
17-jährige Benedetta Daniele stirbt nach Zusammenstoß mit Intercity-Zug in Squinzano
Benedetta Daniele, 17, starb am 21. August 2026, nachdem sie am Bahnhof Squinzano die Gleise überquerte, anstatt die Fußgängerunterführung zu nutzen, und mit einem entgegenkommenden Intercity Notte-Zug zusammenstieß.
Zugunglück am Bahnhof Squinzano
Am Abend des Freitags, 21. August 2026, starb die 17-jährige Benedetta Daniele nach einem Zusammenstoß mit einem Intercity-Personenzug am Bahnhof in Squinzano, in der Provinz Lecce im Salento. Daniele, die in der Provinzhauptstadt Lecce lebte, war nach Squinzano gereist, um ihren Freund zu überraschen. Nach Rekonstruktionen der Ermittler der Bahnpolizei (Polizia Ferroviaria) entschied sie sich, direkt über die aktiven Gleise zu gehen, anstatt die Fußgängerunterführung zu benutzen, um ihren Weg abzukürzen. Als sie die Gleise überquerte, erfasste sie der entgegenkommende Intercity Notte 752 in Richtung Brindisi.
Notfallmaßnahmen und erste Reaktion
Als der Lokführer die Person auf den Gleisen sah, leitete er eine Notbremsung ein und gab wiederholte akustische Warnsignale ab. Der Zusammenstoß ereignete sich, bevor der schwere Personenzug vollständig zum Stillstand kam, was zu einem Aufprall mit tödlichen Verletzungen führte. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes 118 erreichten den Bahnhof innerhalb weniger Minuten nach der Alarmierung, aber die Sanitäter konnten nur noch den Tod Danieles feststellen. Streifen der Carabinieri und der örtlichen Gemeindepolizei trafen zusammen mit der Bahnpolizei ein, um den Bahnsteigbereich abzusichern und bei der ersten Identifizierung zu helfen.
- Benedetta Daniele kommt am Bahnhof Squinzano an und betritt die Gleise
- Intercity Notte 752 erfasst Daniele, obwohl der Lokführer eine Notbremsung einleitet
- Sanitäter des 118 bestätigen den Tod, der Bahnverkehr wird für mehrere Stunden eingestellt
- Bahnpolizei sichtet Überwachungsaufnahmen und schließt vorsätzliche Selbstschädigung aus
Ermittlungen und Einstellung des Bahnverkehrs
Die Bahnbehörden stellten den gesamten Personen- und Güterverkehr auf der betroffenen Strecke für mehrere Stunden in der Freitagnacht ein, um Rettungskräften und Ermittlern die Durchführung forensischer Messungen, die Aufnahme der Gleisbedingungen und die Untersuchung des Unfallorts zu ermöglichen. Beamte der Polizia Ferroviaria werteten Videoaufnahmen des Bahnhofs-Überwachungskamerasystems aus, um den genauen Ablauf vor dem Aufprall zu rekonstruieren. Nach der detaillierten Prüfung der Überwachungsbilder und der Spuren auf den Gleisen schlossen die Behörden eine vorsätzliche Selbstschädigung offiziell aus und bestätigten, dass es sich um einen Unfall handelte.
Ablenkungsfaktoren und Aussage des Vaters
Die Ermittler stellten fest, dass Daniele beim Überqueren der Gleise wahrscheinlich Kopfhörer trug, was sie daran hinderte, den herannahenden Zug und die akustischen Hörner zu hören. Ihr Vater bestätigte gegenüber Reportern, dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls aktiv am Handy telefonierte, und bezeichnete die Ablenkung als schwerwiegenden Fehler. Er sprach auch über die allgemeine Handynutzung unter Jugendlichen und merkte an, dass die ständige Telefonnutzung häufig zu Ablenkungen führe, die Teenager daran hinderten, physische Gefahren einzuschätzen.
Als Benedetta angefahren wurde, sagte man mir, dass sie am Handy telefoniert habe, eine Unachtsamkeit, die ihr das Leben kostete, und so etwas tut man nicht.
Trauer in der Gemeinde und Hintergrund des Opfers
Daniele hatte kürzlich ihre Berufsausbildung zur Kosmetikerin abgeschlossen und sollte im Dezember 2026 ihren 18. Geburtstag feiern. Nach dem Vorfall am Freitagabend versammelten sich Verwandte, Familienangehörige und zahlreiche Freunde in der Nähe der Gleise und Bahnsteige in Squinzano, während die Rettungskräfte ihre Arbeit beendeten. Der tödliche Zusammenstoß löste sowohl in der Gemeinde Squinzano als auch in Danieles Heimatstadt Lecce große Trauer aus.


