
Frontalzusammenstoß zweier Busse bei Trzebnica: Ein Fahrer tot, drei Fahrgäste im Krankenhaus
Ein Citroën-Bus geriet in einer Kurve in Ujeździec Mały auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem Mercedes-Bus mit sechs Insassen zusammen. Der Fahrer des Citroën starb noch an der Unfallstelle trotz längerer Wiederbelebungsversuche.
Was geschah
Zwei Linienbusse stießen am Freitagmorgen, dem 10. Juli 2026, im Dorf Ujeździec Mały bei Trzebnica in Niederschlesien frontal zusammen. Der Notruf ging um 6:51 Uhr bei den Rettungsdiensten ein. Der Unfall ereignete sich in einer Straßenkurve auf Höhe des Firmengeländes von Tarczyński. Ein von nur einer Person gesteuerter Citroën-Bus geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem Mercedes-Bus zusammen, der sechs Menschen beförderte. Der Fahrer des Citroën starb noch an der Unfallstelle, trotz Wiederbelebungsversuchen, die mehrere Dutzend Minuten dauerten.
Ein Citroën und ein Mercedes waren beteiligt. Der Fahrer des Citroën starb noch am Unfallort, obwohl Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet wurden.
Opfer und Rettungseinsatz
Acht Einheiten der Feuerwehr, die Polizei und weitere Rettungskräfte waren vor Ort. Ein Hubschrauber des Polnischen Medizinischen Rettungsdienstes (LPR) landete, um zwei Schwerverletzte in ein Krankenhaus zu fliegen. Eine dritte Person aus dem Mercedes wurde mit einem Rettungswagen transportiert. Die übrigen drei Insassen des Mercedes wurden noch am Unfallort versorgt. Insgesamt befanden sich sieben Personen in den beiden Fahrzeugen: der alleinige Fahrer des Citroën und sechs im Mercedes.
Leider konnte trotz durchgeführter Wiederbelebungsmaßnahmen das Leben einer Person nicht gerettet werden. Bei dem Todesopfer handelt es sich um den Fahrer eines der Busse, der allein unterwegs war.
Straßensperrung und Beeinträchtigungen
Die Straße durch Ujeździec Mały war nach dem Zusammenstoß vollständig blockiert. Die Polizei warnte, dass die Behinderungen noch mehrere Stunden andauern würden, während die Ermittler die Unfallstelle dokumentierten und die Wracks bargen. Autofahrer wurden gebeten, alternative Routen zu wählen.
Ermittlungen laufen
Die Polizei ermittelt unter der Aufsicht eines Staatsanwalts die genauen Umstände und die Ursache des Zusammenstoßes. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Citroën-Fahrer in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geriet, aber was dieses Manöver auslöste, ist noch ungeklärt. Die Beamten schließen keine Möglichkeit aus, darunter Fahrfehler, ein medizinisches Ereignis oder ein technischer Defekt. Die Ermittlungen dauern an.
Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass einer der Busse aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit dem zweiten Fahrzeug zusammenstieß.

