Sicherheit · Oslo
Marius Borg Høiby, Sohn der norwegischen Prinzessin, wegen zweifacher Vergewaltigung zu 4 Jahren Haft verurteilt
Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn von Prinzessin Mette-Marit, wurde am Montag von einem Gericht in Oslo wegen zweifacher Vergewaltigung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil markiert den Abschluss eines aufsehenerregenden Prozesses, der das norwegische Königshaus erschüttert hat.
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Kurz gefasst
Das Bezirksgericht Oslo verurteilte Marius Borg Høiby in zwei von vier Anklagepunkten wegen Vergewaltigung. Er erhielt eine vierjährige Haftstrafe und ein zweijähriges Kontaktverbot zu einem Opfer.
Der sechsmonatige Prozess untersuchte rund 40 Anklagepunkte, wobei Beweise wie Nachrichten, Fotos und Videos von Høibys Telefon verwendet wurden. Er gab einige kleinere Delikte zu, bestritt jedoch alle Vergewaltigungen.
Der Fall verschärfte die Probleme der Monarchie. Prinzessin Mette-Marit ist schwer an Lungenfibrose erkrankt und wartet auf eine Transplantation, während frühere Verbindungen zu Jeffrey Epstein den Skandal vergrößerten. Umfragen zeigen, dass die Unterstützung für die Monarchie unter 70 % gesunken ist.
Die Staatsanwaltschaft forderte ein deutlich höheres Strafmaß, während die Verteidigung auf maximal 18 Monate plädierte. Das Gericht verhängte 4 Jahre; Høiby kann Berufung einlegen.
- 4.08.Festnahme nach einer Auseinandersetzung in der Wohnung einer Freundin in Oslo; die Polizei findet ein Messer, das in der Schlafzimmerwand steckt.
- 3.02.Prozessbeginn am Bezirksgericht Oslo.
- 12.06.Das Gericht gewährt eine vorübergehende Freilassung für einen Familienbesuch; das Berufungsgericht blockiert die Entscheidung.
- 15.06.Urteil: schuldig in zwei Fällen von Vergewaltigung, Verurteilung zu 4 Jahren Haft.
Das Urteil
Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn der norwegischen Prinzessin Mette-Marit, wurde am Montag vom Bezirksgericht Oslo in zwei Fällen der Vergewaltigung für schuldig befunden. Er wurde zu vier Jahren Haft verurteilt; zudem wurde ein zweijähriges Kontaktverbot zu einem der Opfer erlassen. In zwei weiteren Anklagepunkten wegen Vergewaltigung sprach das Gericht ihn mangels Beweisen frei. Høiby, der keinen königlichen Titel trägt, aber der Stiefsohn von Kronprinz Haakon ist, nahm nicht persönlich an der Verhandlung teil, sondern wurde per Videoschalte zugeschaltet. Das Urteil folgt auf einen langwierigen Prozess, der auf großes öffentliches Interesse stieß.
Der Prozess und die Beweislage
Der Prozess, der am 3. Februar begann, dauerte sechs Monate und umfasste rund 40 Anklagepunkte, darunter Körperverletzung, Verstöße gegen Kontaktverbote, Drogendelikte und Verkehrsverstöße. Die Staatsanwaltschaft gab an, dass sich die Vergewaltigungen zwischen 2018 und 2024 gegen vier verschiedene Frauen richteten, oft während diese schliefen oder handlungsunfähig waren. Zu den vorgelegten Beweisen gehörten Nachrichten, Fotos und Videos von Høibys Mobiltelefon. Das Gericht befand ihn der Körperverletzung an seiner Ex-Freundin Nora Haukland für schuldig, dem einzigen öffentlich genannten Opfer. Høiby räumte einige geringfügigere Straftaten ein, bestritt jedoch alle Vergewaltigungsvorwürfe. Der Fall wurde aufmerksam verfolgt, wobei sich Kronprinz und Prinzessin vom Gerichtssaal fernhielten.
Folgen für das Königshaus
Die Verurteilung hat die ohnehin unter Druck stehende Monarchie weiter belastet. Prinzessin Mette-Marit (52) leidet an Lungenfibrose und steht auf der Warteliste für eine Lungentransplantation. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich während des Prozesses erheblich. Das Königshaus hatte zudem mit Enthüllungen über Mette-Marits frühere Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu kämpfen, wofür sie sich öffentlich entschuldigt hat. Laut aktuellen Umfragen, die von norwegischen Medien zitiert werden, ist die öffentliche Unterstützung für die Monarchie erstmals unter 70 % gefallen.
Strafmaßforderungen und Berufung
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten gefordert, während die Verteidigung argumentierte, Høiby müsse von den Vergewaltigungsvorwürfen freigesprochen werden und dürfe für die von ihm eingeräumten Straftaten nicht mehr als 18 Monate erhalten.
- Forderung der Staatsanwaltschaft
- 7.58 Jahre
- Forderung der Verteidigung
- 1.5 Jahre
- Urteil
- 4 Jahre
Daten aus dem Artikeltext
Das dreiköpfige Richtergremium entschied auf vier Jahre. Høiby behält das Recht auf Berufung, und sein Anwaltsteam hat angedeutet, dass sie dies in Erwägung ziehen. Ein Versuch in der vergangenen Woche, ihn vorübergehend freizulassen, damit er Zeit mit seiner kranken Mutter verbringen konnte, wurde von einem Berufungsgericht abgelehnt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grΜάριους Μποργκ Χόιμπι: Ένοχος για δύο βιασμούς ο γιος της πριγκίπισσας της Νορβηγίας - Καταδικάστηκε σε τέσσερα χρόνια φυλάκισης
- NewsITΈνοχος για βιασμό ο γιος της πριγκίπισσας της Νορβηγίας Μέτε Μάριτ - Καταδικάστηκε σε 4 χρόνια φυλάκιση
- Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα OnlineΜάριους Μποργκ Χόιμπι: Ένοχος για δύο βιασμούς ο γιος της Μέτε- Μάριτ
- H KαθημερινήΝορβηγία: Ο γιος της πριγκίπισσας Μέτε Μάριτ καταδικάστηκε σε φυλάκιση 4 ετών για βιασμό
- Marius Borg Høiby
- Sohn der norwegischen Prinzessin Mette-Marit, wegen Vergewaltigung verurteilt
- Mette-Marit
- Kronprinzessin von Norwegen, Mutter von Høiby, wartet auf eine Lungentransplantation
- Haakon
- Kronprinz von Norwegen, Stiefvater von Høiby
- Nora Haukland
- Ex-Freundin von Høiby, Opfer im Fall der Körperverletzung
- Jeffrey Epstein
- Verurteilter Sexualstraftäter; frühere Kontakte zu Mette-Marit sorgten für Kritik
- Orte
- Oslo
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