
Spanien schlägt Gastgeber Deutschland 83:53 zum Auftakt der FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen
Spanien eröffnete die Gruppe A der FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 in Berlin mit einem 83:53-Sieg gegen Gastgeber Deutschland in der Uber Arena, baute zur Halbzeit einen 26-Punkte-Vorsprung auf und trifft am Samstag auf Mali.
Auftakt mit erfolgreicher Distanzwürfen
Spanien kehrte nach acht Jahren zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen zurück und traf im Eröffnungsspiel vor mehr als 12.000 Zuschauern in der Uber Arena in Berlin auf Gastgeber Deutschland. Cheftrainer Miguel Méndez führte einen Kader an, bei dem 11 der 12 Spielerinnen ihr WM-Debüt gaben. Spanien startete das Gruppenspiel der Gruppe A mit einem 10:4-Lauf, bei dem alle fünf Startspielerinnen innerhalb der ersten drei Spielminuten punkteten. Dank früher Treffsicherheit verwandelte Spanien sechs seiner ersten sieben Dreipunktewürfe, darunter drei von María Conde, und baute die Führung auf 24:10 aus. Der deutsche Cheftrainer Olaf Lange nahm 3:47 Minuten vor Ende des ersten Viertels eine Auszeit, um den Lauf zu stoppen, und stellte die deutsche Mannschaft auf eine Zonenverteidigung um. Eine Durststrecke von mehr als drei Minuten folgte, bis Leonie Fiebich einen Drei-Punkte-Spielzug vollendete und den Spielstand auf 24:13 zum Ende des ersten Viertels brachte.
- Spanien startet mit einem 10:4-Lauf, bei dem alle fünf Startspieler innerhalb von drei Minuten punkten.
- Spanien verwandelt sechs von sieben Dreipunktewürfen und geht mit 24:10 in Führung.
- Leonie Fiebich vollendet einen Drei-Punkte-Spielzug und verkürzt auf 24:13.
- Awa Fam trifft einen Dreier und erhöht den Vorsprung Spaniens auf 44:20.
- Spanien geht mit einer 50:24-Führung in die Pause, nachdem es im ersten Durchgang einen 26-Punkte-Vorsprung herausgespielt hat.
- Spanien behält einen 65:39-Vorsprung aus dem dritten Viertel.
- Spanien gewinnt 83:53 gegen Gastgeber Deutschland in der Gruppe A.
Halbzeitdominanz und Rebounding
Spanien behielt im zweiten Viertel durch Ballbewegung und Rebounding unter dem Korb die offensive Dynamik bei. Die Stürmerinnen Megan Gustafson und Raquel Carrera neutralisierten den Größenunterschied der Deutschen im Innenspiel gegen Nyara Sabally (1,96 m), Marie Gülich (1,95 m) und Luisa Geiselsöder (1,93 m). Point Guard Iyana Martín orchestrierte den Angriff mit Tempopässen und half Carrera bei einem 6:0-Lauf, der den Spielstand auf 34:16 brachte. 3:17 Minuten vor der Halbzeit versenkte Centerin Awa Fam einen Dreier und baute die Führung auf 44:20 aus, woraufhin Méndez eine Auszeit nahm. Trotz eines offensiven Vorstoßes von Sabally ging Spanien mit einer 50:24-Führung in die Halbzeitpause und hielt einen 26-Punkte-Vorsprung. Conde beendete die erste Halbzeit mit vier verwandelten Dreiern aus sechs Versuchen.
María Conde äußerte sich nach dem Spiel zur Vorbereitung und Umsetzung des Teams:
Wir sind sehr glücklich, es war ein Spiel, das wir uns im Kalender angestrichen hatten, gegen den Gastgeber, und wir haben geliefert. Wir versuchen, Vorteile auszuspielen, offene Würfe zu finden und die Post-Spielerinnen zu füttern. Das haben wir in der Vorbereitung geübt, und heute hat es gut geklappt, auch wenn es Tage geben wird, an denen die Würfe nicht fallen.
Kontrolle in der zweiten Halbzeit und Gruppenausblick
Deutschland eröffnete das dritte Viertel mit einem 4:0-Lauf durch Emma Eichmeyer und Geiselsöder, aber Spanien konterte mit Punkten von Fam und Conde. Spanische Bankspielerinnen, darunter Mariona Ortiz, Paula Ginzo, Maite Cazorla, Elena Buenavida, Lola Pueyo und Alicia Flórez, hielten den defensiven Druck auf die deutsche Aufreihung aufrecht. Spanien beendete das dritte Viertel mit 65:39 in Führung, bevor es den Vorsprung im Schlussviertel auf bis zu 32 Punkte ausbaute. Fam beendete das Spiel mit 17 Punkten und einer Bestwertung von 25, während Carrera ein Double-Double mit 10 Punkten und 10 Rebounds erzielte. Conde steuerte 13 Punkte zum 83:53-Sieg bei.
- Awa Fam
- 17 Punkte
- María Conde
- 13 Punkte
- Raquel Carrera
- 10 Punkte
Iyana Martín sprach nach dem Auftaktsieg über die Konzentration des Teams:
Wir hatten ein Traumdebüt. Wir wollen genießen, arbeiten, wir sind 12 Spielerinnen mit einem sehr klaren Ziel.
Spanien setzte sich nach der ersten Runde der Gruppenspiele in Berlin an die Spitze der Gruppe A. Méndez rotierte im vierten Viertel seine Aufstellung im Hinblick auf die schnelle Spielansetzung. Spanien bestreitet sein zweites Gruppenspiel am Samstag gegen Mali, bevor es am 7. September die Vorrunde gegen Japan abschließt.


