Regierung · Madrid
Sánchez fordert Feijóo zum Klimapakt auf – 170.000 Hektar in Flammen, rechte Parteien des Klimaleugnens bezichtigt
Ministerpräsident Pedro Sánchez hat das politische Jahr mit einem Appell für einen staatlichen Pakt zur Klimanotlage abgeschlossen. Er beschuldigte die konservative PP und die rechtsextreme Vox, die Leugnung des Klimawandels zu schüren, während in Spanien bereits über 170.000 Hektar durch Waldbrände vernichtet wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, France 24, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Waldbrände haben in Spanien 2026 bisher über 170.000 Hektar vernichtet, sechsmal so viel wie zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, und August und September stehen noch bevor.
Sánchez rief zu einem staatlichen Pakt zur Klimanotlage auf, der erstmals im September 2025 vorgeschlagen und später von 1.300 Experten bereichert wurde, und nannte ihn ein „Gebot“ und eine „Verpflichtung“.
Der Ministerpräsident beschuldigte PP und Vox der Klimaleugnung und erklärte, dass „Leugnung der schlimmste Treibstoff angesichts der Klimanotlage“ sei und dass die Leugnung der Wissenschaft die Gesellschaft verletzlicher mache.
Sánchez lehnte den Gegenvorschlag der PP für einen auf Waldbrände beschränkten Pakt ab mit der Begründung, dass bei der Brandbekämpfung bereits Einigkeit bestehe und ein breiteres Klimaabkommen nötig sei.
Der Ministerrat genehmigte die Erklärung von schwer betroffenen Zonen und neue Hilfen, darunter eine außerordentliche Leistung für Arbeitnehmer, deren Tätigkeit aufgrund der Brände eingestellt wurde.
Waldbrandkrise
Spanien erlebt die schwerste Waldbrandsaison seit Jahren. Bereits mehr als 170.000 Hektar sind 2026 verbrannt – sechsmal so viel wie zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte, dass August und September noch bevorstehen. Die Brände haben Zehntausende Menschen in mehreren Regionen zur Evakuierung oder zum Verbleib in ihren Häusern gezwungen, darunter in Madrid, Ávila, Toledo und Castellón. Sánchez besuchte in den letzten Tagen mehrere betroffene Gebiete, darunter Los Gallardos in Almería, La Mierla in Guadalajara, Cenicientos in Madrid, Navaluenga in Ávila, La Vall d'Uixó in Castellón und Navalcarnero in Madrid.
„Was muss noch passieren, damit sich alle hinter einer großen nationalen Vereinbarung zur Klimanotlage versammeln?“
Aufruf zu einem staatlichen Pakt
In seiner traditionellen Pressekonferenz zum Ende des politischen Jahres am 28. Juli erneuerte Sánchez seinen Vorstoß für einen „pacto de Estado frente a la emergencia climática“, einen staatlichen Klimapakt, der erstmals im September 2025 in Ponferrada vorgestellt und später durch Beiträge von 1.300 Experten erweitert wurde. Er bezeichnete das Abkommen als „ein Gebot, keine Option, eine Verpflichtung für alle“. Der Ministerpräsident betonte, dass die Einheit über die Brandbekämpfung hinaus auch die Prävention und den Wiederaufbau umfassen müsse, da sich die Klimanotlage von Jahr zu Jahr verschlimmere.
„Leugnung ist der schlimmste Treibstoff angesichts der Klimanotlage.“
Politische Blockade
Die oppositionelle Partido Popular unter Alberto Núñez Feijóo hat den breiten Klimapakt abgelehnt und stattdessen ein Abkommen vorgeschlagen, das sich ausschließlich auf Waldbrände konzentriert. Sánchez wies dieses Gegenangebot zurück mit der Begründung, dass bei der Brandbekämpfung bereits Einigkeit bestehe und ein engerer Pakt die Ursachen ignorieren würde. Er warf der PP und ihrem Koalitionspartner Vox in mehreren Regionalregierungen vor, Präventionsmaßnahmen zu kürzen und Desinformation über das Montes-Gesetz zu verbreiten. Trotz seines Aufrufs zum Dialog bestätigte Sánchez, dass er nicht plane, Feijóo anzurufen, um zu verhandeln, obwohl die Tür offen bleibe, falls der Oppositionsführer beitreten wolle.
„Die Alarmrufe der Wissenschaft zu leugnen, bereitet uns nicht vor; es macht uns viel verletzlicher und unsere Bevölkerung viel unsicherer.“
Hilfe und nächste Schritte
Der Ministerrat hat die Erklärung von Zonen, die von den Bränden schwer betroffen sind, genehmigt und neue Hilfen für Einzelpersonen, Arbeitnehmer und Unternehmen auf den Weg gebracht. Zu den Maßnahmen gehört eine außerordentliche Leistung für Arbeitnehmer, deren Tätigkeit aufgrund von Evakuierungen, Zugangsbeschränkungen oder Brandschäden vorübergehend eingestellt wurde. Sánchez erklärte sich bereit, eine Konferenz der Präsidenten mit den Regionalregierungschefs einzuberufen, um über die Klimanotlage zu beraten, äußerte sich jedoch zurückhaltend angesichts dessen, was er als mangelnden klaren Willen der PP-Vox-Regierungen zur Bekämpfung des Klimawandels bezeichnete. Die nächste Parlamentswahl muss bis Juli 2027 stattfinden, wobei Sánchez die Möglichkeit offen gelassen hat, die Abstimmung auf das erste Quartal dieses Jahres vorzuziehen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaSánchez insta a Feijóo a desmarcarse de Vox y sumarse al pacto climático
- France 24España: Sánchez reivindica un pacto climático ante los incendios y acusa a la derecha de alimentar el "negacionismo
- 20 minutosSánchez insiste en el pacto de Estado climático pero no prevé reuniones con los grupos y comunidades y carga contra el PP
- EL MUNDOSánchez se limita a invitar al PP a "unirse" al pacto contra la emergencia climática pero no prevé llamar a Feijóo
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien, der während seiner Pressekonferenz zum Ende des politischen Jahres zu einem staatlichen Pakt zur Klimanotlage aufrief.
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der oppositionellen Partido Popular, den Sánchez aufforderte, dem Klimapakt beizutreten, aber nicht anzurufen gedachte.
- Orte
- Madrid
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