Wirtschaft · Amsterdam und München

Stellantis verkauft Free2move-Carsharing-Sparte an Mutares und konzentriert sich auf Kernfahrzeugproduktion

Der Automobilkonzern wird seine gesamte Beteiligung an der Carsharing-Plattform, die in 14 Städten in Europa und den USA tätig ist, im Rahmen seiner FaSTLAne-2030-Strategie veräußern, um sich auf die Kernfertigung von Fahrzeugen zu konzentrieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, Reuters, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Amsterdam, München · Niederlande, Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 28.07.Stellantis kündigt Vereinbarung zum Verkauf der Free2move-Carsharing-Sparte an Mutares an
  2. Ende 2026Abschluss der Transaktion erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und Arbeitnehmerkonsultationen

Stellantis hat eine Vereinbarung getroffen, seine gesamte Beteiligung am Free2move-Carsharing-Geschäft an die deutsche Investmentfirma Mutares zu verkaufen, wie der Automobilkonzern am Dienstag, den 28. Juli 2026, bekannt gab. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2026 erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und des Abschlusses der Informations- und Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Der Deal

Stellantis wird seine gesamte Beteiligung an den Free2move-Carsharing-Aktivitäten veräußern. Der Verkauf ist Teil des strategischen Plans FaSTLAne 2030, der einen disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation verfolgt und Investitionen in Regionen, Marken und Technologien lenkt, die die höchsten Renditen erzielen können. Das Unternehmen erklärte, der Schritt ermögliche es ihm, sich auf seine Kernaktivitäten in der Fahrzeugherstellung zu konzentrieren. Die Entscheidung fällt, während CEO Antonio Filosa weiterhin daran arbeitet, den Fokus des Konzerns auf die Fahrzeugproduktion zu schärfen.

Free2moves Fußabdruck

Free2move bietet kurz- und langfristige stationäre Mobilitätslösungen über eine mobile App an, die rund um die Uhr, sieben Tage die Woche verfügbar ist. Das Unternehmen betreibt eine der geografisch am stärksten diversifizierten Carsharing-Plattformen mit Flotten in 14 Städten in Europa und den Vereinigten Staaten. Der Dienst hat eine international anerkannte Marke aufgebaut und bietet flexible Mietoptionen ohne feste Stationen.

Strategische Begründung

Die Entscheidung von Stellantis spiegelt eine Strategie wider, die Fähigkeit zu stärken, langfristig Wert aus dem Kerngeschäft Automobil zu generieren. Durch den Verkauf der Carsharing-Sparte will der Konzern seinen Fokus auf rein automobile Aktivitäten verstärken. Virgilio Cerutti, Leiter Geschäftsentwicklung und Partnerschaften bei Stellantis, sagte, der Schritt werde nachhaltige Ergebnisse unterstützen.

„Indem wir uns noch stärker auf rein automobile Aktivitäten konzentrieren, stärken wir unsere Fähigkeit, langfristig nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Wir sind bestrebt, eng mit allen Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um einen geordneten Übergang für Kunden, Partner und Mitarbeiter in jeder Phase des Prozesses zu unterstützen.“

Virgilio Cerutti

Mutares' Pläne

Mit der Übernahme wird Mutares eine neue Mobilitätsplattform schaffen. Zu den Plänen gehören ein erneuertes Management der internationalen Flotte, die Fortsetzung des Übergangs zu batterieelektrischen Fahrzeugen und ein stärkerer Fokus auf das Kundenerlebnis und die Mobilitätsbedürfnisse lokaler Verwaltungen. Johannes Laumann, CIO von Mutares, hob die Stärke der Marke und das operative Verbesserungspotenzial nach der Trennung von Stellantis hervor.

„Die Free2move-Carsharing-Aktivitäten vereinen die Stärke einer international anerkannten Marke mit einem erheblichen operativen Verbesserungspotenzial nach der geplanten Trennung von Stellantis. Gemeinsam mit dem Managementteam freuen wir uns darauf, das Betriebsmodell von Free2move zu stärken und das Unternehmen weiterzuentwickeln, um eine unabhängige Referenzplattform im Mobilitätssektor zu werden.“

Johannes Laumann

Wie es weitergeht

Der Deal unterliegt üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen und Arbeitnehmerkonsultationsverfahren. Beide Unternehmen erwarten den Abschluss der Transaktion bis Ende 2026. Nach der Unabhängigkeit wird Free2move voraussichtlich eine größere operative Flexibilität, gezielte Investitionen und eine erhöhte Agilität gewinnen, um im Shared-Mobility-Markt zu konkurrieren.

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