Leichtathletik · Lausanne, Birmingham und Budapest
Gianmarco Tamberi ist Europas Leichtathlet des Jahres; Audrey Werro gewinnt die Frauen-Wertung
Der italienische Hochspringer Gianmarco Tamberi hat sich am Samstag, 24. Oktober, bei der Gala Golden Tracks in Lausanne gegen Armand Duplantis und Miltiadis Tentoglou durchgesetzt. Die Schweizer 800-Meter-Läuferin Audrey Werro gewann den Frauen-Preis – erstmals ging er an eine Schweizerin.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, SRF News, Open und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Gianmarco Tamberi gewann am Samstag, 24. Oktober, bei den Golden Tracks in Lausanne den Männer-Titel vor Armand Duplantis und Miltiadis Tentoglou.
Die 22-jährige Audrey Werro gewann die seit 1993 vergebene Frauen-Auszeichnung nach einer Freiluftsaison, in der sie unbesiegt blieb.
Tamberi sprang bei der ersten World Athletics Ultimate Championship in Budapest 2,37 Meter – die beste Weltjahresbestleistung.

Ein Novum für Italien
Gianmarco Tamberi wurde am Samstag, 24. Oktober, bei der Zeremonie Golden Tracks in Lausanne in der Schweiz zum Europas Leichtathleten des Jahres gekürt. Es ist das erste Mal, dass ein Italiener die Männer-Auszeichnung von European Athletics erhält, dem kontinentalen Dachverband der Sportart. Er setzte sich gegen den Stabhochspringer Armand Duplantis, den schwedischen Weltrekordhalter, und den griechischen Weitspringer Miltiadis Tentoglou, zweifacher Olympiasieger, durch. Der 34-jährige Hochspringer hatte in diesem Jahr in Birmingham den Europameistertitel gewonnen. Bei der ersten World Athletics Ultimate Championship in Budapest sprang er 2,37 Meter – die beste Weltjahresbestleistung.
Tamberi über seine Saison
Tamberi verknüpfte sein Gold von Birmingham mit einem persönlichen Moment: Er gewann es an dem Tag, an dem seine Tochter ein Jahr alt wurde. Zudem schrieb er die fünf Goldmedaillen von den Olympischen Spielen in Tokio dem Umstand zu, dass sie das Denken des Teams darüber verändert hätten, was möglich sei.
„Das EM-Gold am ersten Geburtstag meiner Tochter zu gewinnen, war verrückt.“
Mit Blick auf das gesamte Team sagte er, junge Athleten lieferten nun Ergebnisse, und die italienische Leichtathletik könne noch wachsen.
„Ich glaube wirklich, dass unser Team noch wachsen kann, denn die jungen Athleten sind sogar stärker als wir: Los Angeles wird es uns zeigen.“
Lob vom Verband
Stefano Mei, Präsident des italienischen Leichtathletikverbands Fidal, sagte, die Auszeichnung sei verdient. Er verwies darauf, dass Tamberi eine schlecht begonnene Saison in eine Serie von Spitzenergebnissen in Birmingham und Budapest verwandelt habe. Meis Worten zufolge inspiriert Tamberis Entschlossenheit weiterhin Tausende junge Menschen.
„Es ist eine wohlverdiente Anerkennung für einen Athleten, der uns immer wieder überrascht.“
Mei beschrieb das Comeback als etwas, das nur die allergrößten Champions schaffen, und sagte, er sei sicher, dass Tamberi weiterhin eine Hauptrolle spielen werde.
Werro und der Frauen-Preis
Audrey Werro, eine 22-jährige 800-Meter-Läuferin aus der Schweiz, gewann die Frauen-Auszeichnung und ist die erste Schweizerin, die sie erhält. Der Preis wird seit 1993 vergeben. Sie war Europameisterin in Birmingham, gewann alle sechs ihrer Diamond-League-Rennen und siegte bei der ersten Ultimate Championship in Budapest. In der Freiluftsaison blieb sie unbesiegt. Bei Weltklasse Zürich Ende August senkte sie den Schweizer Rekord auf 1:53,70 Minuten – die drittschnellste je von einer Frau über 800 Meter gelaufene Zeit. In der Abstimmung setzte sie sich gegen die italienische Langstreckenläuferin Nadia Battocletti und die britische Sprinterin Amy Hunt durch. European Athletics hatte sie im Jahr zuvor als Rising Star ausgezeichnet. Bei den World Athletics Awards am 29. November in Monaco ist sie für den Moment des Jahres nominiert und auch für die Auszeichnung als Welt-Leichtathletin des Jahres im Gespräch.
Tentoglous Saison
Auch Tentoglou hatte ein starkes Jahr 2026: 15 Siege und 20 Podestplätze in 21 Wettkämpfen. Er stellte mit 8,66 Metern einen neuen griechischen Landesrekord auf. Am 12. September gewann er Gold bei den ersten World Athletics Ultimate Championships mit einem Sprung auf 8,35 Meter, zudem holte er den Europameistertitel in Birmingham. Damit verlängerte er seine Serie ohne Niederlage bei europäischen Wettkämpfen, die bis 2018 zurückreicht.
- Siege
- 15
- Podestplätze
- 20
- Wettkämpfe
- 21
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOTamberi und Werro bei der European Athletics Gala zu Europas Leichtathleten des Jahres gewähltTamberi e Werro eleitos atletas europeus do ano em gala da European Athletics · Original auf Portugiesisch
- SRF NewsGrosse Ehre für 22-Jährige - Werro zu Europas Leichtathletin des Jahres gekürt
- OpenTamberi auf dem Dach Europas: Er ist der Leichtathlet des Jahres 2026. Sogar die Legende Duplantis geschlagenTamberi sul tetto d'Europa: è lui l'atleta del 2026. Battuta anche la leggenda Duplantis · Original auf Italienisch
- ANSA.itTamberi zum europäischen Leichtathleten des Jahres ernannt „unglaubliche Saison“Tamberi nominato atleta europeo dell'anno "stagione incredibile" - Altri Sport · Original auf Italienisch
- Gianmarco Tamberi
- Italienischer Hochspringer, bei der Zeremonie Golden Tracks zum Europas Leichtathleten des Jahres gekürt
- Armand Duplantis
- Schwedischer Stabhochspringer und Weltrekordhalter, Zweiter bei der Männer-Wahl
- Miltiadis Tentoglou
- Griechischer Weitspringer und zweifacher Olympiasieger, Zweiter bei der Männer-Wahl
- Audrey Werro
- Schweizer 800-Meter-Läuferin, in der Frauen-Kategorie zum Europas Leichtathleten des Jahres gekürt
- Stefano Mei
- Präsident des italienischen Leichtathletikverbands Fidal
- Nadia Battocletti
- Italienische Langstreckenläuferin, unter den von Werro geschlagenen Finalistinnen
- Orte
- Lausanne, Birmingham, Budapest, Tokio, Los Angeles
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