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Regierung · Mainz

Rheinland-Pfalz Minister nennt Tankrabatt 'verbranntes Geld' und unterstützt Klimadividende

In einem dpa-Interview am 26. Juli verurteilte der Verbraucherschutzminister von Rheinland-Pfalz, Helmut Martin, den bundesweiten Tankrabatt als Gießkannenpolitik, die Geld verbrenne ohne Nutzen, und schlug eine Wiederbelebung der Pro-Kopf-Klimadividende vor.

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

  • Martin nannte den bundesweiten Tankrabatt 'verbranntes Geld ohne Mehrwert' und argumentierte, es handele sich um eine Gießkannenmethode.

  • Er drängte auf gezielte Hilfe für diejenigen, die nicht auf andere Verkehrsmittel umsteigen können, und schlug Fahrgemeinschaften oder öffentliche Verkehrsmittel vor.

  • Der Minister sah in einer Erhöhung der Pendlerpauschale keine optimale Lösung, da sie überproportional Besserverdienenden zugutekäme.

  • Martin sagte, das ursprünglich geplante Klimageld, eine Pro-Kopf-Rückerstattung der CO2-Einnahmen, würde Haushalten mit niedrigem Einkommen mehr helfen und die Akzeptanz der CO2-Bepreisung erhöhen.

Kritik am Tankrabatt

Der Verbraucherschutzminister von Rheinland-Pfalz, Helmut Martin, kritisierte den bundesweiten Tankrabatt in einem Interview mit der dpa in Mainz am 26. Juli 2026 scharf. Er sagte, die Gießkannenmethode der Subvention verbrenne Geld, ohne einen Mehrwert zu schaffen.

„Aber diese Gießkannenmethode mit dem Tankrabatt, da wurde Geld verbrannt ohne jeden Mehrwert. Das muss ich so deutlich sagen.“

Helmut Martin

Er argumentierte, dass die Preissprünge eine Folge der verschärften geopolitischen Lage seien und dass die Bürger an die Grundlagen erinnert werden müssten.

„Ein Preissignal hat eine Bedeutung, und es hilft niemandem, wenn wir versuchen, das Preissignal völlig ins Leere laufen zu lassen.“

Helmut Martin

Er räumte ein, dass die Bundesregierung unter immensem Handlungsdruck gestanden habe, bestand aber darauf, dass die Politik erklären müsse, warum es falsch sei, so zu tun, als gäbe es keine Knappheit oder als könne der Staat Preissignale endlos auslöschen.

Gezielte Entlastung und alternative Mobilität

Der Minister drängte auf einen Wechsel von pauschalen Subventionen zu gezielter Unterstützung für diejenigen, die wirklich nicht mit höheren Spritpreisen zurechtkommen. Er schlug vor, dass Fahrgemeinschaften, der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder andere Mobilitätsalternativen die Belastung verringern könnten.

„Und denen, die nicht anders können, denen hilft man gezielt.“

Helmut Martin

Er warnte vor einem gesellschaftlichen Reflex, dass der Staat jedes Problem lösen müsse, und nannte das kein Modell für die Zukunft.

Pendlerpauschale keine Lösung

Martin lehnte eine weitere Erhöhung der Pendlerpauschale ab mit der Begründung, dass sie überproportional Besserverdienenden zugutekäme. Stattdessen zeigte er Sympathie für die ursprünglich geplante Klimadividende (Klimageld), die von der früheren Bundeskoalition aus SPD, Grünen und FDP konzipiert worden war. Das Modell würde die Pro-Kopf-Einnahmen aus der CO2-Bepreisung an die Bürger zurückgeben, die Kosten steigender CO2-Preise ausgleichen und gleichzeitig umweltfreundlichere Entscheidungen fördern.

Plädoyer für eine Klimadividende

Er erläuterte die Fairness-Logik des Klimageldes.

„Die CO2-Abgabe belastet alle, aber alle bekommen das gleiche Geld zurück. Das hilft denen, die weniger haben und weniger CO2 ausstoßen, überproportional.“

Helmut Martin

Ein solcher Schritt, so argumentierte er, würde auch die öffentliche Akzeptanz der CO2-Bepreisung erhöhen, die er für grundsätzlich richtig hielt. Der Minister sah den Vorschlag als einen nachhaltigeren und sozial gerechteren Weg an als Ad-hoc-Treibstoffsubventionen oder eine ausgeweitete Pendlerpauschale.

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In diesem Text

  1. 1Kritik am TankrabattKritik am Tankrabatt
  2. 2Gezielte Entlastung und alternative MobilitätGezielte Entlastung und alternative Mobilität
  3. 3Pendlerpauschale keine LösungPendlerpauschale keine Lösung
  4. 4Plädoyer für eine KlimadividendePlädoyer für eine Klimadividende

Auf Grundlage von Berichten von

DIE WELT, N-tv

Liste der Quellen
Mainz
Mainz
Mainz · Deutschland

Quellen und Kontext

  • DIE WELTam 26.07. um 04:11Verbraucherminister: Mit dem Tankrabatt wurde Geld verbrannt
  • N-tvam 26.07. um 04:05Rheinland-Pfalz & Saarland: Verbraucherminister: Mit dem Tankrabatt wurde Geld verbrannt

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Veröffentlicht am 26.07. um 07:28.

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT und N-tv. Veröffentlicht am 26.07. um 07:28. So entsteht er

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