Kunst & Bücher · Bisceglie und Rom
Michele Mari bestreitet sexistische Äußerungen über verstorbene Schriftstellerin Murgia vor dem Finale des Strega-Preises
Drei Wochen vor dem Finale wird Italiens wichtigster Literaturpreis von einem angeblichen sexistischen Ausbruch des Favoriten erschüttert, der darauf besteht, dass das Gespräch falsch dargestellt wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, Fanpage, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 18. Juni soll Favorit Michele Mari gesagt haben, Michela Murgia sei wegen ihres Aussehens gewalttätig und intransigent gewesen, und verallgemeinerte über unattraktive Frauen.
Finalistin Teresa Ciabatti, eine enge Freundin Murgias, nannte die Äußerungen inakzeptabel. Der Streit wurde durchgesickert und von La Repubblica veröffentlicht.
Mari gab eine Erklärung ab, in der er sagte, er habe Murgias Aussehen nie erwähnt und die Diskussion sei eine private Erinnerung an ein früheres Missverständnis gewesen; er entschuldigte sich bei Ciabatti.
Mari führt die Vorabstimmung mit 280 an, gefolgt von Nucci (242). Die Kontroverse könnte die Endabstimmung am 8. Juli beeinflussen, insbesondere nachdem Ciabatti ein Tour-Event ausfallen ließ.
Die Bellonci-Stiftung nahm die Berichte in einer Erklärung zur Kenntnis, während die Werbetour durch Italien und Mexiko fortgesetzt wird.
- 18.06.Angebliche abfällige Äußerungen über Murgia während der Busfahrt nach Bisceglie; hitziger Austausch mit Ciabatti.
- 19.06.Ciabatti verpasst Tour-Event in Francavilla al Mare. Marians Dementi wird über Einaudi veröffentlicht.
- 20.06.La Repubblica und andere Medien bringen die Geschichte; Bellonci-Stiftung gibt Erklärung ab.
- 8.07.Abschlusszeremonie des Strega-Preises ist auf dem Kapitol in Rom geplant.
Vorfall auf der Tour
Am 18. Juni reisten vier der sechs Finalisten des Strega-Preises in einem Kleinbus nach Bisceglie im Rahmen der Werbetour vor dem Finale am 8. Juli in Rom. Mehreren Berichten zufolge äußerte sich Favorit Michele Mari während eines Gesprächs mit der Mitfinalistin Elena Rui abfällig über die verstorbene Schriftstellerin Michela Murgia. Er soll gesagt haben, Murgia sei „intransigent und gewalttätig, weil sie hässlich war“ und dass „alle unzufriedenen Frauen, die nicht anziehen, wütend werden“. Teresa Ciabatti, eine enge Freundin Murgias, die am 10. August 2023 an Krebs starb, griff sofort ein.
„Ihre Äußerungen sind inakzeptabel, und diese Worte bereiten mir großen Schmerz.“
Der Wortwechsel, der zuerst von La Repubblica veröffentlicht wurde, verbreitete sich schnell in italienischen Literatenkreisen und warf einen Schatten auf die Schlussphase des renommiertesten Buchpreises des Landes.
Dementi und Entschuldigung
Mari gab über seinen Verlag Einaudi eine öffentliche Erklärung ab, in der er bestritt, jemals Murgias Aussehen erwähnt zu haben. Er sagte, er habe lediglich an ein früheres privates Missverständnis mit der sardischen Autorin erinnert und habe nicht die Absicht gehabt, sie zu beleidigen.
„Zu den unkontrollierten Gerüchten, die über meinen Streit mit Teresa Ciabatti kursieren, möchte ich klarstellen, dass ich nie über Michela Murgias körperliches Erscheinungsbild gesprochen habe und es auch nie gewagt hätte.“
Der Schriftsteller fügte hinzu, dass er und Ciabatti die Angelegenheit inzwischen geklärt hätten und er sich entschuldigt habe, falls ihn ein Wort verletzt habe. Trotz der erklärten Versöhnung ließ Ciabatti die Tour-Veranstaltung in Francavilla al Mare am 19. Juni ausfallen.
Weitere Auswirkungen
Die Kontroverse birgt das Potenzial, das Endergebnis zu kippen. Mari ging mit 280 Stimmen in die Endrundenauswahl, ein klarer Vorsprung. Matteo Nucci (242 Stimmen) liegt auf Platz zwei, Bianca Pitzorno auf Platz drei und Ciabatti mit etwa 180 Stimmen auf Platz vier. Marians Vorsprung könnte nun schmelzen, wenn das Stimmgremium, das bereits von dem durchgesickerten Streit weiß, seine Unterstützung ändert.
- Michele Mari
- 280
- Matteo Nucci
- 242
- Teresa Ciabatti
- 180
Daten aus dem Artikeltext
Die Organisatoren der Fondazione Maria e Goffredo Bellonci gaben eine Erklärung ab, in der sie die Berichte zur Kenntnis nahmen, ohne eine Schuld zuzuweisen. Die Tour geht weiter mit Stationen in Norditalien und später Mexiko-Stadt und Guadalajara vor dem Finale auf dem Kapitol.
Zeitleiste des Streits
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il MessaggeroI veleni del premio Strega, ora Mari non è più il favorito
- FanpagePolemiche al Premio Strega, scontro Mari-Ciabatti su frasi sessiste contro Murgia: lo scrittore smentisce
- Il Fatto Quotidiano"Murgia era intransigente e violenta perché brutta, così sfogava così la sua rabbia", "Parole inaccettabili": scoppia la polemica per le parole di Mari a Ciabatti, caos al Premio Strega 2026
- Corriere della SeraMichele Mari "ha insultato Michela Murgia": bufera al premio Strega. La reazione di Ciabatti, lui nega e si scusa
- Michele Mari
- Strega-Preis-Finalist, Autor von „Il convitato di pietra“ (Einaudi); führte die Vorabstimmung mit 280 Stimmen an.
- Teresa Ciabatti
- Strega-Preis-Finalistin, Autorin von „Donnaregina“ (Mondadori); enge Freundin der verstorbenen Michela Murgia.
- Michela Murgia
- Italienische Schriftstellerin und Aktivistin, die am 10. August 2023 verstarb; Gegenstand der angeblichen abfälligen Kommentare.
- Elena Rui
- Strega-Preis-Finalistin, Autorin von „Vedove di Camus“; war während der Busfahrt und des Gesprächs anwesend.
- Matteo Nucci
- Strega-Preis-Finalist auf Platz zwei mit 242 Stimmen, Autor von „Platone. Una storia d‘amore“ (Feltrinelli).
- Bianca Pitzorno
- Strega-Preis-Finalistin auf Platz drei, Autorin von „La sonnambula“ (Bompiani); konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Tour teilnehmen.
- Orte
- Rom, Guadalajara, Mexiko, Mailand
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