf Elektroroller von Zug an geschlossenem Bahnübergang in Sitne getötet
Ein etwa 50-jähriger Mann starb am Samstagmorgen im Landkreis Wołomin, nachdem er einen Bahnübergang mit gesenkten Halbschranken vor einem Personenzug von Białystok nach Gliwice betreten hatte.
Zusammenstoß am Bahnübergang Sitne
Ein tödlicher Eisenbahnunfall ereignete sich am Samstag, den 22. August 2026, in der ländlichen Ortschaft Sitne in der Gemeinde Jadów im Landkreis Wołomin in der Woiwodschaft Masowien. Gegen 11:10 Uhr betrat ein etwa 50-jähriger Mann den vorgesehenen Bahnübergang auf dem Streckenabschnitt Mokra Wieś-Szewnica. Die Person war auf einem Elektroroller unterwegs, als sie die Gleise erreichte. Zu dem Zeitpunkt, als er den Übergang betrat, waren die Halbschranken vollständig gesenkt und die dazugehörigen elektronischen Lichtsignale funktionierten normal. Ein Personenzug von Białystok nach Gliwice befuhr das Gebiet mit Streckengeschwindigkeit. Der Triebfahrzeugführer hatte keine Möglichkeit, den schnellen Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen, bevor er die Person direkt auf den Gleisen erfasste.
Notfallmaßnahmen und offizielle Feststellungen
Rettungskräfte und Polizeibeamte der Polizeidirektion des Landkreises Wołomin wurden unmittelbar nach der Meldung des Zusammenstoßes zum Übergang entsandt. Trotz des schnellen Eintreffens und des Einsatzes von Rettungssanitätern erlag der 50-jährige Rollerfahrer seinen Verletzungen und starb am Unfallort. Die Polizei sperrte den Gleisbereich sofort ab und leitete unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft förmliche Beweissicherungsverfahren ein. Im Rahmen des standardmäßigen Ermittlungsprotokolls führte die Polizei einen Alkoholtest am Triebfahrzeugführer durch, der ergab, dass der Fahrer vollkommen nüchtern war. Die Ermittler begannen mit der Erfassung von physischen Beweisen auf dem Gleisbett und der Überprüfung des Betriebszustands der Warnsysteme.
Die stellvertretende Kommissarin Olga Pinkiewicz von der Polizeidirektion des Landkreises Wołomin bestätigte den Todesfall und den Zustand der Schranken in einer offiziellen Mitteilung.
Ich bestätige, dass es gegen 11 Uhr im Dorf Sitne in der Gemeinde Jadów zu einem Unfall kam. Ein Mann, der die Gleise bei geschlossenen Halbschranken überquerte, wurde von einem Zug erfasst.
Beeinträchtigungen des Schienenverkehrs und Wiederherstellung des Betriebs
Der Zusammenstoß und die anschließenden Notfallmaßnahmen führten zu weitreichenden Beeinträchtigungen des Regional- und Fernverkehrs im masowischen Schienennetz. Die Fahrdienstleiter stoppten sofort den Zugverkehr durch den Sektor Sitne, um forensischen Spezialisten und Rettungskräften die Durchführung der Arbeiten vor Ort zu ermöglichen. Aufgrund der Streckensperrung wurde der PKP-Intercity-Zug IC 1422, bekannt als Korfanty, auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Bahnhof Łochów und dem Bahnhof Warszawa Wschodnia gestrichen. Die Bahnbetreiber öffneten später ein Gleis wieder, um einen eingeschränkten eingleisigen Verkehr zu ermöglichen, während auf dem benachbarten Gleis die Räumungsarbeiten fortgesetzt wurden. Der normale zweigleisige Zugverkehr wurde vor 15:00 Uhr am Samstagnachmittag offiziell wiederhergestellt.
- Personenzug erfasst einen Elektrorollerfahrer am Übergang Mokra Wieś-Szewnica in Sitne
- Polizei sichert den Unfallort, Zug IC 1422 Korfanty auf dem Abschnitt Łochów–Warszawa Wschodnia gestrichen
- Bahnbetreiber stellen eingeschränkten Verkehr auf einem Gleis wieder her, während die Polizei Ermittlungen durchführt
- Der normale zweigleisige Zugverkehr wird auf der Strecke vollständig wiederhergestellt
Staatsanwaltschaftliche Untersuchung der Umstände am Übergang
Die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft arbeitenden Polizeiermittler haben eine formelle Untersuchung eingeleitet, um zu klären, warum der 50-jährige Mann den Übergang betreten hatte, während die Schranken und Signale aktiv waren. Techniker und Beamte sicherten physische Beweise am Unfallort, überprüften die Betriebsprotokolle des Übergangs Mokra Wieś-Szewnica und nahmen formelle Aussagen des Zugpersonals auf. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, festzustellen, ob Sichtbehinderungen, zeitliche Abläufe der Anlagen oder individuelle Handlungen zu dem tödlichen Überquerungsversuch beigetragen haben. Alle Unterlagen und forensischen Ergebnisse vom Unfallort Sitne werden zu einer Akte zusammengestellt, die von der regionalen Staatsanwaltschaft überwacht wird.


