Sicherheit · Freiburg, Münster und Recklinghausen
Stürme Luise und Manja legen Strom in Freiburg lahm und stören Bahn- und Fährverkehr
Stürme haben am Sonntag, 25. Oktober, in Freiburg und im Dreisamtal Tausenden Haushalten den Strom abgeschnitten und das Universitätsklinikum gezwungen, die Notfallversorgung einzuschränken. Für Teile Deutschlands galten weiterhin Sturm- und Sturmflutwarnungen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Süddeutsche Zeitung und DIE WELT. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Polizei schätzte, dass am Sonntagmorgen rund 25.000 Menschen ohne Strom waren, während Badenova die Zahl mit etwa 10.000 Haushalten angab. Bis zum späten Vormittag hatten die meisten Haushalte wieder Strom.
Das Universitätsklinikum Freiburg bat darum, dass nur lebensbedrohliche Fälle in seine Notaufnahme kommen; die Polizei verzeichnete am Morgen gut 50 Notrufe.
Das BSH erwartet in der Nacht zum Montag, 26. Oktober, ein Hochwasser von 1,5 bis 2 Metern an der ostfriesischen Küste und im Elbegebiet.
ICE- und IC-Züge auf der Strecke Münster–Recklinghausen fuhren bis zu 15 Minuten verspätet, die Helgoland-Fähren sind bis Dienstag, 27. Oktober, eingestellt.
Die Leitstelle Harz verzeichnete seit Samstagmorgen 28 Einsätze, die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen bis Sonntagmorgen 31 wetterbedingte Einsätze; Verletzte wurden nicht gemeldet.
- Früher MorgenStarke Winde unterbrechen die Stromversorgung in Freiburg und im Dreisamtal
- MorgenDas Universitätsklinikum beschränkt die Notaufnahme auf lebensbedrohliche Fälle
- Später VormittagDie meisten Haushalte haben wieder Strom, Oberried bleibt ohne Elektrizität
Stromausfall in ganz Freiburg
Starke Winde aus den Sturmtiefs Luise und Manja legten am frühen Sonntag, 25. Oktober, in Freiburg und im Dreisamtal den Strom lahm. Nach Angaben der Polizei waren zeitweise mehrere Tausend Haushalte betroffen; sie schätzte, dass an diesem Morgen rund 25.000 Menschen ohne Strom waren. Der regionale Energieversorger Badenova nannte die Zahl von etwa 10.000 Haushalten und bezeichnete die Schäden als erheblich. Berichten zufolge landete ein vom Wind hochgehobenes Blechdach auf einem Umspannwerk im Stadtteil Littenweiler und verursachte einen Kurzschluss. Bis zum späten Vormittag hatten die meisten Haushalte wieder Strom, doch die kleine Gemeinde Oberried südöstlich von Freiburg war weiterhin ohne Elektrizität, und Techniker arbeiteten daran, die Versorgung für gut 2.500 Haushalte wiederherzustellen.
Klinik schränkt Notfallversorgung ein
Das Freiburger Universitätsklinikum konnte während des Ausfalls nicht jeden Notfallpatienten behandeln. In einem Instagram-Beitrag bat es darum, dass nur lebensbedrohliche Fälle in seine Notaufnahme kommen, und verwies andere Patienten an nahegelegene Notaufnahmen und Notfallpraxen. Die Polizei meldete am Morgen gut 50 Notrufe, viele davon von besorgten Anwohnern, und keine weiteren Vorfälle im Zusammenhang mit dem Ausfall. Am späteren Vormittag teilte die Klinik die Rückkehr zum Normalbetrieb mit; ihre Stromversorgung war wiederhergestellt.
„Der reguläre Klinikbetrieb wird bereits schrittweise wieder aufgenommen.“
Sturmschäden über Freiburg hinaus
Die Stürme richteten in mehreren Regionen Schäden an. Die Leitstelle Harz verzeichnete seit Samstagmorgen 28 Einsätze, überwiegend wegen umgestürzter Bäume und Äste, die Autos und ein Haus beschädigten; niemand wurde verletzt. Die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen registrierten bis Sonntagmorgen 31 wetterbedingte Einsätze, meist wegen umgestürzter Bäume oder Äste, größere Zwischenfälle oder Verletzte waren bis dahin nicht gemeldet. In Hessen meldete die Polizei nach einer stürmischen und regnerischen Nacht nur geringe Sachschäden.
- Leitstelle Harz (seit Samstagmorgen)
- 28 Einsätze
- Feuerwehren Nordrhein-Westfalen (bis Sonntagmorgen)
- 31 Einsätze
Daten aus dem Artikeltext
Bahn, Fähren und Vorhersage
Die Deutsche Bahn meldete wetterbedingte Störungen auf der Fernverkehrsstrecke zwischen Münster und Recklinghausen. ICE- und IC-Züge fuhren bis zu 15 Minuten verspätet, in Recklinghausen hielten keine Züge. Fährverbindungen zur Insel Helgoland wurden eingestellt, die Reedereien rechneten erst am Dienstag, 27. Oktober, mit einer Wiederaufnahme. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach teilte mit, an der Nordseeküste und in höheren Lagen seien weiterhin Sturm- oder Orkanböen möglich, örtlich mit Böen über 100 km/h und bis zu 85 km/h andernorts. Eine Warnung für Teile des Schwarzwalds galt für orkanartige Böen bis 120 km/h und Regenmengen bis 80 Liter pro Quadratmeter. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) warnte vor einer Sturmflut an der deutschen Nordseeküste und erwartete in der Nacht zum Montag, 26. Oktober, ein Hochwasser von 1,5 bis 2 Metern an der ostfriesischen Küste und im Elbegebiet sowie etwa 1,5 Meter im Wesergebiet. Für die Alpen wurde zudem Schnee vorhergesagt, und der Wind sollte erst in der Nacht zum Montag nachlassen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- N-tvStromausfall in Freiburg: Stürme lösen zahlreiche Einsätze aus und behindern den Verkehr
- Süddeutsche ZeitungHerbststurm in Deutschland: Stromausfall in Freiburg, Sturmflut-Warnung im Norden
- DIE WELTSturmtief: Orkanböen, Stromausfälle - Wetterdienst warnt vor stürmischem Sonntag
- N-tvBaden-Württemberg: Stromausfall in Freiburg: Klinikbetrieb läuft wieder
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen